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Mensch oder Klimaveränderungen - Neue Theorie über das Aussterben des Mastodons

Zu der Zeit als die ersten Vertreter von Homo sapiens in Nordamerika einwanderten, vor gut 15.000 Jahren, veränderte sich die Fauna auf dem Kontinent und gut 70 Säugetier-Arten starben aus. Dazu gehörten unter anderem das Riesenfaultier, das Riesengürteltier und das Amerikanische Mastodon.

Bisherige Theorien machten den Menschen und eine übermäßige Bejagung für das Verschwinden der Tiere verantwortlich. Gerade beim Mastodon war man sich sicher, doch neue Funde zeigen ein anderes Bild. So scheint es, dass das Verschwinden von Mammut americanum schon Tausende Jahre vorher begann.

Die Forscher um Grant Zazula gehen davon aus, dass der Klimawandel vor gut 75.000 Jahren das Mastodon immer weiter zurückdrängte, bis es bei Ankunft der Menschen auf kleine Populationen an den Großen Seen zurück gedrängt worden war.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Theorie, Aussterben
Quelle: spiegel.de

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02.12.2014 12:49 Uhr von blonx
 
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So war der Mensch am Aussterben der Megafauna zwar beteiligt, aber doch nicht der Hauptfaktor.
Die Forscher hatten unter anderem Zähne eines arktischen Mastodons aus dem Yukon-Gebiet erneut datiert. Bei einer älteren Datierung wurde das Alter mit 18.000 Jahren angegeben, doch die neue Datierung zeigt, dass das Tier bereits vor über 50.000 Jahren verendete.

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