03.12.14 15:07 Uhr
 3.901
 

Studie: Deutsche lehnen Muslime als "nicht richtig deutsch" ab

In Deutschland gibt es über vier Millionen Muslime, die einen deutschen Pass besitzen.

Dennoch halten die meisten Deutschen Muslime nicht für richtig deutsch, wie eine repräsentativen Studie "Deutschland postmigrantisch" des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung nun herausfand.

Unter den Befragten gibt es viele Vorurteile gegenüber Muslimen, die bestätigen, dass Deutsche Muslime für keinen Teil des Landes halten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Deutsche, Muslime
Quelle: spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paul Verhoeven wird Präsident der Jury der "Berlinale"
Österreich: "Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung" ist Wort 2016
Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

76 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.12.2014 15:14 Uhr von Frudd85
 
+14 | -68
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 15:28 Uhr von osssssis
 
+78 | -12
 
ANZEIGEN
Zitat:"Unter den Befragten gibt es viele Vorurteile gegenüber Muslimen, die bestätigen, dass Deutsche Muslime für keinen Teil des Landes halten."
Das sind keine Vorurteile ,das ist die Wahrheit.
Kommentar ansehen
03.12.2014 15:32 Uhr von CrazyWolf1981
 
+93 | -6
 
ANZEIGEN
Es geht nicht um "nicht richtig Deutsch", das sind viele andere auch nicht. Es geht um andere Faktoren: Massive Integrationsverweigerung, Gewalt, Unterdrückung von Frauen und Mädchen und damit die Verweigerung unserer Werte (Gleichberechtigung usw) und Gesetze.
Kommentar ansehen
03.12.2014 15:38 Uhr von Stray_Cat
 
+22 | -2
 
ANZEIGEN
Das spielt alles keine Rolle.

Politiker bestimmen, was zu Deutschland gehört und was nicht.

Da braucht man doch den Bürger nicht fragen!
Kommentar ansehen
03.12.2014 15:52 Uhr von Frudd85
 
+1 | -31
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:01 Uhr von Borgir
 
+19 | -3
 
ANZEIGEN
Vorurteile? Warum wird immer von Vorurteilen gesprochen statt von größtenteils gegebenen "Tatsachen". Muslime brauchen sich über Vorurteile nicht zu wundern bei dem Verhalten, das überaus häufig an den Tag gelegt wird.
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:08 Uhr von Frudd85
 
+4 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:23 Uhr von CrazyWolf1981
 
+24 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn ich sagen würde alle Polen klauen, wäre das ein Vorurteil. Da weder ständige News dazu kommen, noch viele Leute persönliche negative Erfahrungen damit gemacht haben. Bei Muslimen ist das anders. 2 relativ gesunde Augen und Ohren, und man merkt schon auf der Straße was los ist. Sehen die Frauen und Mädchen glücklich aus im Gegensatz zu freien Mädchen und Frauen? Nein. Welche Sprache sprechen sie, trotz mehrerer Generationen in Deutschland? Meistens kein Deutsch. Und das sehen und spüren die Deutschen massenweise, täglich, eigentlich jedesmal wenn man auf die Straße geht, egal wo in Deutschland. Haben nicht auch gerade Muslime in einer Umfrage zu glaub 80% bestätigt, dass die Regeln ihrer Religion ihnen wichtiger ist als unsere Werte und Gesetze? Das ist die klare Mehrheit. Und wie kann dann etwas ein Vorurteil sein, wenn sie es doch persönlich bestätigen?
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:24 Uhr von Frudd85
 
+2 | -19
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:31 Uhr von Frudd85
 
+3 | -18
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:40 Uhr von perMagna
 
+3 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:40 Uhr von Frudd85
 
+2 | -19
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:41 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:44 Uhr von Frudd85
 
+2 | -14
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:49 Uhr von Stray_Cat
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Nun, ich habe vor Jahren innerhalb eines Jobs Muslime kennengelernt, die absolut top waren. In diesem Büro arbeiteten verschiedene Nationen zusammen und es entwickelte sich in dieser kleinen Firma eine Verbundenheit, die über das übliche Maß von Kollegen hinausging.

