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US-Senator bezeichnet Ungarns Präsidenten als "neofaschistischen Diktator"

Der US-Senator John McCain hat den ungarischen rechtskonservativen Präsidenten Viktor Orbán als "neofaschistischen Diktator" bezeichnet, "der sich mit Wladimir Putin ins Bett legt".

Nun ist Ungarn erbost und hat den höchsten Diplomaten der USA einbestellt.

André Goodfriend musste wegen dem Ausraster in Budapest Rede und Antwort stehen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: US, Diktator, US-Senator, Senator
Quelle: spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2014 15:46 Uhr von bpd_oliver
 
+11 | -4
 
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Sicher, dass McCain nicht versehentlich den US-Präsidenten gemeint hat?
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04.12.2014 15:46 Uhr von TinFoilHead
 
+7 | -3
 
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Mit dem "neofaschistischen Diktator" hat er ja vollkommen Recht!

Aber wer sich nicht mit den Amis ins Bett legt, ist halt mit den "Terroristen", oder hier mit den Russen...
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04.12.2014 15:56 Uhr von shadow#
 
+8 | -4
 
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Die Aussage ist absolut korrekt.
Erstaunlich ist nur, dass sich ein US Senator darüber Gedanken macht. Die meisten dürften Ungarn nicht mal auf einer Landkarte finden.
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04.12.2014 16:18 Uhr von Trallala2
 
+3 | -10
 
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Das stimmt aber.

Ungarns Präsidenten ist nicht gerade das was man demokratisch nennen könnte.
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04.12.2014 16:33 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -0
 
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Orbán ist ganz gewiss zu kritisieren.

Aber ich bin sicher, es gibt im Senat mehr als einen, welcher nicht die geringsten Probleme hätte, als Präsident eines Landes den "neofaschistischen Diktator" zu geben. Und das vermutlich reichlich heftig.
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04.12.2014 17:30 Uhr von tutnix
 
+4 | -0
 
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@bpd_oliver

vielleicht hat mccain auch von sich selbst gesprochen ;).
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04.12.2014 20:14 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -0
 
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Ich glaub langsam, dass irgendjemand fest gestellt hat, dass in Russland und umliegenden Ländern mehr Erdöl zu fördern ist als im Nahen Osten. Word da etwa an einer neuen Achse des Bösen gearbeitet? Man muss die Länder ja nicht übernehmen, die kann man auch einfach nur kontrollieren. Ein bisschen Destabilisierung kann da nicht schaden.
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04.12.2014 20:29 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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@ benjaminx

Klar wird da an etwas "Großem" gebastelt. Und das schon seit Jahren, Jahrzehnten

Lies mal die Schriften von einem von Amerikas mächtigsten Männern. Zbigniew Brzezinski "The Grand Chessboard".

http://www.takeoverworld.info/...

Da gibt es das ganze Buch als pdf. Zum no-cost-Tarif.

Zitate:

".. But in the meantime, it is imperative that no Eurasian challenger emerges, capable of dominating Eurasia and thus of also challenging America."
Daher ist es auch willkommen, dass die EU durch die Russland-Sanktionen gleich mitgeschwächt werden.

"In that context, how America ´manages´ Eurasia is critical. A power that dominates Eurasia would control two of the world´s three most advanced and economically productive regions"
Und was passiert gerade: Die EU kuscht vor Washington, unsere Regierung (BRD) benimmt sich geradezu wie ein Cheerleader bzw. ein Diener (siehe u.a. BND).

"A mere glance at the map also suggests that control over Eurasia would almost automatically entail Africa´s subordination"
SUBORDINATION - dazu braucht man gar nicht mehr zu sagen.

"About 75 per cent of the world´s people live in Eurasia, and most of the world´s PHYSICAL WEALTH is there as well, both in its enterprises and underneath its soil. Eurasia accounts for about three-fourths of the world´s known energy resources."

Und so geht das weiter. Aber manche meinen, die Machtclique in den USA - und nein, das sind eben NICHT die USA bzw. die "Amerikaner" - seien ja alle so nett und man müsste sich keine Sorgen machen, sondern hübsch allem zustimmen.
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04.12.2014 21:08 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"Ungarns Präsidenten ist nicht gerade das was man demokratisch nennen könnte. "

In jedem Land was angeblich demokratisch ist werden Diktatoren auf Zeit gewählt.
Demokratie bedeutet das die Volksvertreter den Willen des Volkes vertreten, wie aber kann man den Willen des Volkes vertreten wenn man keine Volksabstimmungen macht um den Willen des Volkes zu erfahren? Und an Wahlversprechen halten die sich auch nicht. Ergo alles Diktaturen, zwar keine wo ein "Führer" oben steht dafür aber mehr eine kleine Elite die im verrauchten Hinterzimmer ihre Pläne ausheckt und mit viel Geld was sie sich ergaunert haben die Politiker kaufen um sie umzusetzen.
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04.12.2014 21:19 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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hat ihn wohl mit seinem Chef verwechselt, der gute Senator
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04.12.2014 21:20 Uhr von Trallala2
 
+0 | -5
 
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@Stray_Cat

"Lies mal die Schriften von einem von Amerikas mächtigsten Männern. Zbigniew Brzezinski "The Grand Chessboard"."

