30.11.14 08:33 Uhr
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Russland: Sanktionen zeigen immer mehr Wirkung

Russland verlangt von der EU, ihre Sanktionen aufzuheben. Fast schon versöhnlich bietet Russland im Gegenzug an, die eigenen "Strafmaßnahmen" zurückzunehmen.

Die russische Energie- und Rüstungsindustrie ist vor allem von den Sanktionen betroffen, was sich insgesamt auf die Einnahmen der russischen Regierung auswirkt.

Heute wurden weitere Sanktionen der EU veröffentlicht, die gegen 13 Einzelpersonen und fünf Organisationen in Kraft traten.


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WebReporter: Peter Hoven
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Wirkung, Sanktionen
Quelle: dw.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2014 08:33 Uhr von Peter Hoven
 
+8 | -7
 
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"Wir stellen keine Ansprüche an unsere europäischen Partner. Wir erwarten nur, dass sie diese sinnlosen Sanktionen sein lassen, sie aufheben und die Schwarze Liste vernichten", Vizeaußenminister Alexej Meschkow der Agentur Interfax in Moskau. Im Gegenzug könne Russland seine Strafmaßnahmen gegen den Westen zurücknehmen.

Leider nur fast versöhnlich, die Selbstüberschätzung bleibt.
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30.11.2014 09:17 Uhr von syndikatM
 
+7 | -6
 
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russland bittet nicht versöhnlich, sondern bleibt diplomatisch - wie seit anfang der krise, wie schon immer mit putin. das die usa das nicht kann und stattdessen überall auf der gesamten welt kriege führt, ist ebenso nichts neues. dass die usa hier aber bald die halbe weltbevölkerung gegen sich aufgebracht hat ist deren regierung ebenso egal. schließlich werden sie demographisch eh ausgetauscht, gegen afrikaner und mexikaner.
die einzigen wo verlieren dabei sind die europäische bevölkerung und die amerikanische.
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30.11.2014 10:41 Uhr von Perisecor
 
+6 | -11
 
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@ syndikatM

Die USA führt in der Ukraine jedenfalls keinen Krieg, das ist Russland.

Und die USA hat auch nicht zuvor völkerrechtliche Bestandteile der Ukraine völkerrechtswidrig annektiert, das war ebenfalls Russland.



Warum Russland glaubt, die Sanktionen könnten Zug um Zug zurückgenommen werden, ohne dass es aufhört den Bürgerkrieg in der Ostukraine massiv zu unterstützen und die Krim-Frage zu klären, bleibt mir schleierhaft.

Wahrscheinlich sollen damit nur so Typen wie syndikatM, an denen das Leben komplett vorbei läuft, geblendet werden. Was ja auch klappt.
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30.11.2014 11:02 Uhr von ar1234
 
+6 | -2
 
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Man vergleiche doch einfach mal die wirtschaftliche Situation von Russland:

http://atlas.media.mit.edu/...

mit der von Deutschland.

http://atlas.media.mit.edu/...

Dann sieht man, warum es für Russland wichtig ist, dass die Sanktionen aufhören. Russland ist ziemlich abhängig von der EU. Im Gegenzug ist die Abhängigkeit der EU sehr gering. Und selbst Deutschlands Wirtschaft setzt alleine wesentlich mehr um, als Russlands Wirtschaft!!!

Russlands Gegensanktionen sind daher ebenso witzlos, wie seine anderen Propagandamärchen. Russland hat seine eigene Wirtschaft in den letzten Jahrzehntenm systematisch an die Wand gefahren und muss mit der mickrigen momentanen Wirtschaft ein Riesenland am Leben erhalten.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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30.11.2014 11:44 Uhr von Pils28
 
+1 | -6
 
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Wir exportieren Waren im Wert von etwa 35Mrd Euro nach Russland pro Jahr und importieren einen Großteil unseres Energiebedarfs aus Russland. Ich weiß nicht, wie man wirtschaftliche Abhängigkeit genau definiert, aber das wäre in meinen Augen ein Paradebeispiel. Weder möchte die Wirtschaft auf diese knapp 80Mrd Umsatz verzichten, noch möchte ich im Winter aufhören meine Wohnung zu heizen.
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30.11.2014 14:00 Uhr von ar1234
 
+3 | -1
 
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@Pils: Diese 35 Milliarden sind nur ein Bruchteil unserer Gesamtexporte. Man kann darauf verzichten. In Verzichtsfall sind aber auch nicht 35 Milliarden weg, sondern nicht mal die Hälfte, da man einige dieser Geschäfte auch woanders abwickeln kann. Scheiße wärs nur, wenns wirklich ein Großteil unserer Exporte gewesen währe. ;-)

Lediglich der so genannte Großteil der Energieimporte (ein DRITTEL unseres Erdgases um genau zu sein) ist noch von Bedeutung. Das wird sich aber schon bald geändert haben, da man ungern auf unzuverlässige Geschäftspartner baut.
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30.11.2014 15:42 Uhr von yeah87
 
+0 | -2
 
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Ja aber auch im deutschen Maschinenbau und gegen kleine und mittlere Betriebe.
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30.11.2014 16:15 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
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@Yeah87: Die Anzahl der wirklich betroffenen Betriebe ist verdammt gering. Die allermeisten Betriebe, die über Russlandsanktionen klagen, sind eigentlich nicht wirklich betroffen. Sie wollen aber (wie zu jeder Gelegenheit, die sich anbietet) ihr überflüssiges Personal entfernen. Dazu gehört unter anderem Fendt. Sie arbeiten seit etwa nem Jahr mit einer russischen Firma zusammen und haben sonst fast nie was nach Russland verkauft, kündigen aber wegen der Russlandsanktionen einen Teil ihrer Mitarbeiter.

Angekündigt waren 10 %:
http://www.sat1bayern.de/...

Aber offensichtlich merken die Leute, dass sie den Bullshit nicht so richtig aufrechterhalten können und kündigen daher weniger:

http://www.b4bschwaben.de/...

Interessant wirds, wenn man nun die etwas älteren Fendt-Nachrichten von vor der Krise liest, wo bereits von Planungen zu "Optimierung" der Mitarbeiterzahl die Rede ist.

Und hier liest man, wie abhängig Fendt schon von Russland ist:

http://www.b4bschwaben.de/...

Fendt ist nämlich absolut gar nicht abhängig, da es eben bislang so gut wie nichts dort hin verkauft sondern nur einen neuen russischen Partner hat.

So ähnlich wie bei Fendt kommen die meisten Kündigungen durch die Russlandkrise ;-) zustande. Man muss einfach nur mal mitheulen und die blöde Bevölkerung wird den Scheiß schon abkaufen und man ist ohne großes TamTam wieder einen Teil der lästigen und teuren Belegschaft los. Und wenns nicht die Russlandkrise währe, dann irgendwas anderes. Und sei es die besondere Größe des Vollmondes im übernächsten oder letzten Jahr oder irgendwo.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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30.11.2014 16:33 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ Butzelmann

SN-Clown bist wohl eher du, immerhin erheiterst du mit Unwissen á la Batterien in Flight Recordern:
http://www.shortnews.de/...

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