Wahrscheinlich auch deshalb, weil wir oft in sehr stressigen Projekten zusammen arbeiteten, tagelang, nächtelang im Wettlauf mit der Zeit, um einen Termin zu halten.

Die türkischen Kollegen hatten allesamt eine hohe Bildung und mit den meisten gab es überhaupt keine Probleme, auch interessante Gespräche haben wir oft geführt.

Einer von ihnen jedoch benahm sich ständig daneben, meinte auch, die Frauen im Büro seien seine persönlichen Bediensteten. Den Zahn habe ich ihm schnell gezogen, aber irgendwie schaffte er es immer wieder, sich nicht wirklich beliebt zu machen.

Nun ja, gibt es bei Deutschen genauso, ist eben eine Sache der Persönlichkeit.

Einer der Türken sollte dann abgeschoben werden. Obowhl er sich nichts hatte zuschulden kommen lassen und einen festen Arbeitsplatz (schon seit Jahren) hatte. Wir ALLE haben bis zum Schluss für ihn gekämpft. Leider vergebens. Das tut mir heute noch weh, wenn ich daran denke. (Adnan, falls Du das von irgendwo lesen solltest: ja, es war bei BC.)

Diese Türken waren jedoch auch alle integriert, manche sprachen ein Deutsch, das viele Deutsche nicht beherrschen, die anderen bemühten sich, sich möglichst gut verständlich zu machen und zu lernen, so wie wir deutschsprachigen uns bemühten, sie zu verstehen und ihnen beim Sprache-Lernen behilflich zu sein.

Ich denke, solche Menschen werden von niemandem abgelehnt. Abgelehnt werden solche, die dem Miteinander aus dem Weg gehen, die quasi eigene Zellen bilden.

Das wird sicher auch dadurch gefördert, dass viele Türken, die nach Deutschland kamen, vorher wenig Bildung genießen durften, vielleicht nie das Lernen gelernt hatten und sich sehr schwer taten, eine andere Sprache zu sprechen. Denen das fremde Land Angst machte und die ein bisschen Heimat suchten, indem sie mit Menschen gleicher Herkunft zusammenblieben.

Das kann man alles verstehen und nachfühlen, aber sowas tut auf Dauer eben nicht gut. Und beschönigen bringt uns da auch nicht weiter.

Wie man das von Anfang an hätte besser machen können, weiß ich auch nicht. Nicht mal, ob sowas unter gleichen Voraussetzungen überhaupt möglich gewesen wäre. Gleichzeitig müssen wir uns auch vor Augen halten, dass es die jetzigen Probleme einstmals mit italienischen Gastarbeitern nicht gab.

Den Leuten Fremdenhass vorzuwerfen, wenn sie finden, Muslime seien "nicht richtig deutsch", ist sicher nicht gerechtfertigt.

Und mal ganz ehrlich: Wie kann man als "richtig deutsch" benannt werden, wenn man nicht mal deutsch spricht?
Kommentar ansehen
03.12.2014 16:51 Uhr von Justin.tv
 
+3 | -14
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 17:12 Uhr von Frudd85
 
+1 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 17:42 Uhr von Justin.tv
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@ Frudd85

sie sind nur hier um uns zu helfen diese sachen zu erhalten. das nennt man integration
Nein, absolut nicht. Was du meinst, ist dienen, nicht integrieren.

das ist unfair. das wort dienen ist negativ hinterlegt
nehmen wir doch ein positiv hinterlegtes wort
sie sind hier um unser land zu fördern


das Wort "Matratze" arabischen Ursprung

wäre was anderes, wenn in deutschland lebende araber das wort verwendet hätten und deutsche anfingen es auch zu verwenden
Kommentar ansehen
03.12.2014 17:55 Uhr von Frudd85
 