Klar, wenn einer einen Banküberfall machen will, dann entwirft er einen Plan, bzw. Strategie. Und nach deiner Logik schreibt man seinen Plan in einem Buch nieder und schickt er an die Polizei.

Denn nichts ist wichtiger, dass wenn man einen bösen Plan hat, dass es die Welt erfährt.

Die USA haben Welteroberungspläne, deshalb haben sie ihren besten Mann damit beauftragt ein Buch darüber zu schreiben, damit es jeder mitbekommt und sie kennt. Sonst wäre es langweilig und keiner wüßte was die Amis da eigentlich machen wollen.

Wer hat angeblich noch seine Welteroberungspläne veröffentlicht? Ganau, die Protokolle von Zion. Seit dem wissen wir was die Rotschilds und so vor haben. Wir sind ja schlaue Kerlchen.

Bösewichte haben ja nichts besseres Vor als ihre geheimen Pläne der Welt mitzuteilen.
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04.12.2014 21:43 Uhr von Trallala2
 
+0 | -3
 
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@CoffeMaker

"In jedem Land was angeblich demokratisch ist werden Diktatoren auf Zeit gewählt."

Nein. Sicher, man kann sich darüber unterhalten ob eine direkte Demokratie wäre, aber bei uns wird den Volksvertreter ein Mandat in die Hand gegeben. Mandat ist eine Ermächtigung, ein Auftrag. Wir wählen einen Verräter den wir ins Parlament schicken.

Aber zurück zu dem Diktator auf Zeit. Das ist Bullsshit. Was ist der Unterschied zwischen dem genannten Präsidenten und z. B. unserem Kanzler, bzw. Kanzlerin.

Der Kanzler hat das Recht die Richtlinien der Politik zu bestimmen. Er ist also der Boss. Darf er also alles? Nein, zuerst gilt für ihn die Verfassung. Er darf nur innerhalb der Verfassung arbeiten. Wir die Bürger haben das Recht dagegen zu demonstrieren, die Presse, aber auch die Bürger dürfen Kritik üben.

Das ist ein Unterschied. Der genannte Präsident hat bei einer Rede genannt wie er sich seinen Posten in der Zukunft vorstellt. Die Bürger dürfen Wählen und nach vier Jahren ein neues Oberhaupt bestimmen. Der Präsident und Parlament müssen sich nicht an die Verfassung halten. Es wird vorausgegangen, dass sie sowieso das Beste im Sinn haben. Die Macht der Presse ist eingeschränkt. Sie darf die Regierung nicht kritisieren, sie darf überhaupt nicht offen berichten. Auch das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt. Die Bürger dürfen ihren Unmut nicht offen kundtun.

Also wenn das für dich vergleichbar ist, dann bitte sehr.



Übrigens, direkte Demokratie bedeutet nicht unbedingt gerechter und besser. Man kann durchaus auf dem Standpunkt stehen, dass in einer Demokratie die Bürger das Recht haben den Karren vor die Wand zu fahren, das muss aber doch nicht sein, oder?

Würde Werbung nicht funktionieren, gäbe es sie nicht. Man kann aber auch in einer direkten Demokratie für eine Richtung werben. Das bedeutet also, mit genug Geld könnte sich ein Konzern oder eine Gruppe ein Gesetz kaufen. Sie müsste nur Lobbyarbeit betreiben. Wer Geld hat könnte sich Volksstimme kaufen. Nehmen wir an Fracking. Es werden Sendungen im Fernsehn gefahren die die Vorteile von Fracking beschreiben, andere Sendungen würden uns die Anhängigkeit von ausländischem Öl vor Augen führen, dann noch offene Werbung. Mit direkten Demokratie wäre Fracking schon vor 10 Jahren durch.

