03.12.14 11:14 Uhr
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Lebensversicherungen: Garantiezinsen gefährdet

Die Lebensversicherung ist eine sehr beliebte Anlageform unter den Deutschen. Im Durchschnitt hat jeder deutsche Staatsbürger eine.

Helmut Posch vom Versicherungskonzern Continentale meint nun, dass die Gefahr besteht, dass Versicherungen die Garantiezinsen nicht mehr bezahlen können. Dies gelte vor allem, wenn die aktuelle Niedrigzinsphase länger anhält.

Aus Sicht von Posch ist die EZB dafür verantwortlich, da sie den Leitzins stark abgesenkt hat.


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WebReporter: spamverdacht
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zins, Lebensversicherung, Auszahlung
Quelle: spiegel.de

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03.12.2014 11:14 Uhr von spamverdacht
 
+0 | -1
 
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Das die Zinsen im Keller sind dürfte uns allen klar sein. Ob das nun langfristig gesehen eine gute Entscheidung ist, kann ich nicht beurteilen.
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03.12.2014 11:55 Uhr von atrocity
 
+4 | -0
 
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Das ist doch nicht mein Problem als Kunde. Sollen se halt die Bonuszahlungen ihrer Manager kürzen. Selber schuld wenn sie mehr versprechen wie sie halten können. Im Zweifelsfall muss die Versicherung halt Insolvenz anmelden und ihre Gebäude etc zu Geld machen um mir mein versprochenes Geld zahlen zu können.
Wenn der Gesetzgeber das nicht durchsetzt wird bald hinz & kunz seine Verträge nicht mehr erfüllen mit der Konsequenz das Verträge nicht mehr das Papier wert sind auf dem sie gedruckt werden.
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03.12.2014 13:06 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@atrocity:
Wenn du glaubst dass die Versicherungen nur annähernd soviel an Immobilien etc. haben um aus deren Verkauf so viel Kapital zu machen dass sie die Forderungen der Kunden erfüllen könnten, dann hast du dich geschnitten.
Keine Versicherung könnte wieder so viel Kapital ´verflüssigen´, wie sie schon einkassiert haben.
Da ist eineges versickert an Gehältern, Bonizahlungen, Fehlspekulationen ...
Das wäre dann wohl eine der nächsten Blasen, die platzen könnte.
Und das würde dann ähnlich viel Rums machen wie die Immobilienblase (bei der die Versicherungen auch sehr intensiv mitgespielt haben ;-P).

Würde man heute eine Versicherung dazu verdonnern ihre Kunden alle auf einmal auszahlen zu müssen, dann würde jeder Kunde wohl nur einen Bruchteil davon kriegen, was er bis dato eingezahlt hat.
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03.12.2014 14:24 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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Geworben wurde für diese Versicherungen nicht nur mit einem Endbetrag, der die Garantiezinsen berücksichtigte, sondern mit Beträgen, welche eine weitaus höhere Auszahlung - bei günstiger Marktentwicklung - auswies. Dass das optional war, musste zwar jedem klar sein, die Summe wurde jedoch ganz gezielt werbetechnisch besonders herausgestellt.

Und nun sollen nicht einmal mehr die Garantien gelten? Bei dem bekannten Gebahren von Versicherungskonzernen können wir davon ausgehen, dass bei diesem Schachzug die Versicherungen nicht nur nichts drauflegen müssen, sondern weitere Gewinnquellen erschliessen.

Es kommt das ungute Gefühl auf, als stünde eine langjährige Strategie und Planung hinter dieser Entwicklung.

[ nachträglich editiert von Stray_Cat ]

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