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Bisher unbenannt und ungesehen: Das häufigste Mineral unseres Planeten

38 Prozent des Erdvolumens besteht aus einem Mineral, das erst jetzt einen Namen bekommen hat. Es ist das am häufigsten vorkommende Mineral unseres Planeten. In einer Tiefe von 670 bis 2.900 Kilometern unter der Erdoberfläche befindet sich eine Gesteinsschicht, die bisher noch niemand zu sehen bekam.

Die tiefsten Bohrungen endeten bisher bei zwölf Kilometern. Das Mineral hatte noch keine eigene Bezeichnung, da es der Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) bisher noch nicht als natürlich entstandenes Produkt vorgelegt werden konnte.

Spuren des Minerals konnten Forscher jetzt aus einem Meteoriten extrahieren, der beim Einschlag auf der Erde die gleichen Bedingungen erfuhr wie das bisher namenlose Mineral. Nach Vorlage der Kristalle bei der CNMNC wurde das Mineral Bridgmanit nach dem Physiknobelpreisträger Percy Bridgman benannt.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erde, Planet, Mineral
Quelle: derstandard.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2014 09:09 Uhr von Botlike
 
+27 | -4
 
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Hätten die nicht einen Namen wählen können, den man auch aussprechen kann?
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29.11.2014 09:32 Uhr von eric_mueller87
 
+11 | -4
 
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Lass es dir zeigen von jemandem der Englisch spricht oder schau bei Google nach der Aussprache.
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29.11.2014 10:28 Uhr von JoernS_85
 
+7 | -2
 
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Ich denke mal die Aussprache ist ´britschmanit´.
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29.11.2014 10:55 Uhr von Joeiiii
 
+19 | -3
 
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Bisher unbenannt und ungesehen? Na dann sollte man warten, bis man das Kind gesehen hat, bevor man ihm einen Namen gibt. Vielleicht existiert das Zeug ja gar nicht. Wenn die tiefste Bohrung nur 12 Kilometer tief reichte und man das Mineral erst in Tiefen von 670 bis 2.900 Kilometern vermutet, dann ist es 1. zu früh von einem Mineral zu sprechen, das vielleicht gar nicht da ist und 2. zu früh für eine Namensgebung.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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29.11.2014 11:17 Uhr von ur.ce
 
+1 | -10
 
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Man hätte das damals Darwin fragen sollen. Der hätte es schon gewusst und dem Gestein bereits einen Namen gegeben, z.B. Darwin Gestein.

[ nachträglich editiert von ur.ce ]
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29.11.2014 14:39 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -0
 
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"Die Erstbeschreibung des Perowskit stammt von dem deutschen Mineralogen Gustav Rose (1798–1873) aus dem Jahr 1839.[1] Er entdeckte das noch unbekannte Mineral in der Druse einer Gesteinsprobe aus Achmatowsk in der Nähe von Slatoust (Ural), die er von dem Oberbergmeister Kämmerer aus St. Petersburg erhalten hatte.[2] Rose beschrieb die Kristallform, bestimmte die Härte (5,5 auf der Härteskala nach Mohs) sowie die Dichte des Minerals und führte zahlreiche chemische Untersuchungen durch, wodurch er die noch heute gültigen Bestandteile Calcium- und Titan(IV)-oxid zweifelsfrei bestimmen konnte. Er benannte das neue Mineral Perowskit nach dem russischen Politiker und Mineralogen Lew Alexejewitsch Perowski (1792–1856). Achmatowsk ist heute die Typlokalität des Perowskit."

"Percy Williams Bridgman (* 21. April 1882 in Cambridge, Massachusetts; † 20. August 1961 in Randolph, New Hampshire) war ein US-amerikanischer Physiker. Bridgman erhielt 1946 den Nobelpreis für Physik für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Hochdruck-Physik."

Kommt mir fast so vor wie Erdogan: WIR waren die ersten.

Und ja - ich wüsste auch mal gerne, woher man den Erdaufbau so genau kennt.
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29.11.2014 15:24 Uhr von Hallominator
 
+7 | -0
 
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@ Informierte_Kreise
Du verwechselst da was, das war der Mond.
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30.11.2014 01:33 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -0
 
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@Stray_Cat Perowskit ist : CaTiO3
Bridgmanit : ((Mg,Fe)SiO3)
Also doch nicht Amerika !
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30.11.2014 07:54 Uhr von Arne 67
 
+0 | -2
 
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Was soll denn der MIST?!
Wir finden etwas in einem Objekt, das nicht von der Erde stammt und schon können wir behaupten das das unbekannte Material auf der Erde vorkommt ....

Das ist ja noch besser als Unobtainium.
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30.11.2014 13:30 Uhr von ratzfatz78
 
+1 | -0
 
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@Arne 67

Wieso denn nicht wenn man weiß wie das Metall entsteht und man weiß wo solche Bedingungen existieren ist sowas durchaus möglich.

Und Unobtainium ist KEIN Metall.
Man könnte sagen Bridgmanit ist ein Unobtainium

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
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04.12.2014 20:50 Uhr von Arne 67
 
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ratzfatz78

Danke für Deine Einwände.
Aber Metall und Mineral ist doch ein sehr großer Unterschied.

Außerdem, wenn ich weiß, z.B. wie ein Diamant entsteht, dann ist das was ich dann Herstelle zwar Chemisch gesehen auch ein Diamant, aber praktisch leider nur ein Brilliant (Weil zu rein).

Im übrigen weiß ich nicht wirklich was Unobtanium ist. Aber sobald es vorhanden ist, kann es kein Unobtanium mehr sein.
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05.12.2014 03:24 Uhr von JustMe27
 
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Ist es das ein Mineral oder ein chemisches Element, das wäre eine interessante Frage...

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