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Ifo-Chef Hans-Werner Sinn will Renteneintrittsalter abschaffen

Der Ifo-Chef Hans-Werner Sinn fordert das Renteneintrittsalter komplett abzuschaffen. Dafür sollen Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, das Beschäftigungsverhältnis zu gleichen Bedingungen fortzusetzen, so Sinn.

Der Ökonom sprach sich allerdings für flexiblere Möglichkeiten beim Renteneinstieg aus. Nach Sinn sollten aber Arbeitnehmer, die vor 65 in Rente gehen, mit einem doppelt so hohem Abschlag belastet werden.

Die Union und SPD verhandeln unterdessen weiterhin über die Einführung einer Flexi-Rente. Die Gespräche sollen Ende Januar nächsten Jahres fortgesetzt werden.


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WebReporter: bewerter3000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Abschaffung, Ifo, Renteneintrittsalter
Quelle: t-online.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2014 17:23 Uhr von ghostinside
 
+36 | -2
 
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Dieser Sesselfurzer sollte den Rest seines Lebens "zu gleichen Bedingungen" wie andere AN aufm Bau arbeiten...
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30.11.2014 19:07 Uhr von Marco Werner
 
+20 | -1
 
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Opi, nur weil DU dein Leben nicht mal einen Nagel in die Wand hauen musstest,sondern Händen und Füßen immer Ruhe gönnen konntest, heißt das noch längst nicht,daß das andere auch konnten. Willst du allen Ernstes erzählen,daß z.B. ein Bergmann nach 45 Jahren unter Tage nicht genug und nicht schwer genug gearbeitet hat,um abschlagsfrei in Rente zu gehen ? Zudem sollte gerade DEIN Institut in der Lage sein, Statistiken zu erstellen, in welchen Firmen denn Angestellte von 60+ überhaupt noch behalten werden...von Neuanstellungen will ich dabei noch gar nicht reden.
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30.11.2014 19:09 Uhr von quade34
 
+3 | -8
 
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Eine Möglichkeit wäre, dass man das gesetzliche Alter abschafft und jedem die Möglichkeit gibt, in Rente zu gehen wenn er will und es sich leisten kann. Die Rentenbeträge müssen für jeden einsehbar sein und nach Einzahlungsdauer/betrag gestaffelt sein. Ob das natürlich für alle durchführbar ist, muß erst wissenschaftlich untersucht werden. So aus dem Hut geht das nicht.
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30.11.2014 19:33 Uhr von NilsGH
 
+15 | -1
 
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Ach Herr je, der Hans-Werner mal wieder.

Wenn ich den Namen schon höre oder lese weiß ich, dass beim folgenden Bericht oder Zitat nur Dünnpfiff kommen kann.

Ich frage mich, wieso ich bei der Überschrift zunächst wirklich noch an eine positive Meldung geglaubt habe ... hätte es wirklich besser wissen müssen.

"Nach Sinn sollten aber Arbeitnehmer, die vor 65 in Rente gehen, mit einem doppelt so hohem Abschlag belastet werden."

Na du kleiner Elfenbeinturmbewohner? Geh´ du doch mit deinen 66 Jahren nur mal einen einzigen Tag in die Bosch oder eine andere Firma ans Band, auf den Bau oder auf Montage als Fensterbauer. Heb´ ein dreifach verglastes Fenster mal vom Laster in den dritten Stock.

Mal sehen ob du dann noch den gleichen Unsinn von dir gibst.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Körperlich schwer arbeitende Menschen mit 60 in Rente schicken, bei VOLLEN Bezügen. Da kann man direkt wieder neue Arbeitskräfte und Lehrlinge in Lohn und Brot stellen. Aber keine Leiharbeiter oder 400 Euro-Kräfte. Die zahlen dann nämlich auch Steuern, weiste?

Dich Hochschulprofessor können wir ja bis 90 ackern lassen. Da habe ich kein Problem mit. Und selbst wenn du wegen nem Schlaganfall oder so irgendwann mal nicht mehr reden kannst, macht nix. Wir fahren dich im Bett in die Vorlesung. Erzählst ja sowieso jedes Semester wieder den selben Unsinn als Professor für Wirtschaft. Das nehmen wir einfach auf und spielen es dann ab.

Beruhigt mich, dass deine Steuern dann den körperlich arbeitenden Menschen die Rente finanzieren. Und du Matschbirne liegst sabbernd im Bett, das im Hörsaal steht. Ach, was ein Bild.Eine Möglichkeit wäre, dass man das gesetzliche Alter abschafft und jedem die Möglichkeit gibt, in Rente zu gehen wenn er will und es sich leisten kann.


@quade:

"Eine Möglichkeit wäre, dass man das gesetzliche Alter abschafft und jedem die Möglichkeit gibt, in Rente zu gehen wenn er will und es sich leisten kann."