+0 | -10
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.12.2014 18:11 Uhr von Justin.tv
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ Frudd85

"Das ist relativ nichtssagend in dieser Hinsicht."

trotzdem ist das mehr als sich von muslimischen traditionen, redewendungen und umgangsformen hier etabliert hat. oder fällt dir etwas ein?

abgesehen von "ich mach dich messer" ;)
Kommentar ansehen
03.12.2014 18:22 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Nicht nur Muslime..
Kommentar ansehen
03.12.2014 18:47 Uhr von incredibledog
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Kommt ein Amerikaner in die Türkei und bringt seine Kultur mit: Trucks, Steaks / Schweinfleisch, Bier, Shotgun, Atheismus oder christlicher Glauben. Hat aber einen türkischen Pass. Würde auch kein Türke als Teil der Türkei anerkennen.

Ist einfach der Kultursunterschied, kann man nichts machen. Hat auch kein Stück mit Rassismus zu tun. Wenn du Muslim bist denkt halt keiner an "Deutsch", genau wie bei "Christlich" keiner an die Türkei denkt oder bei Baguette an Italiener und bei Pizza an England. Ist mir auch latte eigentlich.
Kommentar ansehen
03.12.2014 21:00 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Meine Persönliche Studie besagt ..: Deutscher lehnt Nazis und Rechte Polemiker als "nicht Intelligent genug" ab.. und damit liege ich in 99,99 % aller Fälle richtig.
Kommentar ansehen
03.12.2014 22:02 Uhr von Fishkopp
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Also ich kenne ein paar, deren Vorväter sind noch mit dem Turban und Breitschwert durch die Gegend gelaufen, die sind echt in Ordnung. Die trifft man sogar auf dem Weihnachtsmarkt zu einem Glühwein und einem Schwätzchen. Aber leider ist ein sehr großer Teil der hier ist, immer noch mit dem Kopf daheim. Nix mit deutschen zu tun haben wollen, nix deutsch sprechen aber hauptsache Mercedes fahren. Geld scheffeln und gut Leben will man, mit dem Volk des Landes will man nichts zu tun haben. Ich frage mich manchmal wer wirklich rechts ist oder ob es das Rechts an sich nur auf der einen Seite gibt, ich waage es mal zu bezweifeln.
Kommentar ansehen
03.12.2014 22:56 Uhr von Frudd85
 
+0 | -7
 
ANZEIGEN
@BastB:
Moment, erst einmal müssen wir etwas Grundsätzliches klären:

Du hast geschrieben:
"Wer sich nicht integriert, gehört auch nicht dazu, völlig egal, was auf dem Pass steht. Diese Ideologie steht nun mal im völligen Gegensatz zu unseren Ansichten, Werten und Lebensweise."

Bezieht sich die Ideologie auf das Nicht-Anpassen, das du damit quasi zur Ideologie erklärst oder auf den Islam? Ich bezog das auf das Zweite und wenn das richtig war, dann hat das eine Menge damit zu tun.

Ich gehe jetzt erst mal nicht auf die entsprechenden Textstellen ein, sondern warte auf eine entsprechende Klärung. In der Zwischenzeit kann ich auf eher allgemeinere Sachen eingehen, die du angesprochen hast:

Die Parallelgesellschaften sind ein riesiges Problem, das stimmt auf jeden Fall, das bezweifelt aber ja auch niemand. Es geht nur fehl, die komplett und einzig auf "den" Islam zurückzuführen. Die Existenz dieser Parallelgesellschaften hat viele Gründe, eine orthodox oder radikal ausgelegte Religion ist da nur eine von mehreren, natürlich aber eine wichtige.

"Ich kenne einige Türken und Araber, die sehr gut integriert sind, aber alle haben eins gemeinsam, sie haben nichts mit dem Islam zu tun."

