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Günter Grass: Zur Not "Zwangseinquartierungen" ermöglichen

Während einer PEN-Veranstaltung, welche das 90-jährige Bestehen der Schriftstellervereinigung feierte, brachte Günter Grass die Vorstellung einer "Zwangseinquartierung" von Flüchtlingen ins Gespräch.

Der Schriftsteller und Nobelpreisträger erinnerte an die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, wobei es trotz Einwänden und Murren von Hausbesitzern der Not vieler Flüchtlinge aus dem Osten durch erzwungene Unterkünfte ein zumindest vorübergehendes Ende bereitet wurde.

Im weiteren Verlauf des Treffens der Autoren machten sie auf die humanitäre Verpflichtung der Menschen aufmerksam und "geißelten die Festung Europa". Grundsätzlich seien Deutsche hilfsbereit, aber zu oft gebe es auch viele "Bürgerproteste gegen Asylbewerberheime" in mehreren Städten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Flüchtling, Not, Günter Grass
Quelle: spiegel.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2014 16:13 Uhr von Miietzii
 
+4 | -3
 
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27.11.2014 16:22 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -1
 
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6 "News" vorher, tststs
xD
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27.11.2014 16:55 Uhr von rubberduck09
 
+6 | -4
 
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In Ostdeutschland stehen ganze Plattenbausiedlungen leer. Erstmal dort rein, dann über andere Lösungen nachdenken!
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27.11.2014 16:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -3
 
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Der Mann wird langsam alt.
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27.11.2014 18:12 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -3
 
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Auch eine Möglichkeit, die Privatsphäre abzuschaffen.

Mann muss eben an unterschiedlichen Punkten ansetzen, Marc Zuckerberg hat ja schon längst die zentrale Losung ausgegeben.

Und leider kann man ja auch niemanden zur Facebook-Nutzung zwingen. Nicht davon zu reden, dass unverschämte Menschen mittlerweile auch auf Google verzichten!

Da kann ein bisschen Zwang nicht schaden. Wie man ein bisschen dann wird ausbauen müssen, wird man an interessierter Stelle dann schon sehen.
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27.11.2014 18:45 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -1
 
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Tore zu! Hat die Erde nicht Überbevölkerung? Verbraucht der Mensch in wohlhabenden Staaten nicht mehr Resourcen und Fleisch?
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27.11.2014 19:53 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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Fangen wir bei ihm an.
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28.11.2014 02:35 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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...was für ein schlechter Scherz. Wie üblich, komplett falsch aufgesattelt.

Wenn es um den faktischen Massenfriedhof Mittelmeer geht, sollte man eher doch mal hingehen und diesen Sumpf austrocknen, der dafür sorgt, das stetig aufs Neue Menschenleben in diesem Meer versenkt werden. Beginnend bei den Schieberbanden und weiter bei den versagenden Regierungen dieser versagenden Länder, die ihren Menschen nichts weiter als die Flucht übrig lassen.

Schön, wenn diese Menschen es bis an die Grenze schaffen um dann auf solch eine Nuss-Schale zu steigen, aber letztlich sind das auch nur Menschen, die dann einem solchen Staat fehlen, sich wieder auf stabile Füsse zu stellen. Die Bezeichnung "failed state" war schon ein erster Schritt, solche Probleme zu erkennen. Wenn, dann müsste allerdings die UNO mal langsam aufwachen und ihre Instrumente nutzen, solche "failed states" mal aus ihrer Unfähigkeit herauszuführen. Wenn es sein muss, dann durch die direkte Entmündigung. Die aktuelle Struktur hat diesen Ländern ja wohl eher gar nichts gebracht, also müssen sie an die Hand genommen werden.

...und das ist, wo es beginnt, wirklich "witzig" zu werden. Man beschwert und empört sich über die hiesige Politik, die mit dem Versagen anderer Regierungen überfordert ist, statt sich mal über diese Versager zu echauffieren.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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28.11.2014 03:04 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Guter Plan. In den Wohnsiedlungen die öffentliche Träger in den letzten Jahren nahezu restlos an Heuschrecken verkauft haben, sollte es noch einige Leerstände geben.
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28.11.2014 09:37 Uhr von Enny
 
+1 | -2
 
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Dummschwätzer
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30.11.2014 11:56 Uhr von Fabrizio
 
+0 | -1
 
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Wegen dem SS-Geschrei: Rein rechnerisch war Herr Grass bei Kriegsende 17. Den Rest kann man sich jetzt selbst zusammenreimen.
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27.02.2015 17:17 Uhr von Holzmichel
 
+0 | -0
 
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-----Der Schriftsteller und Nobelpreisträger erinnerte an die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, wobei es trotz Einwänden und Murren von Hausbesitzern der Not vieler Flüchtlinge aus dem Osten durch erzwungene Unterkünfte ein zumindest vorübergehendes Ende bereitet wurde. -------

Will Herr Grass jetzt wirklich ernsthaft eine Situation nach einem Weltkrieg mit Millionen vertriebenen oder ausgebombten Landsleuten mit der Sitaution von HEUTE vergleichen. Das ist ein wenig abenteuerlich und populistisch, desweiteren löst es die Probleme nicht.

Wie sollen Bürger, in deren Haus Menschen einer völlig anderen Mentalität und Religion zwangseingewiesen werden mit diesen zurechtkommen, verstehen sie doch in den meisten Fällen nicht einmal die Sprache?
Nach dem Krieg hat man Deutsche bei Deutschen einquartiert, was in der Situation nach 1945 nicht nur richtig, sondern auch völlig gerechtfertigt war.
Die Menschen sprachen die gleiche Sprache und mit der Mentalität gab es sicher weniger Probleme, als wenn völlig fremde Religionen aufeinanderprallen.

Aber wenn Herr Grass das Spielchen so will, dann würde mich einmal interessieren, wie viele Flüchtlinge seine Schriftstellerfreunde, die teilweise über große Häuser und Grundstücke verfügen, aufgenommen haben?

Warum werden zudem keine Flüchtlinge in den Amtssitz des Bundespräsidenten einquartiert?
Herr Gauck verfügt über ein gesamtes Schloss mit einem rießigen Garten als Amtssitz und falls dieser Platz nicht ausreicht, gibt es bei unserem Bundespräsidenten auch noch eine ganze Reihe von privaten Räumlichkeiten!

Was Herr Grass von den Bürgern verlangt und diesen zumuten will, sollen erst einmal unsere Volksvertreter und unser Staatsmann vorleben!

[ nachträglich editiert von Holzmichel ]

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