Na darum geht es dem hochbezahlten Quacksalber. Mehr als 50 % der Leutewerden es sich bald nicht mehr leisten können, in Rente zu gehen. Und das weiß der Typ. Statt gegen dieses seit Jahren bekannte Problem der kommenden Altersarmut für viele Leute etwas zu tun, will er sie einfach weiter schuften lassen.

Es muss ein Rentensystem her, das jene Menschen bevorzugt mit vollen Bezügen in Rente schickt, die eine gewisse Zeit "X" (man könnte auch sagen, ihr Leben lang) hart gearbeitet haben und sich zwecks Ernährung einer Familie die Gesundheit ruiniert haben.

Die anderen sollen eben bis 65 arbeiten. Wegen mir auch gewisse Berufsgruppen bis 67, Hochschulprofessoren gerne auch bis 75.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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30.11.2014 20:11 Uhr von hostmaster
 
+1 | -0
 
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30.11.2014 21:01 Uhr von Stray_Cat
 
+4 | -2
 
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Kann man solche Leute nicht endlich mal bestrafen? Ist er sich darüber im klaren, was er den Menschen damit antut?

Und ich hatte geglaubt, die Sklavenhaltung sei zumindest hierzulande abgeschafft.

"Von 1997 bis 2000 war er Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik und zwischen 2006 und 2009 Präsident des International Institute of Public Finance, des WELTVERBANDES DER FINANZWISSENSCHAFTLER. Außerdem ist er Fellow des National Bureau of Economic Research in Cambridge (USA).

Hans-Werner Sinn war von 2000 bis 2010 AUFSICHTSRATSMITGLIED DER HYPOVEREINSBANK.

Im Oktober 2008 bezeichnete Sinn in der öffentlichen Diskussion über die Finanzkrise deutsche Manager als Sündenböcke, nach denen in jeder Krise gesucht werde."

Alles andere, was ich über ihn gelesen habe, gefällt mir auch nicht.
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30.11.2014 22:02 Uhr von yongsai
 
+7 | -1
 
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Typischer Elfenbeinturm-Bewohner. Hat wahrscheinlich noch nie in seinem Leben mal richtig gearbeitet. Und es gibt so viele Jobs bei denen es schlicht physisch nicht möglich ist bis 65 zu arbeiten. Die sollen alle bestraft werden, bzw. soll dann der 58 Jährige Bauarbeiter noch ne Umschulung machen, damit man ihm noch das letzte bisschen Leben rausquetschen kann. Und all die Leute die er bestraft sehen will, haben ehrlichere und nützlichere Jobs als er, der "Chef-Ökonom" Widerliche Type. Aber dem werden auch noch die Augen aufgehen wenn der mal ernsthaft in die Klinik muss. Bei schweren Erkrankungen können die schicken Privatkliniken oft nix machen. Dann müssen auch die Elfenbeinturm-Bewohner in die öffentlichen Unikliniken. Und da lernen die mal die Auswirkungen ihres Handelns in der Praxis kennen. Das gefällt keinem.... Und ich hab schon viele sog. "Eliten" gesehen die hinterher am Bett festgeschnallt werden, weil sie ihre eigenen Fäkalien fressen. Ich würde mich an Opas Stelle etwas zurückhalten....
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30.11.2014 22:56 Uhr von shadow#
 
+3 | -2
 
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Hans-Werner Sinn, der Held der Eurokritiker, AfD Anhänger und sonstiger Dummköpfe.
Ihr spinnt doch alle komplett!
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30.11.2014 22:58 Uhr von Holzmichel
 
+1 | -2
 
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----" Nach Sinn sollten aber Arbeitnehmer, die vor 65 in Rente gehen, mit einem doppelt so hohem Abschlag belastet werden."-----

Fangen wir am besten gleich mit den ewig streikenden Piloten an, die schon mit 55 Lenzen in den Ruhestand gehen wollen!!!
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01.12.2014 08:54 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -0
 
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"Nach Sinn sollten aber Arbeitnehmer, die vor 65 in Rente gehen, mit einem doppelt so hohem Abschlag belastet werden. "

Auf welche Grundlage sollen einem 100% mehr als vorher abgezogen werden? Wie lautet diese Berechnung? Wieso kommt glatt das doppelte dabei raus?

Müsste er nicht eine wissenschaftliche Rechnung Präsentieren, die meistens besagt das 75,92% oder 120,68% das wieder abfangen werden, wenn dies und das?

Gleich genau das Doppelte? Ist das etwa ihre persönliche Meinung Herr Sinn? Kann es sein das Sie so entlarvt werden? Einfach Lobby-Gequatsche ohne Berechnungsgrundlage? (so eine kostet auch einen Haufen Geld)

Da kann man sich doch nur NilsGH anschließen, sorry!
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01.12.2014 09:26 Uhr von Knutscher
 
+1 | -1
 
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Und das ist einer aus der Riege der Deutschen TOP-Elite der Ökonomen !
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01.12.2014 10:14 Uhr von Jason31
 
+2 | -1
 
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Traurig, dass hier kein einziger begreift, was er da eigentlich fordert.

