03.12.14 16:18 Uhr
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Geheim gehalten: Angenommener Atomunfall in der Ukraine bereits vor fünf Tagen passiert

Im Laufe des Mittwochs kamen immer weitere Details zum angeblichen Atomunfall im größten europäischen Atomkraftwerk "Saporoschschje" ans Tageslicht. Nach jüngsten Informationen der Zeitung "Krone.at" fand der Atomunfall bereits am 28. November, also vor fünf Tagen statt.

Warum man erst am heutigen Mittwoch, die schockierende Nachricht von einem Atomunfall an die Öffentlichkeit gab, ist unklar. Seitens der ukrainischen Regierung wurde berichtet, dass keine radioaktive Strahlung ausgetreten sei.

Wegen Reparaturarbeiten wurde der betroffene Reaktorblock 3 heruntergefahren. Fünf Tage nach dem Atomunfall seien bis heute noch enorme Stromausfälle im Land zu beklagen, hieß es.


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WebReporter: darny
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tag, Ukraine, Atomunfall
Quelle: krone.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2014 16:19 Uhr von TinFoilHead
 
+14 | -10
 
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So verhält man sich halt, wenn man in die EU will...
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03.12.2014 16:52 Uhr von smartie71
 
+20 | -6
 
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und es wird wie immer sein:
- nichts passiert
- keine Gefahr für die Umwelt
- doch ein bischen Gefahr
- immer mehr Gefahr
- ups, war wohl doch ein Gau

Trinken wir einen auf die allseits beliebte Salamitaktik bzw. ich gebe nur das zu was man mir beweisen kann
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03.12.2014 17:01 Uhr von Boon
 
+3 | -14
 
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03.12.2014 17:11 Uhr von Stray_Cat
 
+7 | -4
 
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"ernsthaft? die eu ist schuld an der lage in der ukraine? "

Sofern die EU dadurch wieder zu Zahlungen bewegt werden kann, ist natürlich die EU schuld.

Andernfalls wird auch Russland gern genommen.

Wie wir den Wahrheitsgehalt von Äußerungen der Protagonisten aus Kiew einzuordnen haben, konnten wir in den letzten Monaten ja bereits lernen.

Wir müssen jetzt zunächst mal die internationale Presse beobachten, wann da erste, zuverlässige Meldungen auftrauchen. Bislang scheint auch dort noch nichts Relevantes durchgesickert zu sein.

Vielleicht haben wir auch einfach Glück und alles ist wirklich nur unerheblich. Vor allem wünsche ich das den Menschen in der Ukraine.

Und auch der EU, die bei einem Beitritt der Ukraine sicher schon glücklich genug ist, sich damit eine Katastrophen-Ruine angeeignet zu haben.

[ nachträglich editiert von Stray_Cat ]
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03.12.2014 17:23 Uhr von JustMe27
 
+11 | -4
 
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Ukrainische AKW´s, man muss sie einfach lieben, denn dank ihnen gehen wir einer strahlenden Zukunft entgegen!
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03.12.2014 18:03 Uhr von Petabyte-SSD
 
+7 | -7
 
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Atomkraft ist wohl die bescheuerste Art Energie zu gewinnen.
Allein der Abbau eines Meilers dauert zwischen 20 und 30 Jahren und kostet Unsummen.
Die 3 Cent was eine KWh kosten soll könnt ihr vergessen, erstens wird das subventioniert(Bezahlen wir z.B. mit der Mehrwertsteuer)
und zweitens zahlen noch meine Ururururururururu-rurururururururururu- rurenkelkinder für die Lagerung und Verseuchung der Welt...
Wie viele Tote eine einzige Kilowattstunde verursachen würde, wenn die radioaktiven Abfälle von Menschen aufgenommen werden würde:
http://live-counter.com/...
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03.12.2014 18:32 Uhr von Rechtschreiber
 
+11 | -0
 
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Es hat ne Verteileranlage zerlegt. Da von einem ATOMUNFALL zu reden, ist sogar noch dümmer als Bildniveau!
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03.12.2014 18:35 Uhr von Stray_Cat
 
+4 | -0
 
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Gerade zu lesen auf tagesschau.de:

"Der jüngste AKW-Zwischenfall in der Ukraine lenkt den Blick erneut auf die Sicherheit der alten Reaktoren im Land. Die ist nicht nur durch hohes Alter und Krieg gefährdet, sondern auch durch Brennelemente des US-Herstellers Westinghouse. Das jedenfalls behaupten Nuklearexperten aus Russland und der Ukraine selbst."

mehr unter
http://www.tagesschau.de/...

[ nachträglich editiert von Stray_Cat ]
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03.12.2014 18:43 Uhr von Andy81DD
 
+7 | -4
 
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Na ja, sobald irgend etwas auf dem Gelände eines Atomkraftwerkes geschieht, wird dies gleich mit einem Atomunfall gleichgesetzt. Selbst wenn der Wachmann aus langer Weil gegen den Reaktor läuft, ist dies eben eine Atomunfall.

Ich denke da liegt das Problem, dass dem gemeinem Bürger der Aufbau eines Kraftwerkes nicht beewusst ist.

Atomunfälle sind nur solche, wo entweder der Reaktor (Reaktorteile/Steuerung) oder die Kühlkreisläufe betroffen sind (die bei Ausfall einen Atomunfall provozieren).

