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Frankreich: Babys vor 20 Jahren vertauscht, nun fordern die Eltern Schadenersatz

Ein dramatisches Ereignis hat 1994 das Leben zweier Familien gründlich auf den Kopf gestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurden nämlich die Babys während des Aufenthalts im Brutkasten vertauscht. Erst zehn Jahre nach der Geburt, kam die Wahrheit durch einen DNA-Test ans Licht.

Selbst als die Eltern über die Verwechslung informiert waren, tauschten sie die Kinder nicht mehr zurück. Jetzt, weitere zehn Jahre später, fordern sie Schadenersatz für die erlittene Situation. Eine bereits gestellte Strafanzeige verlief fruchtlos, nun muss das Zivilgericht Hilfe leisten.

Insgesamt fordern die Mütter einen Schadenersatz in Höhe von drei Millionen Euro für die verwechselten Mädchen, sowie 1,5 Millionen Euro für die Eltern. Auch für vorhandene Geschwister soll eine Summe in Höhe von 750.000 Euro gefordert werden. Das Urteil soll im Februar 2015 fallen.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Baby, Eltern, Rechtsstreit, Vertauschen
Quelle: t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2014 09:54 Uhr von der_robert
 
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Weil sie Kohle brauchen ... kein anderer Grund würde eine so lange wartezeit rechtfertigen.
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03.12.2014 13:40 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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In diesem Fall wäre es echt besser gewesen, es gäbe keine DNS-Tests. Soviel Unruhe, Sorgen und Tumult in den Familien!

Andererseits muss ja schon irgendein Verdacht bestanden haben, wieso hätten sie sonst testen lassen? Vielleicht wurde aber auch durch eine aus einem anderen Grund vorgenommene Blutgruppenbestimmung zum Auslöser der Nachforschungen.

Egal wie - wenn ich 10 oder 20 Jahre ein Kind in der Familie hätte, dann wäre es auch MEIN Kind. Und dass solch horrende Schadensersatzforderungen Aussicht auf Erfolg haben, kann ich mir auch nicht vorstellen.

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