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Texas: Kontaktformular mit Spam zugemüllt - "Hacker" drohten 440 Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Texas war sich sicher, einen vermeintlichen Hacker des Anonymous-Kollektivs zu einer Haftstrafe von 440 Jahren verurteilen zu können. Doch der 28 Jahre alte Mann hatte lediglich frei erhältliche Web Vulnerability Scanner auf der behördlichen Seite eingesetzt.

Die Programme untersuchen Internetseiten auf Schwachstellen für Hackerangriffe. Ein Teil der Anklage bestand darin, dass der Mann das Kontaktformular mit sinnlosen Zeichenfolgen ausfüllte und 18 Mal auf "Absenden" klickte. Die Anklage multiplizierte jeden Klick mit jeweils zehn Jahren Gefängnis.

Nachdem der Anwalt des 28-Jährigen die Anklage über die richtige Auslegung der Gesetze zur Internetkriminalität aufklärte, wurde die Empfehlung der drastischen Gefängnisstrafe auf die Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 10.000 Dollar und einer maximalen Haftstrafe von einem Jahr reduziert.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Hacker, Texas, Spam
Quelle: rawstory.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2014 10:34 Uhr von Jens002
 
+16 | -3
 
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@Kritikglobalisierer: So funktioniert das eben in unserem Unrechtsstaat, wer Geld und Macht hat kauft sich Gesetze die seine Handlungen legal machen.
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29.11.2014 11:03 Uhr von gofisch
 
+1 | -2
 
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10k usd für 18 mal unfug absenden? dann wird sich phishing bald wirklich lohnen. ein teil bringt der adressenverkauf und den anderen entschädigungen für das eingeben von falschen daten. habe ich da gerade eine neue abzockmasche entdeckt? schnell patentieren lassen und lizenzen verkaufen, in den usa geht das sicher. xD
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29.11.2014 12:06 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -2
 
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Und was bedeuten 18 mal den Unsinn wegklicken für den Bearbeiter? 60 Sekunden Arbeit? _DAS_ ist wenn dann der bezifferbare Schaden, was aber sicher nicht 180/440 Jahre Knast wert ist ...
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29.11.2014 13:23 Uhr von Brem
 
+5 | -1
 
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Kann man sehen wie wenig Ahnung Gerichte vom Internet haben.

Allerdings ist das nicht USA spezifisch, auch bei uns wurde von Gerichten schon einiges an Mist verzapft.
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29.11.2014 14:33 Uhr von AkiraSaito
 
+1 | -1
 
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Kann es sein dass dieser Mann wie eine Anonymous Maske aussieht ?
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29.11.2014 14:46 Uhr von Kabawicht
 
+1 | -2
 
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Wegen einer Nichtigkeit 10.000 Doller Strafe ist ja lächerlich.

Hiermit wird die Demokratie von Amerika aberkannt.
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29.11.2014 16:42 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -1
 
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Kraaaaank
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30.11.2014 00:06 Uhr von dommen
 
+1 | -2
 
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Tja, sowas passiert, wenn man in einem angeblichen demokratischen "Rechtsstaat" minderwertiges Material ans entscheidende Ruder lässt. Der strafende, gute Christ hat recht gesprochen und geht selbstgefällig nach Hause in der andächteligen Vorstellung, dass all die wundersamen Geschichten von Bibel, Gott und Jesus tatsächlich wahrhaftig sind. Der Texaner ist ein miderwertiger Untermensch, welcher die Welt mit seiner Existenz kontaminiert.

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