Wenn jedoch ein Trafo/Umspannwerk auf dem Kraftwerksgelände kaputt geht, ist dies kein Atomunfall.... genauso wenig wenn die Kraftwerkskantine in Flammen aufgeht. keine Strahlung --> kein Atomunfall.
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03.12.2014 18:58 Uhr von Trallala2
 
+7 | -5
 
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@Petabyte-SSD

"Atomkraft ist wohl die bescheuerste Art Energie zu gewinnen."

Stimmt. Und seit dem Deutschland auf Atomenergie verzichtet und andere Energien umsteigt, schießen die Stromkosten durch die Decke. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Strompreis verdoppelt.
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03.12.2014 19:12 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -2
 
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völlig behinderter news-artikel, weil schwachsinnig und reißerisch wiedergegeben. es wurde kein "atomunfall" geheimgehalten, weil es gar keinen "atomunfall" gegeben hat. es gab lediglich einen störfall. das ist zweierlei.

was hat sich nach derzeitigem informationsstand zugetragen?

es hat am 28. november in dem AKW saporischja einen störfall gegeben und zwar in block 3 in form eines defekts in der elektrik eines generators, der durch einen kurzschluss verursacht wurde. der defekt betrifft aber nicht den reaktor selbst, sondern nur den nicht-nuklearen bereich des blocks. daraufhin wurde der reaktor außerplanmäßig runtergefahren, um reparaturen vorzunehmen. offenbar gab es bei diesen reparaturen einige probleme (welcher art auch immer), die zu verzögerungen führten. mittlerweile ist jedoch bekannt, dass am freitag die reparaturarbeiten abgeschlossen werden können und der reaktor dann wieder hochgefahren werden soll. es war zu keinem zeitpunkt der reaktor selbst von einem störfall betroffen und es ist auch keinerlei radioaktivität an die umwelt freigesetzt worden. das sagen aber nicht nur die ukrainischen medien, sondern auch die russischen medien berichteten das so. ein französisches institut, welches sensoren zur messung von radioaktivität in der ukraine unterhält, kann ebenfalls keinerlei erhöhte strahlenwerte in der region feststellen, was bei einem "atomunfall" aber der fall wäre. einen echten atomunfall kann man heuer nicht geheimhalten bzw. maximal paar stunden lang.

zu den stromausfällen:

es ist noch nicht mal klar, ob die stromausfälle in bestimmten regionen der ukraine überhaupt mit dem temporären ausfall des reaktors zusammenhängen. es gibt derzeit noch einige andere mögliche ursachen der stromausfälle, die deutlich wahrscheinlicher sind, wie z.b. spannungsschwankungen, das kalte wetter dort oder energiedefizite, die sich auf das eher marode ukrainische stromnetz negativ auswirken.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.12.2014 19:40 Uhr von shadow#
 
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Zu dumm, dass niemand auf der ganzen Welt Strahlungssensoren rumliegen hat die sowas messen könnten.
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03.12.2014 19:52 Uhr von Petabyte-SSD
 
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@ Trallala2
STROMPREIS SEIT NUR VERDOPPELT ???
Das ist ja Unter dem Durchschnitt, was die Sachen im Discounter so mehr kosten!!!
Und schon vergessen, dass DU die Atomkraft subventionierst, wenn Du einen Becher Joghurt kaufst?
Oder einen Putzeimer? Oder sonst was, alles an Subventionen wird auf die Mehrwertsteuer oder sonstige Steuern aufgeschlagen....

Schon mal daran gedacht, dass Du beim Autokauf ca. 1000-3000 Euro "Extrasteuer" bezahlen musst um die Autowerbe-Leute zu bezahlen?

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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03.12.2014 19:56 Uhr von little_skunk
 
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@Andy81DD

"Atomunfälle sind nur solche, wo entweder der Reaktor (Reaktorteile/Steuerung) oder die Kühlkreisläufe betroffen sind (die bei Ausfall einen Atomunfall provozieren)."

Stimmt so nicht ganz. Wenn das Kraftwerk runtergefahren werden muss, erzeugt es nicht mehr selber den Strom der für die Kühlkreisläufe notwendig ist. Dann müssen anderen Energiequellen einspringen. Im Regelfall wird einfach über das Umspannwerk auf das Stromnetz zugegriffen. Daher ist das Umspannwerk durchaus wichtig für den sicheren Betrieb. Ebenfalls wichtig wären Notstromagregate und passender Treibstoff in ausreichender Menge.

Natürlich kann das Atomkraftwerk über längere Zeit problemlos ohne externe Stromversorgung oder Notstrom laufen. Dumm wird es erst wenn das Kraftwerk aus irgend welchen Gründen runtergefahren werden muss und mangels Strom dann nicht gekühlt werden kann.
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03.12.2014 20:10 Uhr von mia_wurscht
 
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Kommt mir irgendwie bekannt vor, die ganze Sache. Ich weiß nur nicht, woher.
</sarkasmus>
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03.12.2014 20:20 Uhr von Andy81DD
 
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@little_skunk
gebe ich dir ja recht,

aber ein Atomkraftwerk besteht aus mehreren einzelnen Reaktoren und auseichend USV und Notstromaggregten.

In Fukushima hätte es auch nie soweit kommen müssen, hätte man dort schnellstmöglich mobile Generatoren hingeschafft (die eigenen Notstromsysteme waren durch die Flutwelle zerstört), welche die Pumpen zum laufen gebracht hätten.
Aber scheinbar lag dafür kein Notfallplan vor. Aber das passiert halt, wenn Privatunternehmen (Tepco) ohne staatliche Kontrolle machen können was sie wollen.
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04.12.2014 08:22 Uhr von Der_Tiroler
 
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ach die Krone...die österreichische Bild mit dem Tittenbild auf Seite 14

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