So simpel wie du dir das vorstellst, dass alle einfach nur entscheiden ist es nicht getan. Man kann Stimmung kaufen.
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04.12.2014 23:02 Uhr von einerwirdswissen
 
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@Trallala:
Solche bösen Pläne entwirft man nicht oder plant sie.
Gestern hat lemand bei Tagesschau.de einen Link zu Lenins Theorie über das Geld und den Kapitalismus bis zum Imperialismus eingefügt. Beim Durchlesen kam ich auch auf ganz viele Begebenheiten der heutigen Zeit.
Es sind also keine Pläne, sondern logische Schlussfolgerungen.
Oder glaubst du, dass Lenin 1914 einen Plan entworfen hat, den die USA heute verfolgen.
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04.12.2014 23:04 Uhr von einerwirdswissen
 
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@Trallala2:
"Würde Werbung nicht funktionieren, gäbe es sie nicht. Man kann aber auch in einer direkten Demokratie für eine Richtung werben. Das bedeutet also, mit genug Geld könnte sich ein Konzern oder eine Gruppe ein Gesetz kaufen. Sie müsste nur Lobbyarbeit betreiben. Wer Geld hat könnte sich Volksstimme kaufen. Nehmen wir an Fracking. Es werden Sendungen im Fernsehn gefahren die die Vorteile von Fracking beschreiben, andere Sendungen würden uns die Anhängigkeit von ausländischem Öl vor Augen führen, dann noch offene Werbung."

Fällt dir was auf? USA oder die Pro-Europäischen Medien?
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04.12.2014 23:36 Uhr von Rongen
 
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Ich glaub ja auch das er Obama sagen wollte und irgendwie wurde nen Orbán draus is ja recht nahe beieinander.
Ich find das immerwieder erheiternd wenn solche Mörder und Volksverräter anderen erzählen wie böse sie doch sind.
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05.12.2014 00:42 Uhr von Trallala2
 
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@einerwirdswissen

"Fällt dir was auf? USA oder die Pro-Europäischen Medien?"

Nein, ich weiß nicht auf was du hinaus willst, aber falls du meinst, dass wir manipuliert werden und Putin das Opfer in dem Spiel ist, dann bin ich anderer Meinung.

Was ich durchaus mit den Jahren gelernt habe ist zwischen Meinung und Fakten zu unterschieden. Auch habe ich gelernt mich breit zu informieren. Nicht weil ich bestimmten Quellen nicht traue, aber ich begebe mich dann in die Anhängigkeit einzelne Medien.

Wenn ich also Nachrichten über Russland lese, dann trenne ich sie in Fakten und Schlussfolgerungen.

Fakten geben das wieder was ist oder war. Hier kann ich durchaus bewusst getäuscht worden sein, in dem man mir die unwahre Wiedergabe dessen gibt was vorgefallen ist. Sowas passiert aber selten, denn das ist für eine Zeitung sehr gefährlich. Fehler und falsche Berichterstattung können passieren, vor allem weil sich auch eine Zeitung auf einzelne Berichterstatter oder ungesicherte Quellen stützt. Was aber du vielleicht überliest oder überhörst, höre und lese ich dagegen oft - den Hinweis, dass man die Richtigkeit dieser News nicht bestätigen kann. Das sieht oder liest man sehr oft. Man bringt also die Nachricht, aber ohne Gewähr. In meinem Kopf bekommen solche Nachrichten dann keinen besonderen Stellenwert und warten auf Verifizierung. Denn gerade heute mit den neuen Medien ist es einfach zu einfach eine News zu erfinden.

Wenn ich also Nachrichten über Russland lese, dann trenne ich zuerst die Fakten von Meinungen. Fakten werden durch andere Quellen entweder bestätigt oder verworfen.

Und nun kommt es: wenn zwei das Gleiche tun, ist es das Selbe. Wenn der Krieg in Afghanistan und im Irak durch die USA böse ist, dann ist sowas allgemein böse. Dann interessiert es mich nicht ob Russland nur seine Interessen wahrt, dann haben sie die Krim militärisch erobert und proforma mit einem Volksreferendum legitimiert. Dann unterstützen sie die Aufständischen in der Ostukraine mit Waffen, denn die fallen nicht von Himmel. Wenn also das was die USA gemacht haben böse ist, egal welche Gründe sie hatten, warum muss ich Verständnis für Russland zeigen.

Und sag mir nicht der ukrainische Präsident wurde illegal weggeputscht. Auch hier kann man sich mir puren Fakten eine eigene Meinung bilden. Da muss man sich schon sehr verbiegen um da zu meinen der Typ ist ein Opfer. Für 1% dessen was er sich da geleistet hat, hätte er in Deutschland schon seinen Posten verloren.

Ich muss mich also nicht von den westlichen Medien manipulieren lassen. Ich benutze die Geschichte als Referenz. Wenn etwas in der Geschichte als böse bezeichnet wurde, dann ist es mir egal ob einer dieses Mal seine Gründe hat, es ist das Selbe.

Also wirf mir nicht vor mich manipulieren zu lassen, stattdessen überleg dir ob du bereit bist ein bis zwei Augen zu verschließen wenn es deiner Ideologie passt. USA ist böse, Russland ist der Gegner der USA, also muss alles was Russland macht gut sein?
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05.12.2014 17:43 Uhr von hasennase
 
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ein höfliche untertreibung von mccain. orban ist einfach ein putin in schlecht.

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