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Campino geht mit "Band Aid 30"-Kritikern scharf ins Gericht

Nachdem der Initiator von "Band Aid 30", Bob Geldof, wegen seines Projektes heftige Kritik einstecken musste, hat sich der Sänger der "Toten Hosen", Campino, scharf gegen die Kritiker gestellt.

"Ich fände es einfach toll, wenn wir aufhören würden, über Befindlichkeiten hier vor Ort zu reden. Es müsste viel mehr um Ebola gehen: Warum werden die Gelder gebraucht? Wie viel fehlt eigentlich? Was bedeutet das, wenn ein Arzt für 100.000 Menschen zuständig ist", so Campino.

Campino würde sich auch nackt auf den Domplatz stellen um sich beschimpfen zu lassen, um das Thema Ebola wieder in den Vordergrund der Diskussionen zu stellen. Dann müsse aber gefälligst für Afrika bezahlt werden, so der Sänger weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gericht, Band, Campino, Band Aid
Quelle: promiflash.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2014 08:19 Uhr von Borgir
 
+16 | -1
 
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Was ich mich frage ist eher, warum Musiker Geld von Fans "sammeln" müssen. Die Welt hat für so viele unnötigen Dinge Geld, für Ebola-Bekämpfungsmaßnahmen ist nicht genug Geld da. Ist wohl weit genug weg.
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30.11.2014 09:11 Uhr von dasganze
 
+16 | -2
 
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blablabla ... was soll der scheiss? als wenn es nichts wichtigeres gibt! es sterben mehr menschen an grippe jedes jahr, als an ebola! ich finde solche pr aktionen ziemlich daneben, genau so unnuetz wie eine ice bucket challenge.
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30.11.2014 09:46 Uhr von TinFoilHead
 
+13 | -1
 
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Gehen denn 100% der Erlöse an die Ebolahilfe, oder wieviel Prozent gehen an an die Musikindustrie?

Fast alle haben einen Vertrag bei einem der 3 großen Musikkonzerne. (...) Die meisten haben nen Vertrag bei Universal Music...

Vertrieben wird der Song aus nicht ganz klar ersichtlichen Gründen durch das Label Polydor des Musikkonzerns Universal Music. Copyright Inhaber ist das britische Label Woodcharm Limited, dessen Eigentümer der Band Aid Initiator Bob Geldof ist. Die englische Band Aid 30 Version wird von EMI Music, einer Tochterfirma von Universal Music vertrieben.
Auf Grund der federführenden Beteiligung von Universal Music sind die Musikvideos sowohl der englischen, als auch der deutschen Version bei Youtube für Deutsche gesperrt bzw. nicht veröffentlicht.
http://www.oljo.de/...

Wirkliche Hilfe, oder Portemonnaie-PR?
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30.11.2014 11:01 Uhr von holly47
 
+2 | -1
 
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Von denen macht aber auch keiner einen Finger krumm ohne die Hand aufzuhalten dafür gibt es so viele Beispiel.
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30.11.2014 12:18 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -1
 
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Eier aus Stahl: Campino & Band Aid 30 - Do they know it´s Scheiße? - NEO MAGAZIN mit Jan Böhmermann

https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
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30.11.2014 12:46 Uhr von Schlauschnacker
 
+4 | -0
 
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Wäre ja schön gewesen, einfach mal einen neuen Song zu schreiben. Stattdessen wurde die olle Kamelle wieder aufgewärmt.
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30.11.2014 13:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -7
 
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@TinFoilHead
Es geht 0% an die Musikindustrie. Alle arbeiten kostenlos, auch das Studio.
Und bevor du dich aufregst, dass Bands sich über eine Musikindustrie vermarkten lassen - solltest du dich selber anschauen, ob du deine Arbeitskraft nicht auch über einen Arbeitgeber kommerziell vermarkten lässt - ganz im Gegensatz zu Freiberuflern.
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30.11.2014 15:28 Uhr von HappyEnd
 
+2 | -0
 
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Durch Hunger sterben viel mehr Menschen als durch Ebola, interssiert nur keinen, weil es keinen reichen betrifft. Auch Herrn Kampino nicht!
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30.11.2014 15:58 Uhr von Sprint82
 
+5 | -1
 
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Und wann stellt der Vogel sich nackt auf den Domplatz? Blöde Aussage, als wenn es NUR Ebola gäbe und sonst nichts auf der Welt.

Geld verändert in Afrika GAR NICHTS. Die sind dort schlicht nicht in der Lage mit dem Geld etwas vernünftiges anzustellen, stattdessen verschwindet das Geld grundsätzlich in den Taschen eines korrupten Diktators oder weiß der Geier wo.

Früher, als dort eine Kolonialherrschaft war, ging es dort geordneter zu.

[ nachträglich editiert von Sprint82 ]
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30.11.2014 17:10 Uhr von Frudd85
 
+0 | -2
 
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@Sprint82:
"Früher, als dort eine Kolonialherrschaft war, ging es dort geordneter zu."

Genau, denen musste man ja die Zivilisation einprügeln...
Meine Güte, denk doch mal nach! Gerade die teilweise jahrhundertelange Kolonialherrschaft ist doch zum großen Teil mitverantwortlich, dass nach den Sezessionsbewegungen der Nachkriegszeit keinerlei Fundamente in den Ländern da war, um stabile Herrschaften aufzubauen.
Das entschuldigt natürlich lange nicht JEDE Verfehlung, die seitdem passierte - aber aus deinem Satz spricht nur pure Arroganz und Missachtung.
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30.11.2014 17:19 Uhr von ghostinside
 
+2 | -0
 
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Das NEO Magazin mit Böhmermann hat wohl eindrucksvoll und nachvollziehbar dieses Band Aid auseinandergenommen.

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