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Reifentest: Billige China-Produkte lassen sogar teure Markenreifen hinter sich

Beim diesjährigen Winterreifentest der Fachzeitschrift "Auto Bild" gab es eine dicke Überraschung. Denn die beiden im Test mitfahrenden Billigreifen aus China ließen zumindest in einigen Disziplinen die oft wesentlich teurere Markenkonkurrenz hinter sich.

Beim Bremsen auf nasser Piste konnten die beiden Chinamarken Westlake und Goodride etliche renommierte Hersteller wie zum Beispiel Vredestein hinter sich lassen.

Nicht ganz so gut soll es dagegen bei den Billigreifen um die Haltbarkeit stehen. Sie sollen sich zum Teil deutlich schneller abfahren als die teureren Reifen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: China, Test, Reifen
Quelle: autobild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2014 11:51 Uhr von Arne 67
 
+7 | -1
 
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Trau keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast !

Und je nachdem wie man die Tests durchführt kann man vom gleichen Reifen die verschiedensten Ergebnisse erhalten.
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30.11.2014 11:51 Uhr von Pils28
 
+14 | -3
 
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@Truth_Hirts: Da belegt der Test ja teils gerade das Gegenteil. ;-)
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30.11.2014 13:32 Uhr von eugler
 
+3 | -4
 
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Ein Reifen, der in einer Disziplin glänzt und beim Rest unterdurchschnittlich abschneidet ist lediglich für Wenignutzer, Stadtfahrer und Südeuropäer eine Alternative.
Jeder der die 10tkm im Jahr überschreitet, tut sich keinen Gefallen mit "Billigreifen".

Reifen sind nunmal der einzige Kontakt mit der Straße und da gibt es keine Kompromisse. Hinzu kommt, das eine schneller Abnutzung natürlich den Jahresdurchschnittspreis schnell nach oben treibt und dann ist man etwa bei den gleichen Kosten.

Ich mag viel Blech und viele Airbags und Premium-Reifen runden das ganze einfach ab.
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30.11.2014 17:55 Uhr von Petaa
 
+5 | -0
 
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Ich gehe mit Ganzjahresreifen schon einen Kompromiss ein. Es lohnt sich im Raum Berlin ohne das Fahrzeug für den Winterurlaub zu nutzen bei meinen paar Kilometern schlicht nicht, da die Reifen dann wegen ihrem Alter und nicht der Abnutzung ausgetauscht werden müssten.

Da werd ich sicher nicht auch noch die billigsten Gummis nehmen, sondern genauer schauen welche Alleskönner ich mir auf die Karre schnallen lasse.
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01.12.2014 07:45 Uhr von tobsen2009
 
+4 | -1
 
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habe auf meinem ebenfalls welche von goodride, als ich damit beim Reifenfritzen aufgekreuzt bin, durfte ich mir erstmal einen Vortrag über Billig-China-Reifen anhören. Hab den gesagt, dass es schließlich mein Risiko ist und wenn dann kaufe ich halt nochmal neue, sollte es sich mit der schlechten Qualität bewahrheiten. Nun 2 Jahre später sind die Reifen immernoch top, sehr guter Grip und der Verschleiß hält sich auch sehr in Grenzen. Für mich gibt es keinen Grund mehr, dass 3-4fache für deutsche Markenreifen auszugeben.
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01.12.2014 08:46 Uhr von Hallominator
 
+0 | -0
 
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Laut Test sind die billigen Chinamarken perfekt für verregnete Sommer. Da kann ich mir auf jeden Fall schlimmeres vorstellen, auch wenn die Wertungen für trockene (und verschneite) Fahrbahnen wirklich etwas zu wünschen übrig lassen.
Aber letztlich kommt es beim Autofahren auf das richtige Fahrgefühl drauf an. Wer sich an sein Auto und seine Reifen gewöhnt hat, der fährt mit schlechten Reifen auch besser als ein Amateur mit den teuersten Markenreifen, das ist (leider?) so.
Deshalb sollte man hier nichts verteufeln. Mir reicht es, zu sagen, dass diese Chinareifen lediglich für den Winter gefährlich werden könnten, was bei vielen anderen Reifen aber vermutlich auch nicht anders ist, wenn man von den Siegern dieses Tests mal absieht, denn es sind viele andere Reifen (vor allem viel genutzte Reifen) auch durchgefallen, das muss man ja auch dazu sagen.
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01.12.2014 14:12 Uhr von eugler
 
+0 | -2
 
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@Hallominator

:-) Doch die Dinger sollte man auf jeden Fall verteufeln. Mal abgesehen davon das wie tobsen schreibt das Risiko natürlich alle tragen wenn ein Fahrzeug mit schlechten Reifen unterwegs ist, gibt es ja noch einen viel triftigeren Grund.

Chinareifen "zahlen" nicht oder nur bedingt in unsere Renten-, Arbeitlosen- und Krankenversicherung ein, Chinareifen drücken unsere Gehälter, die Produktion von Chinareifen schädigt die Erde stärker und am Schluss muss ich mir wieder von ein paar Knackis anhören, dass die bösen Migranten diese Probleme verursachen und nicht die Käufer dieser Sozialstaatvernichter.

Also - auch wenn es vielleicht überzogen klingt, macht es doch Sinn die Dinger zu verteufeln.
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01.12.2014 15:36 Uhr von P17244
 
+1 | -0
 
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@eugler bevor du hier so einen Mist zusammentippselst, solttest du dich mit dem Produkt Reifen beschäftigen. Auch eine Firma Continental, Dunlop und Pirelli zahlt keine Sozialabgaben und Steuern, welche im direkten Zusammenhang mit der Reifenproduktion stehen. In Deutschland werden keine PKW Reifen mehr produziert, so einfach ist das. Ich muss dein einfaches Weltbild zerstören. Kann nur darüber lachen, wie rückwärtsgewandt einige denken. Ich fahre nun schon Jahren die Reifen des koreanischen Herstellers Nexen als Sommer- und Winterreifen. Nexen lässt seine Reifen in China herstellen. Es interessiert mich einen Scheißedreck ob Continental seine in Polen oder sonstwo produzierten Gummikreise in Deutschland verkauft. Ich habe nichts davon, nur das die Reifen viel (fast 50%) teurer sind, als ein Nexen. Continental schaut in erster Linie aufs Geld und ich auch. Ich bin mit meinen Nexen Reifen bisher immer gut gefahren. Nie von der Straße abgekommen oder im Winter bei Schnee und Eis liegengeblieben. Der Nexen Reifen macht das, was er soll, hält mein Auto auf der Straße. Dabei zerstört er nicht mehr deutsche Arbeitsplätze als ein im Ausland produzierter Continental. Nexen Reifen werden bei Kia Motors in der Erstausrüstung bei der Produktion verbaut. Das die Koreaner mittlerweile Autos bauen können, wird jeder schon festgestellt haben und die montieren sicher keine Reifen, welche dem Kunden schaden und den Ruf von Kia schädigen. Komm mal langsam davon ab, das nur die Deutschen alles gut und in hoher Qualität produzieren können. Der Transrapid fährt in China und nicht in Deutschland.

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