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Veröffentlicht: Adolf Eichmanns Stellvertreter starb vor fünf Jahren in Syrien

Alois Brunner war für den Tod von hunderttausenden Menschen verantwortlich. Als wichtigster Mitarbeiter Adolf Eichmanns sorgte er für die korrekte Durchführung der "Endlösung der Judenfrage". Zusammen mit Eichmann organisierte er die Deportation von Juden aus dem Reich in die Konzentrationslager.

Im Jahr 1987 machte der NS-Verbrecher die letzten öffentlichen Aussagen, danach ließen sich seine Spuren nicht mehr verfolgen. Brunner floh nach Syrien. Nun hat das Simon-Wiesenthal-Zentrum herausgefunden, dass Brunner noch bis vor fünf Jahren in Syrien gelebt hatte. Der Mann wurde 98 Jahre alt.

Im Gegensatz zu seinem ehemaligen Vorgesetzten Eichmann, welcher 1960 von einem israelischen Gericht angeklagt und zum Tode verurteilt wurde, bliebt Brunner zeit seines Lebens gerichtlich unbehelligt. Auch nach dem Krieg war er stolz darauf, Wien "judenfrei gemacht zu haben".


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WebReporter: Felixa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Syrien, Alois Brunner
Quelle: t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2014 11:14 Uhr von Maedy
 
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Also ich weiß das schon seit 2-3 Jahren,dass Brunner in Damaskus bis zum Ende seines Lebens gelebt hat. Er wurde sogar wieder ausgegraben um Zahnstatus und andere Merkmale zu überprüfen. Wer so ab und an Dokus sieht ,sieht das hier nicht als Neuigkeit an.
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02.12.2014 12:04 Uhr von quade34
 
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