02.12.14 14:49 Uhr
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Das Handy im Auto zur Hand nehmen, ist nicht immer ein Verstoß

Das Amtsgericht Köln hatte eine Frau zu 40 Euro Strafe verurteilt, weil diese während der Fahrt zu ihrem Handy gegriffen hatte. Nun hob das Oberlandesgericht das Urteil auf und sprach die Frau frei.

Grund hierfür ist, dass sie das Gerät nicht in der Absicht aufnahm, selbst ein Telefongespräch zu führen, sondern es an ihren Sohn weiterreichte, der den Anruf entgegen nahm.

Das Gericht begründet, dass die Aufnahme des Handys allein kein Beweis für die Kommunikationsaufnahme ist. Es sei schließlich auch nicht verboten, Gegenstände im Auto anders zu platzieren oder beispielsweise das Handy an eine andere Stelle zu legen, wenn es stört.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Handy, Hand, Verstoß
Quelle: freenet.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2014 14:52 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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Macht irgendwie Sinn.

Allerdings wie will man das im Nachhinein beweisen, dass es so war, bzw. die Polizei beweisen, dass es eben nicht so passieren sollte.
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02.12.2014 15:12 Uhr von jschling
 
+3 | -3
 
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das ganze Verbot ist ein Witz, das einzige was gefährlich am Telefonieren beim Fahren ist, ist die Notwendigkeit nur noch zu gucken ob irgendwo Bullen stehen und man so nicht mehr auf den Verkehr achten kann :-(
Dann müssen eigentlich auch Radios (besonders moderne Geräte mit vielen Funktionen), Boardcomputer und Beifahrergespräche verboten werden
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02.12.2014 15:46 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+1 | -3
 
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und den penis in die hand nehmen?
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02.12.2014 15:50 Uhr von ted1405
 
+3 | -1
 
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@Jlaebbischer:
Neija ... zu allererst muss man dazu ja überhaupt mal erst einen Beifahrer im Auto haben. Die meisten Autos sind aber nur mit einer Person besetzt ... von daher wird die Ausrede dort nicht ziehen.

@jschling:
Solche Aussagen sorgen dann auch dafür, dass man immer wieder mal Leute sieht, die hinter dem Steuer dann auch noch Nachrichten ins Handy tippen .... wie meistens deren Fahrstil dabei aussieht, braucht man wohl kaum zu erwähnen.

Fakt ist: es KANN ablenken und KANN in ungünstigen Situationen sehr negative Folgen haben. Von daher ist´s vernünftig, das Handy dem Beifahrer oder der Freisprecheinrichtung zu überlassen.


Und zum Urteil kann ich nur sagen:
Absolut richtige Entscheidung!

Alles andere wäre eher lächerlich. Telefonieren / SMSen ist eindeutig ´ne andere Nummer, als nur mal das Handy weiter zu reichen.
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02.12.2014 19:09 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
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@ ted1405:

Naja, der Einzelverbindungsnachweis wäre schonmal ein Indiz dafür, dass der Mensch im Auto kein Telefonat initiierte. Könnte vor Gericht für ihn sprechen.

Nur mal so als Denkanstoß.
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02.12.2014 19:12 Uhr von ted1405
 
+0 | -0
 
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@NilsGH:
Ja. Aber leider sagt das nichts übers SMS tippseln, Nachrichten lesen, Sudoku spielen und ähnliches aus. ;-)

Wobei es eigentlich schon sehr traurig ist ... denn eigentlich sollte es immer noch heißen "Im Zweifel für den Angeklagten". Aber auch hier haben wir schon lange eine Beweislastumkehr und eine pauschale Schuldvermutung. :-(
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02.12.2014 19:26 Uhr von liebertee
 
+1 | -0
 
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Bei vielen Unfällen wird immer mehr der Zustand des Telefons ermittelt, um festzustellen, ob eine Ablenkung im Spiel war.

Nachrichten schreiben war dabei recht häufig genannt.
Rauchen und Radio umstellen lenkt auch ab. Verboten ist das trotzdem nicht.
Man sieht so viele Leute Telefonieren während der Fahrt, davon ist mir noch keiner ins Auto gefahren.
Außerdem muss man da differenzieren, und zwar in welcher Situation telefoniert wurde.
An einer roten Ampel oder im Stau kann ja unwahrscheinlicher etwas passieren.
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02.12.2014 21:06 Uhr von mink8mau
 
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Gibt es seit dem Telefonierverbot im Auto weniger Unfälle durch Handynutzung?
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02.12.2014 21:46 Uhr von Trallala2
 
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Ein passable Freisprecheinrichtung mit Bluetooth kostet etwa 14 Euro. Da frage ich mich wozu ein Knolle und Punkte riskieren. Und ja, wenn ich gelegentlich Leute sehe wie sie versuchen mit den Handy am Ohr ihr Fahrzeug zu steuern, dann sehe ich einen Sinn im Verbot. Wer beim Wenden oder Einparken oder Überholen nicht mal kurz für 1 Sekunde das Handy aus der Hand auf den Beifahrersitz legen kann um seine Aufgabe zu lösen, und stattdessen die anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet, der sollte es lassen im Auto zu telefonieren.

Auf der anderen Seite, selbst mit Freisprecheinrichtung muss man auch mal kurz eine Nummer auswählen.
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02.12.2014 21:57 Uhr von Floppy77
 
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Es ist also nur die Kommunikationsaufnahme verboten und nicht z. B. irgendwelche Games auf dem Smartphone zu zocken oder mal eben bei ebay oder amazon einzukaufen?

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