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NSA-Affäre: BND warnte Bundesregierung schon 2005 vor Spionage durch die USA

Die Bundesregierung weiß offenbar schon sehr viel Länger als bislang bekannt von der Ausspionierung durch den US-Geheimdienst NSA. Der Bundesnachrichtendienst hatte die Regierung schon im Jahr 2005 vor der Spionage durch die USA gewarnt.

Laut dem Papier, das der BND 2005 an die Bundesregierung weitergab, versuchte ein US-Unternehmen, Überwachungsanlagen zielgerichtet in sicherheitsempfindlichen Bereichen zu platzieren. Der BND führte als Beispiele unter anderem Rüstungsunternehmen und Ministerien an.

Die Bundesregierung hatte zuvor beteuert, erst 2013 im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden von den Spionage-Aktivitäten des US-Geheimdienstes erfahren zu haben. Dabei sei die NSA-Spionage ein Beispiel der Verbreitung der Ausspähung Deutschlands durch befreundete Nationen, so der BND.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Affäre, Bundesregierung, Spionage, NSA, BND, NSA-Affäre
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2014 10:40 Uhr von yeah87
 
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Ja die Politik ist vertrauenswürdig
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02.12.2014 13:20 Uhr von SigismundRuestig
 
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"Ich weiß von Nichts! Wir werden nicht abgehört! Die NSA hält sich an Recht und Gesetz! Die NSA-Affäre ist beendet! Die Verdächtigungen haben sich in Luft aufgelöst!
Schwerer Vertrauensbruch! Das geht gar nicht! Maßlos!
Gefährdung des Staatswohls! NSA-Ausschuß auf US-Sanktionsliste! Abhaken! Die Berichte über Probleme der Datensicherheit müssen sehr ernst genommen werden. BND arbeitet eng mit der NSA zusammen. Ein sehr ernsthafter Vorgang. Dummheit."
Ich reibe mir verwundert die Augen: Alles Kommentierungen eines und desselben Sachverhaltes von unserer Politikerelite! Und gefährdet sei das Staatswohl nicht etwa durch das massenhafte zügellose Ausspionieren von Bürgern und Organisationen, sondern durch die Aufklärung dieses Skandals! Fragt sich bloß, wer die Dummen sind? Ja, wo leben wir denn?
Jetzt haben wir über 60 Jahre Demokratie gespielt und nun stellt sich heraus, dass unsere sogenannte Republik doch nur ein Vasallenstaat ist.
Anstatt sich im NSA-Ausschuß bei der Aufklärung ohnehin bekannter Sachverhalte zu paralysieren, sollte man sich auf dessen dritten Untersuchungsauftrag konzentrieren. Es müssen endlich transparente und verbindliche gesetzliche Regeln beschlossen und moralische Regeln durchgesetzt werden, die den Menschen- und Freiheitsrechten wieder absoluten Vorrang einräumen und den sicherheitsbedingten Maßnahmen enge, richterlich und parlamentarisch überwachte Grenzen setzt.
Mein Tip: Hören Sie mal an, was Freiheitskämpfer Sigismund Ruestig hierzu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat!
http://youtu.be/...
http://youtu.be/...
http://youtu.be/...

Viel Spaß.
Singer Songwriter Sigismund Ruestig

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