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Neuseeland bekommt tätowierte Schädel von Ureinwohnern zurück

Lange Zeit galten tätowierte Köpfe von neuseeländischen Ureinwohnern als bizarres Urlaubsmitbringsel und diese landeten irgendwann in amerikanischen oder europäischen Museen.

Nun bekommt Neuseeland diese wieder zurück und die sterblichen Überreste gehen an das Nationalmuseum Te Papa Tongarewa in Wellington.

Die Rückgabe "erlaubt es unserem Land, eine sehr dunkle Periode unserer Geschichte aufzuarbeiten", so Museumssprecher Arapata Hakiwai.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Neuseeland, zurück, Schädel
Quelle: n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2014 16:26 Uhr von Hatuja
 
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Also direkt "Raubkunst" würde ich das nicht nennen. Regierungen, soziales Gefüge und Verständnis, etc. ändern sich ständig. Es gab Zeiten, da waren Kolonien ganz normal. Vor 1000 Jahren war es normal, dass Länder durch Kaiser und Könige regiert wurden. Und das Römische Kaiserreich war auch eine "damals legitime Regierung". Ist damit für dich alles an Kunst, was nicht unter der aktuellen CDU-Regierung gehandelt wurde, "Raubkunst"? Man sollte sowas nicht grundsätzlich nach heutigem Maß messen!

Nicht desto trotz finde ich es gut, dass diese meiner Meinung nach etwas bizarre "Kunst" an Neuseeland zurückgegeben wurde.
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02.12.2014 04:15 Uhr von mort76
 
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Hatuja,
was du schreibst, trifft aber auch auf das NS-Regime zu- sowas war damals normal, es war eine legitime Regierung...Kunsträuber waren sie aber trotzdem.
Und es geht hier um Leichenteile, nicht um irgendwelche Büsten- da sollte es schon die Pietät vorschreiben, sowas zurückzugeben, wenn es gewünscht wird.
Einfach aus Respekt.

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