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Tod des Austauschschülers Diren Dede: Gericht urteilt über Notwehr oder Mord

Am 27. April diesen Jahres wurde der deutsche Austauschschüler Diren Dede aus Hamburg, von einem Hausbesitzer im amerikanischen Bundesstaat Montana erschossen. Der 17-Jährige wurde in der Garage des Täters entdeckt, der dann mit vier Schüssen den Schüler tötete. Der Täter errichtete eine Falle.

Der Anwalt der Familie des jungen Mannes sagte: "Er hat seine Garagentür aufgelassen und einen Köder sichtbar dort positioniert. Er hat eine Überwachungskamera installiert und mit einer geladenen Flinte im Haus auf solch eine Gelegenheit gewartet."

Der Täter steht wegen Mordes vor Gericht, sagte jedoch, dass er aus Notwehr gehandelt habe. Das Gesetz in dem Bundesstaat erlaubt einem, bei Bedrohung von Eindringlingen zu schießen.


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WebReporter: darny
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gericht, Mord, Notwehr, Dede
Quelle: rtl.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2014 08:57 Uhr von ghostinside
 
+6 | -21
 
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01.12.2014 09:32 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -4
 
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@LOCSA_XIII - warum? Darf man sein Eigentum nicht verteidigen? Bedenke: es spielt in den USA
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01.12.2014 09:47 Uhr von Hallominator
 
+6 | -3
 
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Bewegungsmelder an der Garage können auf eine Falle hindeuten, müssen aber leider nicht zwingend. Der Typ ist zuvor mehrmals in kurzer Zeit ausgeraubt worden, daher KÖNNTE es eine Art Alarmanlage gewesen sein. Warum ich diese Aussage wage? Wegen dem Köder. Eine Handtasche, die in der hinteren Ecke lag. Einen Köder platziert man eigentlich gut sichtbar und nicht in der letzten Ecke. Bzw. ich weigere mich, die letzte Ecke als "gut sichtbar" anzuerkennen.

Aber wie dem auch sei, nur Leute, die die Garage unbefugt betreten, konnten den Bewegungsmelder auslösen und den Schützen "warnen".
Ich halte es nicht für sehr wahrscheinlich, aber doch für möglich, dass dem Schützen zum Verhängnis wird, in einem Gepräch die Planung einer Falle zu erwähnen. Was aber viele Leute sagen, die innerhalb von 3 Wochen 2 Mal ausgeraubt werden. (Beliebter Spruch: Jetzt reicht´s! Den nächsten mache ich platt! - Wer hat sowas vor Wut noch nie gesagt?)

Zudem weiß man inzwischen, dass das nicht die erste Garage war, die Diren illegal betreten hat. An der Schule gab es nämliche eine Mutprobe, bei der man in fremden Garagen Alkohol sucht und entwendet. Da der Kumpel von Diren das ausgesagt hat, zweifle ich nicht daran.

Letztlich bleibt das ganze ein Schlamassel. Aber ob die Falle nun echt war oder nicht, diese Mutprobe ist in einem Land mit solchen Waffengesetzen und ferner noch der Castle-Doktrin völliger Leichtsinn und zudem eine Straftat, die meiner Meinung nach zurecht bestraft wurde. Es ist nur bedauerlich, dass die Sache tödlich verlief.

[ nachträglich editiert von Hallominator ]
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01.12.2014 09:49 Uhr von Fabrizio
 
+2 | -4
 
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Warum hat er ihn nicht einfach gestellt und der Polizei übergeben?
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01.12.2014 11:40 Uhr von Bodensee2010
 
+6 | -3
 
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selbst wenn der garagenbesitzer aufgrund diverser einbrüche " eine falle " konstruirt hat , berechtigt es diesem typen noch lange nicht ( aus welchen gründen auch immer ) ohne erlaubnis fremdes eigentum zu betreten
seit generationen ist weltweit bekannt das bei den amerikanern auf grund ihrer gesetzgebung das tragen und benutzen von waffen erlaubt ist
das hätte dieser " arme junge " auch wärend seines aufenthaltes in der usa wissen müssen
den garagenbesitzer deshalb des mordes zu bezichtigen halte ich für absolut falsch
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01.12.2014 13:41 Uhr von HackeSpeck
 
+2 | -3
 
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Ganz klar Notwehr
Schickt dem Herrn ein Bundesverdienstkreuz

Wir können froh sein, dass wir diese dreckige Ratte los sind.....

Kann mich noch erinnern, wie am Anfang alle gebrüllt und geschrien haben... Die Zeitungen waren voll.
Als dann bekannt wurde, dass Diren schon des öfteren wo eingestiegen ist und dies ein geplantes Unterfangen war, wurden plötzlich alle ganz kleinlaut....
Aber auf den Schützen wurde trotzdem weiter eingetreten (Drogenvergangenheit, Nazi, Frauenversteher)
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01.12.2014 13:41 Uhr von shadow#
 
+1 | -4
 
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Geurteilt wird noch gar nichts, heute beginnt lediglich die Auswahl der Jury. Die Anklage lautet zurecht auf Mord.

Jury und Richter werden einen Teufel tun, hier Notwehr auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen, da das die Notwehrgesetze an sich massiv beschädigen würde.
Die Gesetze sind ok - es gibt nur mittlerweile den Konsens, peinlichst genau darauf zu achten dass sich Irre wie Zimmerman oder Kaarma nicht dahinter verstecken können dürfen.

Sich gegen Einbrecher verteidigen: ja. Sich auf die Lauer legen und beim ersten Geräusch aktiv losrennen alles durchsieben ohne zu wissen auf was man schießt: definitiv nein.

Immerhin hat es wenigstens kein Kind erwischt dem lediglich der Ball in die Garage gerollt war...
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01.12.2014 14:33 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -3
 
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Ne - nur ein 17-jähriges Kind mit Migrationshintergrund.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]

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