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Berlin: Vierjähriger Junge drohte wegen verätzter Speiseröhre zu verhungern

Der vierjährige Samba aus dem Senegal hat schon viele, schmerzhafte Erfahrungen machen müssen. Im Jahr 2012 verätzt er sich seine Speiseröhre mit Natronlauge, die er versehentlich trank. Die Folge: Er magerte stark ab, wog zuletzt noch 5,3 Kilo, als er endlich zur Behandlung nach Deutschland konnte.

"Ein Herz für Kinder" kommt für die Kosten der Behandlung und der Reise auf. Schon bald geht es dem kleinen, tapferen Jungen besser und er nimmt wieder kräftig zu. Doch eines fehlt im, seine Mama, die in Senegal geblieben ist. Dann 2014 der Schock, die Essprobleme werden wieder stärker.

Ein gutmütiger Mann aus Potsdam zahlt seiner Mutter den Flug zu ihrem Sohn, die Wiedersehensfreude ist groß. Doch zurück nach Senegal kann Samba nicht, denn er muss erneut operiert werden und muss danach ärztlich versorgt werden. Die dringend nötige OP wird noch vor Weihnachten durchgeführt.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Berlin, Junge, Speiseröhre
Quelle: bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2014 17:14 Uhr von Maverick Zero
 
+8 | -6
 
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Zumindest bei uns muss man wegen einer defekten Speiseröhre nicht verhungern. In Regionen mit schlechter medizinischer Versorgung schaut das natürlich anders aus.
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04.12.2014 17:36 Uhr von spoderman
 
+17 | -6
 
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Asylbewerber
Kann man das ihnen verübeln? Würdest du an seiner Stelle lieber sterben, würdest du als Mutter deinen kleinen Jungen seinem Schicksal überlassen?
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04.12.2014 18:00 Uhr von CrazyWolf1981
 
+14 | -8
 
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Es geht darum, was nach einer erfolgreichen Behandlung passiert. Ob sie wieder Heim kehren oder hier auf unsere Kosten bleiben. Keiner sagt dass dem Jungen nicht geholfen werden soll. Nur soll am Ende nicht der arbeitende, deutsche Steuerzahler für deren restliches Leben aufkommen müssen.
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04.12.2014 18:07 Uhr von