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Bundeswehr: Abbestellung von Eurofightern kostet über 500 Millionen Euro

Die Bundeswehr wird dem Flugzeug-Hersteller Airbus weniger Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter abnehmen als angekündigt. Wie der Spiegel erfahren hat, will Airbus dafür eine Ausgleichszahlung in Höhe von 514,2 Millionen Euro.

Zuvor hatte Deutschland angekündigt, statt der bestellten 180 Eurofighter nur noch 140 abzunehmen. Die Bundesregierung hatte dies schon 2011 beschlossen. Juristen gehen nun davon aus, dass die Forderungen von Airbus legitim seien.

Auf die Bundeswehr könnten noch weitere Forderungen in Höhe von 220,7 Millionen Euro zukommen. Die Bundeswehr musste auch schon in der Vergangenheit ähnliche Ausgleichszahlungen leisten. Der Bundeswehr drohen auch wegen des Hubschraubers NH90 nach einem Beinahe-Absturz Diskussionen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bundeswehr, Airbus, Eurofighter
Quelle: spiegel.de

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01.12.2014 08:47 Uhr von Borgir
 
+23 | -2
 
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Man fragt sich immer, welche Anfänger solche Verträge unterschreiben. Unfassbar, was da mit Steuergeldern passiert.
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01.12.2014 09:11 Uhr von KaiserackerSK
 
+8 | -0
 
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Diese Verträge umfassen Hunderte von Seiten. Das schlimme ist wir unterzeichnen diesen Scheiß immer wieder und fügen hinzu (nicht wörtlich sondern Inhaltlich) „Der Vertrag ist so kompliziert gestaltet das wir nicht sagen können zu was wir uns verpflichten“. Unglaublich ist es was dort abgeht und wir die Wähler der Altparteien und die Nichtwähler sind schuld.
Aber es muss dort echt Mist drin stehen. Der Flieger funktioniert nicht wie er soll also müssen wir bezahlen dass er repariert wird? Jeder Firma würde, wenn sie eine Flotte an Autos ordert und diese ohne Motor ankommen alles zurück gehen lassen können. Deutschland kann das aber nicht, wir müssen auch noch extra zahlen wenn wir den Motor haben wollen und bei Rückgabe gibt es Strafzahlungen. Wie viel Geld da fließen muss frage ich mich wirklich.
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01.12.2014 09:56 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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@ benjaminx
Naja, die 12 Mio. Euro pro nicht abgenommener Maschine sind ja auch nur ein Bruchteil von dem Preis den eine gelieferte ausmachen würde, von daher kann sich das schon rechnen. Besonders wenn man bedenkt wie schlecht es um die bereits gelieferten Maschinen steht die zu einem nicht unerheblichen Anteil nicht flugbereit sind.
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01.12.2014 10:05 Uhr von Werner36
 
+4 | -3
 
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hab irgendwo gehört/gelesen, dass die juristen der bundeswehr für die verträge irgendwelche musterverträge aus dem internet genommen und sie dem kauf entsprechend leicht verändert haben.

das sagt schon viel über die fachkräfte der BW aus, wenn man für millionen und milliardenverträge irgendwleche 0815 musterverträge aus dem internet nimmt.

ps. ich habe dafür auf die schnelle keinen link für diese aussage parat und kann das nicht 100%ig bestätigen.

[ nachträglich editiert von Werner36 ]
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01.12.2014 10:58 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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Cool ein Vertrag der wohl nach den Ferengi Erwebsregeln gestaltet wurde. Egal ob sie liefern oder nicht sie kriegen das Geld trotzdem...
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01.12.2014 11:09 Uhr von alex070
 
+3 | -0
 
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Es ist ja ein grundsätzliches Problem, dass Politiker vorwiegend Politiker sind und eben keine Kaufleute mit irgendeinem Sachverstand in finanziellen Angelegenheiten sind.

Die bekommen irgendeinen Minsterposten, dieses Jahr Verteidigung letztes Jahr Familien (oder umgekehrt, s. v.d. Leyen). Die können doch nichts davon verstehen und machen sich dann von irgendwelchen Beratern abhängig die wiederum dem Lobbyismus nahestehen.

Demokratie und unser politisches System ist eigentlich ne gute Idee. Sie hat aber nicht mit zwei Faktoren gerechnet:

- Berufs-Politiker die keine Sachverstand mehr haben ausser Wahlen.
- Lobbyismus der sämtliche demokratische Prozesse untergräbt.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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01.12.2014 12:16 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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also pro buerger 6.25 EUR

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