Ich kenne einige, die sehr gut integriert sind und viel mit dem Islam am Hut haben. Was machen wir nun damit? Zählt deine Erfahrung mehr als meine? Ich finde, persönliche Erfahrungen sollte man außen vor lassen, wenn man über allgemeine Dinge spricht bzw. versucht, allgemeingültige Urteile zu fällen, denn das Subjektive im Mikrokosmos taugt doch nie, den Makrokosmos komplett zu erklären. Dazu benötigt man Empirie und Vorsicht. Siehst du das anders?
Darum geht´s mir nur. Du hast schon mehrmals "den" Islam zur gewalttätigen Ideologie erklärt (ich meine mich zu erinnern, aber korrigier mich ruhig, falls das fehl geht), aber dieses Urteil fällt doch in sich zusammen, sobald man ein paar friedliche und integrierte Muslime an der Hand hat. Das führt ja nun nicht dazu, dass man riesige und verbreitete Probleme ignoriert, es soll nur dazu fühlen, die gebotene Fairness ins Urteil einfließen zu lassen, indem man sich so ausdrückt, dass man in seinen Worten Spielraum für einen real existenten friedlichen und integrierbaren Islam findet.

"Wer zu uns kommt, soll sich nach unseren Werten richten, im umgedrehten Fall würde man das von uns in einem anderen Land auch erwarten."

Was meinst du da mit "unseren Werten"? Daran steht und hängt ja, ob ich dir zustimme oder nicht. Für mich bedeutet das das Grundgesetz. Wer das akzeptiert und irgendwie gesellschaftlich produktiv ist (und dazu gehört die Fähigkeit, sich in deutscher Sprache zu verständigen), der ist von meiner Seite aus herzlich willkommen. Mehr verlange ich da aber nicht. Wobei, was heißt da "mehr" - die Akzeptanz des Grundgesetzes beinhaltet doch sehr viel, oder nicht? Was also verstehst du unter "unseren Werten"?
Wenn es Ähnliches ist, dann schreit das ja nachgerade danach, dass du auch in der Lage bist, das oben Geschilderte anzunehmen, nämlich im Sinne des produktiven, friedlichen und toleranten Miteinanders die Tatsache zu akzeptieren, dass eine jede Religion so friedfertig und gewalttätig ist, wie die Anhänger sie machen. Und friedfertige Muslime sich mit jedem Recht auf den Islam berufen dürfen, ohne von neunmalklugen Außenstehenden erklärt zu bekommen, dass sie einer terroristischen "Ideologie" verfallen seien.

"Die Ideologie, oder auch Religion genannt, bestimmt zu großen Teilen das Handeln eines Menschen, gerade bei den Konservativen."

Das sind Allgemeinplätze, die für jede Religion gelten. Entscheidend ist der individuelle Umgang mit den Dogmen und der Orthodoxie der eigenen Religion. Wer sich davon emanzipiert, lebt seine Religion trotzdem, aber friedlich. Und zu behaupten, dass das im Islam nicht möglich sei (das nur vorwegnehmend) oder so gut wie gar nicht passiere, das ist schlichtweg falsch. Da helfen dann auch die Alibi-Vorzeigetürken nicht, die man dann gerne bemüht um zu belegen, dass man ja doch differenzieren könne.
Es gibt extreme und enorme Probleme mit Migranten und Parallelgesellschaften, aber solange man keinerlei Zugang zu empirischen Daten hat, sollte man vorsichtig sein mit absoluten Urteilen.
Ein Beispiel ist die Gewaltbereitschaft: Da gibt es genug empirische Daten, die belegen, dass es unter jungen Männern/Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein überproportionales Problem gibt. Aber daraus kann man doch nicht schließen, dass "der" Islam eine miese Ideologie sei. Wer solche Schlüsse zieht, dem geht es doch gar nicht um eine Lösung dieses Problems, sondern darum, seine Weltanschauung durchzuboxen. Das trifft doch hoffentlich nicht auf dich zu, oder? Grade weil du "Ideologie" so sehr kritisierst, bist du doch mehr an Realitätsnähe und Sachlichkeit interessiert denn an Credos.

Refresh |<-- <-   1-25/76   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige
Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?