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98-Jährige vom Berliner Gericht zum Schneeschippen verdonnert

Aufgrund ihres hohen Lebensalters lehnte es eine 98-jährige Frau aus Berlin ab, im Winter den Schnee zu beseitigen. Das Verwaltungsgericht urteilte nun über diesen Fall: Sie kann wegen ihres hohen Alters nicht vom Straßenreinigungsgesetz freigesprochen werden.

Der 98-Jährigen gehört, laut Gericht, ein Grundstück, das an einem Weg für Fußgänger liegt. Sie muss sich an das Straßenreinigungsgesetz halten und ordnungsgemäß den Schnee beseitigen, aber auch Laub oder Abfall entsorgen.

Der Antrag der älteren Frau, sie vom Straßenreinigungsgesetz zu entbinden wurde abgelehnt, weil sie für die Beseitigung auch Hilfe von anderen Personen in Anspruch nehmen kann. Die 98-Jährige hat noch die Möglichkeit gegen das Urteil Revision einzulegen.


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WebReporter: darny
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Gericht, Schnee
Quelle: focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2014 17:37 Uhr von HumancentiPad
 
+59 | -2
 
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Ich dachte schon sie wäre wegen was anderem zum Schneeschippen verdonnert worden.

"Die 98-Jährige hat noch die Möglichkeit gegen das Urteil Revision einzulegen."
Dann doch lieber jemanden fürs schippen bezahlen ist bestimmt billiger!
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01.12.2014 17:39 Uhr von SpankyHam
 
+8 | -70
 
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01.12.2014 18:10 Uhr von Suffkopp
 
+17 | -20
 
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@HighMo - soso der deutsche Staat ist dumm. Kann es nicht auch sein das ein gewisses Clientel bei SN auch dumm ist?
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01.12.2014 18:20 Uhr von Petabyte-SSD
 
+15 | -12
 
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Pech, wenn man gespart hat, und ein Haus sein Eigen nennt.
Irgend welchen Pennerfamilien könnte man damit nicht kommen...
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01.12.2014 18:43 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -0
 
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Nen Locus-Artikel noch mehr versauen als er von Natur aus schon ist(eben Focus), wie hier mit dem SN-Header, schaffen auch nur die Wenigsten...
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01.12.2014 19:14 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -11
 
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Sorry aber da muss ich auch gegen die Frau stimmen.

Wenn ich schon mit so einem Alter alleine Leben will, dann muss ich mich auch um meine Pflichten kümmern.

Und wenn sie es nicht selbst kann, dann muss sie halt das Geld haben, und einen Hausmeisterservice beauftragen.

Oder eben mit den Nachbarn reden, ob die es mitmachen können für ein kleines Trinkgeld oder sonst was.
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01.12.2014 21:02 Uhr von ms1889
 
+7 | -3
 
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aha..und dafür zahlt man dann horende strassenreinigungs gebühren an die stadt...nuja..asi berlin halt...die beseitigen ja auch nicht überall den schnee...und ne 98 jährige sowas auf zu bürden...zeigt wie unsozial deutschland geworden ist...ebend nen abziehbild der usa.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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01.12.2014 21:03 Uhr von berndKC
 
+1 | -0
 
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KEK!
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01.12.2014 21:17 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -3
 
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Tja.. sie könnte ja einen Job bei myHammer reinstellen...

In einer besseren Welt hätten die Nachbarn ohne auch nur darüber nachzudenken schnell der alten Frau geholfen.
Aber diese Welt ist nicht perfekt und die Nachbarn scheuen sich davor, da im Falle eines Unfalles sie eventuell haftbar gemacht werden könnten. Oder die alte Frau ist denen gar egal. Oder sie wissen noch nicht einmal, dass im Haus neben ihnen noch jemand wohnt, bzw. lebt...
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01.12.2014 23:57 Uhr von wichitis
 
+6 | -0
 
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Schon das Schneeschippengesetz ist ein Blödsinn,jeder weis das es im Winter Schneien kann,und sollte sich entsprechend anziehen,das ist das Bürokratiemonster Deutschland!!!!!!
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02.12.2014 00:04 Uhr von EkSeS
 
+3 | -5
 
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Gericht hat vollkommen richtig entschieden.
Derjenige, der vor ihrer Tür ausrutscht und sich das Bein bricht, wird auch kein Verständnis für ihr Alter haben.

Ab welchem Alter sollte keinen Schneeschippen dürfen / brauchen?

Gibs genug Leute die für ein Paar € &50 , für sie erledigen würden.

[ nachträglich editiert von EkSeS ]
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02.12.2014 00:06 Uhr von Stray_Cat
 
+7 | -0
 
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Manch einer kann sich nicht mal vorstellen, dass eine 98-jährige vielleicht nicht viel Rente bekommt (damals haben nicht viele Frauen langjährig Berufe ausgeübt) und die letzten Jahre oder vielleicht nur noch Monate in ihrer liebgewonnenen Umgebung bleiben möchte, statt in einem Altenheim vor sich hinzuvegetieren, entmündigt und vielleicht noch schlecht behandelt?

Wenn sich so´ne Denke durchsetzt, dann freut Euch schon mal auf Euer Alter.

Ich hab im Winter oft Schnee mit weggemacht für eine Nachbarin, geschieden, mit kleinem Kind und neuem Job, die nicht mehr wusste, woher noch Zeit nehmen. Sie hat nicht mal mitbekommen, wer das jeweils gemacht hat und ich hab auch nichts gesagt. Sondern mich drüber gefreut bei der Vorstellung, wie SIE sich freut, wenn sie heim kommt und muss nicht mehr raus und das Kleine im Haus allein lassen.

Und wisst Ihr was? Mir ist kein Zacken aus der Krone gebrochen.

Nur wüsste ich mal gerne, ob die Herren Richter auch einfach mal so mit anpacken würden. Die können sich eine Hilfskraft leisten. Und vielleicht haben viele von ihnen längst die Verbindung zur Realität einfacher Leute verloren.
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02.12.2014 00:20 Uhr von Floppy77
 
+4 | -5
 
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Eigentum verpflichtet, wer nicht selber schippen kann oder will, kann auch eine Firma beauftragen.

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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02.12.2014 02:14 Uhr von Gimpor
 
+3 | -4
 
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Nun ja, dass sie selber nicht mehr schippen kann, ist ja klar. Aber es geht ja wohl darum, dass sie zu geizig ist, hier und da mal 5 Euro für ´nen 14 jährigen zu zahlen, der das mal fix vor der Schule macht.
Die Kinds, die sonst für etwa 3 Euro die Stunde Zeitung austragen müssen, werden da nämlich erfahrungsgemäß nicht mehr verlangen!
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02.12.2014 08:47 Uhr von tafkad
 
+3 | -0
 
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>> aber auch Laub oder Abfall entsorgen

Wofür zahlt man eigentlich noch mal die Straßenreinigung, als Hausbesitzer?
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02.12.2014 10:31 Uhr von supermeier
 
+1 | -1
 
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Die Schweinerei an dem Ganzen wird mal wieder außen vor gelassen.
Jeder Eigenheim oder Grundstücksbesitzer zahlt Straßenreinigungsgebühren, die auch den Winterdienst beinhalten. Trotzdem wird der Bürger gezwungen öffentlichen Verkehrsraum zu räumen und zu reinigen.

Das ist wie in die Kneipe gehen, 2 Bier bezahlen, und wenn ich sie trinken will sie anschließend im Supermarkt zu kaufen.

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