04.12.14 15:34 Uhr
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Briten wollen Steuertrickserei der Großkonzerne stoppen

Großbritannien will der Praxis der großen Wirtschaftskonzerne, ihre Gewinne durch Tricks so umzuleiten, dass sie möglichst wenig Steuern zahlen, nun einen Riegel vorschieben.

Wer einen Gewinn in Großbritannien erzielt und diesen woanders hin umleiten will, soll darauf 25 Prozent Steuern bezahlen.

Die sogenannte Google Steuer soll einen fairen Ausgleich für die Bevölkerung bringen, aber auch für die britischen Unternehmen, die ihrer Steuerpflicht nachkommen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewinn, Großbritannien, Google
Quelle: heise.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2014 15:47 Uhr von ar1234
 
+12 | -1
 
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Das finde ich großartig. Gewinn sollte da versteuert werden, wo er gemacht wird und nicht da, wo die Firma oder dessen Briefkasten steht.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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04.12.2014 16:31 Uhr von TinFoilHead
 
+7 | -0
 
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Briten wollen Steuertrickserei der Großkonzerne stoppen

Na, hoffentlich klappts auch, bekanntlich haben Großkonzerne mittlerweile mehr Macht, als irgendwelche Politikerchen, in deren Hintern ja der Arm gerade dieser Konzerne steckt.

Eher wieder mal Wählerbetrug, Augenwischerei, am Ende werden wieder nur die Konzerne profitieren, wetten?
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04.12.2014 17:04 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -0
 
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Zeitsprung2367
einfach mal positiv denken,

Habe ich mein Leben lang gemacht, und was hats gebracht, guck dich mal in der Welt um. Bin jetzt eher Realist.

... UK machte, bis jetzt nicht wirklich den Eindruck als Finanzdrehscheibe...

Schonmal von der City of London gehört???

Aber wer weiss, vielleicht geschieht ja ein Wunder... xD

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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04.12.2014 17:41 Uhr von Imogmi
 
+3 | -0
 
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ist ja interessant, komisch London ist mit einer der größten Bankenplätze und es werden Milliarden umgesetzt, investiert, verschoben u.s.w. in Gold, Devisen, Edelsteine
nur gut das London kein wirkliche Finanzdrehscheibe ist :-)
Auch das mit dem Rückkauf der Kapital- und Rentenversicherungen wird nur in London abgewickelt ( obwohl dieses Geschäft jetzt rückläufig ist, kommt aber wieder ) ; darum ist London ja vollkommen unwichtig :-)

Die USA kotzt es an , ja, aber nur weil zu wenige Konzerne die Steuersparmöglichkeiten in den USA nutzen. Die haben genug Schlupflöcher , also sollte die USA mal damit anfangen diese zu schließen.

Das einzig sinnvolle wäre die Ware und Dienstleistungen schon in dem Land zu versteuern in dem sie verkauft werden. Würden zwar die Preise wieder steigen , aber es würde dem Land zu Gute kommen, was wiederum der Bevölkerung nicht schaden würde, da dann auf anderen Sektoren Steuern nicht erhoben werden müssten, siehe PKW-Maut etc.

Fakt ist solange uns die Politiker nur weismachen wollen das sie etwas gegen die Steuerflucht der Konzerne machen, solange machen die Konzerne und Banken weiter.

Bleibt nur noch die Frage, wer bezahlt eigentlich die Politiker ? Die Diäten sind bestimmt Peanuts gegenüber ?

[ nachträglich editiert von Imogmi ]
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04.12.2014 17:44 Uhr von silent_warior
 
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Scheinbar sind die ganzen Steueroasen künstliche Konstrukte.

Die einzelnen Staaten, wie z.B. Deutschland, GB, USA ermöglichen es den großen Firmen ihre Gelder mit ein paar einfachen Tricks zu behalten.

Alle großen Firmen zahlen einfach keine Steuern weil der Staat es ihnen ermöglicht keine Steuern zu zahlen.

https://www.youtube.com/...