Im Kern geht es darum, dass er dafür plädiert das fixe Renteneintrittsalter abzuschaffen, und stattdessen - vereinfacht gesagt - jeden so lange arbeiten zu lassen, wie er will. Derzeit ist es doch so, dass mit 65 das offizielle Arbeitsleben endet. Die Krux sind nun eine Reihe von arbeitsrechtlichen Bedingungen die an dieses Renteneintrittsalter gebunden sind. Daher ist der Vorschlag durchaus sinnvoll, da er den "65. Geburtstag" nicht mehr zu einem arbeitsrechtlichen Sonderfall macht.

Viele ältere Menschen die vor dem Renteneintrittsalter stehen, wollen heute länger arbeiten. Es ist ja nicht so, als würde heute ein Großteil noch in der Schwerindustrie arbeiten - es ist im Übrigen ohnehin Unsinn, dass hier generell jeder mit 60 "kaputt" ist. Im eigenen Bekanntenkreis habe ich dafür Fallbeispiele, von Leuten die ihr Leben lang sehr hart gearbeitet haben, wo der eine wirklich nicht mehr kann, der andere ab Top-Fit ist. Gleiches gilt aber auch für Berufe in denen man körperlich kaum arbeitet: Lehrer z.B. sind im Alter all zu oft "ausgebrannt". Natürlich gibt es aber auch die "kaputten", aber eben dass wäre dann der Vorteil: Alle die länger arbeiten wollen, könne dies problemlos. Alle die körperlich nicht mehr arbeiten können hätten rechnerisch die Möglichkeit früher zu "gehen", da andere die Renten gegenfinanzieren. So wäre das Rentensystem auf längere Sicht weiterhin finanzierbar.

Zudem hat er gar nicht davon gesprochen, dass man allen vor dem 65. die Rente halbieren soll - sondern er hat einen mathematischen Zusammenhang aufgezeigt, wenn man jetzt nichts gegen den Ist-Zustand tut:
Zitat: "Man könnte durchaus eine Rente mit 63 oder 64 Jahren erlauben. Nur müssten die Rentenabschläge versicherungsmathematisch korrekt berechnet werden, damit der frühere Austritt den Staat kein Geld kostet. Dazu müsste man für jedes Jahr, das ein Arbeitnehmer vor 65 in Rente geht, einen etwa doppelt so hohen Abschlag wie heute realisieren"

Das bringt mich insgesamt zu folgenden Schlüssen:
1) Der Autor der News hat die Aussagen bewusst verzerrt dargestellt
2) Völlig unreflektiert - nicht einmal bereit die Quelle zu lesen - hetzen Kommentatoren dem Hetzer hinterher
3) ... haben viele wohl immer noch nicht begriffen, welches Desaster wir mit unserem Rentensystem mit jeden Tag auf morgen verschieben.

Das Land der Denker und Dichter... ! (immer wieder einen Lacher wert)
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01.12.2014 13:55 Uhr von Monika3
 
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Von diesem theoretischen Dummschwätzer fehlt nur noch der Slogan "Arbeit macht frei".
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01.12.2014 20:37 Uhr von amaxx
 
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Gute Idee:
Erst das Renteneintrittsalter abschaffen, dann die Rente abschaffen, dann schaffen bis man in der Kiste liegt ...


ironie:off
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01.12.2014 20:38 Uhr von damitschi
 
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Rente mit 70, damit die arbeitslosen Enkel ihren Opa zur Arbeit schieben können!

Weiterarbeiten lassen is ja in Ordnung, aber wir sind doch nicht auf der Welt um nur zu Arbeiten und mit Glück für´n Staat gehen wir vor Renten-Antritt in die Kiste?

Die sollte die Rentenbeiträge entsprechend höher Schrauben, damit wir durch einen Job genug in die Rente einzahlen können!

Es kann doch nicht sein, dass alles immer nur teurer wird und der buckelnden Allgemeinheit wird mehr und mehr ihr Geld entwertet.

Da´s wohl eh zur Einheitsrente tendieren wird, ala Grundsicherung/Hartz IV.

Jaja, die breite Masse der Arbeitnehmer sind doch eh nur die schuftenden Bauern auf´m Schachbrett und wer wird dort im allgemeinen geopfert? Genau, richtig erkannt...
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06.12.2014 18:16 Uhr von dummundstruppig
 
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Ich bin dafür... Ich habe leider keine 45 Jahre - in einem gut bezahlten Job - eingezahlt, um effektiv, 35% rauszukriegen. Mein Arbeitsleben neigt sich dem Ende zu... und ich werde in zwanzig Jahren wohl am Existenzminimum dahinvegetieren...
Die "Vorstellung" ist nicht gerade erbauend für mich.

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