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Frankreich: Mistral-Kriegsschiff für Russland - Diebstähle bekannt geworden

Der Hubschrauberträger der Mistral-Klasse "Wladiwostok", der in Frankreich für Russland gebaut wird, ist noch immer nicht ausgeliefert worden. Außerdem wurde jetzt bekannt, dass es an Bord des Schiffes einen größeren Diebstahl gegeben hat.

Gestohlen wurden unter anderem Festplatten und High-Tech-Ausrüstung, so die Zeitung "Le Point" in einem Bericht am vergangenen Freitag. Die Kriminalpolizei konnte weder Einbruchspuren noch Hinweise auf Täter in der direkten Umgebung finden.

Eigentlich hätte der Hubschrauberträger schon am 14. November diesen Jahres an Russland ausgeliefert werden sollen. Dieser Termin wurde aber abgesagt. Am vergangenen Dienstag ließ der französische Präsident Francois Hollande die Lieferung aussetzen. Russland drohte mit einer Klage.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Frankreich, Kriegsschiff, Mistral
Quelle: german.ruvr.ru

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2014 08:31 Uhr von Borgir
 
+4 | -7
 
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Wunderlich, dass Russland dieses Possenspiel mit sich machen lässt ohne schnelle Schritte einzuleiten. Unglaublich, was da läuft.
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29.11.2014 08:40 Uhr von jschling
 
+8 | -1
 
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naja nun ist das Schiffchen ja erstmal kaputt und nicht einsetzbar wegen der geklauten Teile.
Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass es unheimlich schwer sein wird und extrem lange dauern könnte die geklauten Teile zu ersetzen :-))
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29.11.2014 08:48 Uhr von Atze2
 
+3 | -0
 
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naja, ich tippe eher aus einem aus der Werft der die Schlüssel hatte.

Die Franzosen wären wohl kaum so blöd gewesen sein "ohne Einbruchsspuren" einen Einbruch vorzutäuschen.
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29.11.2014 11:49 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ Borgir

Russland wird sich wohl kaum von einem internationalen Gericht nochmal bestätigen lassen wollen, dass es massiv gegen Völkerrecht verstoßen hat.
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29.11.2014 11:51 Uhr von yeah87
 
+0 | -2
 
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Na die wollen Frankreich nich einlenken aber früher oder später werden Sie verklagt
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29.11.2014 20:27 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@Perisecor

darum geht es doch gar nicht. Es geht um einen Vertrag, der von französischer Seite nicht eingehalten wird. Und wer so alles gegen Völkerrecht verstößt brauchen wir angesichts unserer US-Vasallen gar nicht besprechen.
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30.11.2014 01:42 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -0
 
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@Peri: Peri = Heulsuse.
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30.11.2014 02:24 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Perisecor,
die Vertragsstrafen sind schon festgelegt:

"Bei einer Verzögerung von weniger als 30 Tagen müssten keine Strafen gezahlt werden. Sollte die Verzögerung bei höchstens 120 Tagen liegen, würde die Strafe bei einer Million US-Dollar täglich liegen. Im Falle einer Aufkündigung müsste der Auftragnehmer alle Vorauszahlungen samt Strafen zurückzahlen."

Und die Franzosen stehen nunmal nicht hinter dieser Sanktion:

"Ende August 2014 versicherte der französische Präsident Francois Hollande, dass nichts Frankreich davon abhalten könne, die Hubschrauberträger an Russland zu liefern. Doch schon zwei Wochen später drohte er auf Druck aus Washington, den Deal zu stoppen."

Also, das dürfte ein wackeliger Fall werden- ich würde nicht allzuviel darauf wetten, daß Frankreich nicht liefert.

Die Schiffe werden in Frankreich ja auch nur zuendegebaut- es gaht also nicht einfach nur um Nicht-Lieferung von etwas bestelltem, sondern um die Unterschlagung fremden Eigentums.
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30.11.2014 11:49 Uhr von Arne 67
 
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Es wurden keine Einbruchsspuren gefunden... Wie wäre es, wenn man diese "gestohlenen" Teile erst gar nicht eingebaut hat. Es soll nämlich auch unehrliche Menschen unter den Lieferanten geben bzw. unter den Monteuren.
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01.12.2014 02:22 Uhr von mort76
 
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Arne,
in der Regel wird überprüft, ob etwas korrekt eingebaut wurde- das verhindert einen schnöden Betrug.
Wenn das Zeug schon eingebaut worden ist, gibt es dazu auch einen Abnahmebericht.
Also bleiben Diebstahl und Sabotage als Möglichkeit.
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01.12.2014 09:35 Uhr von KaiserackerSK
 
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Außer Russland hat so blöde Verträge unterschrieben wie Deutschland, oder ist nur uns sowas vorbehalten, dann kann sich die Lieferung ja noch um Jahre hinziehen und selbst dann heißt es nicht dass auf dem Ding überhaupt was landen kann. Deutschland würde man ein Schiff verkaufen können auf dem die Flieger durch die Decke brechen und wir müssten dann für die Verstärkungen der Landebahnen und Ebenen zahlen. Oder die Geschütze sind nicht geeignet zum feuern. Hat man ja nicht drauf bestanden, dass kostet auch extra. Naja und die Motoren brennen nach ein paar Tagen durch und der Rumpf fängt an zu rosten aber was kann der Herrsteller dafür das ein Schiff im Salzwasser liegt? Aber ich wette so einen Scheiß unterschreibt nur Deutschland

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