Amazon und Google nutzen dieses Steuerloch nur genau so wie alle anderen.

Die Staaten wollen diese riesigen Steuerschlupf-Scheunentore (es sind ja keine "Löcher-chen") nicht schließen!

Gleiches Recht für alle!
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04.12.2014 17:59 Uhr von Schmollschwund
 
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Steuerberater: "In GB geht´s leider nicht mehr. Aber wir hätten da noch andere britische Einflussgebiete"

Würde ja gerne mal wissen, wie hoch die Steuereinnahmen sein könnten, wenn die wirklich 25% verlangen. Wenn´s "nur" ein paar Millionen sind, dann wundert mich die Tatkraft nicht.

Wie dem auch sei. Sollten sich in den kommenden Jahren irgendwo auf der Welt signifikante steuerliche Verschiebungen bemerkbar machen, dann werden sie es wohl getan haben.
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04.12.2014 23:42 Uhr von Rongen
 
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Langsam bekomm ich wieder Achtung vor den Briten die Ideen der letzten Wochen haben schon was für sich kann man nicht meckern, man soll ja bekanntlich die Hoffnung nicht aufgeben.
Bei uns hingegen... red ma lieber nicht drüber, die Merkel reckt nur ab und an zum Luftholen den Kopf aus Obamas Arsch, den rest der Zeit versuchen sie und Gabriel so tief vorzudringen wie es nur geht.

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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05.12.2014 07:29 Uhr von KaiserackerSK
 
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Wieso wird hier wieder alles auf die USA geschoben? Es geht nicht um Regierungen, denn diese haben größtenteils keine Macht mehr. Industrien gestallten unsere Politiklandschaft und erlauben ab und zu mal etwas von ihrem Kuchen ab zu schneiden. Aber aber nur so viel, dass es nicht weh tut und nur dann wenn diese Verluste abgesetzt werden können. Dafür erhalten sie bei anderen Themen wieder freie Hand oder werden subventioniert.
Woran das liegt? Ein Politiker der in mehreren Vorständen von Firmen sitzt über die er Entscheidungen treffen muss ist niemals unvoreingenommen, er ist bestecjlich und wird meistens eine Entscheidung für seinen Arbeitgeber treffen. Das kann man nicht ändern, da es einem Politiker erlaubt sein muss auch während seiner politischen Laufbahn einen Job auszuüben. Es wird erst kritisch in meinen Augen wenn er kurz nach seinem Ausscheiden oder wärend seiner Amtszeit plötzlich in einem Aufsichtsrat landet von dessen Geschäften er keine Ahnung hat. Auch darf er nach deutschem Recht nicht an Abstimmungen teilnehmen die seinen Arbeitgeber betreffen. Aber da sich keine Partei um diese Probleme kümmert und wir Bürger nicht das Geld haben eine Klage gegen den Staat durch zu führen bleibt es wie es ist.

Zu den News:
Ich muss sagen in den letzten Monaten gingen mir die Briten echt auf die Nerven. Erst wollten sie sich wegen der neuen verschärften Bankenregeln quer stellen, was nicht geklappt hat. Dann wollen sie immer wieder Extrawürste und drohen mit dem Austritt aus der Eurozone. Wobei ich denke die glauben sie könnten teilweise austreten und nur das behalten was ihnen gerade passt. Dass allerdings alle Vorteile die unsere Eurozone mitbringt auch wegfallen würden darüber lassen sie ihre Bürger im Unklaren. Aber mit diesem Vorstoßplan haben sie bei mir wieder Punkte gesammelt. Jetzt noch umsetzen und Steuerlücken stopfen und die anderen Länder der EU werden merken was ihnen da durch die Lappen geht.
Stelle sich mal einer ein Deutschland vor das von den Großfirmen Geld bekommt anstatt sie zu subventionieren. Man könnte gleich mal die Diäten erhöhen.

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