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Vater des Mc-Donald´s-Prügelopfers möchte Maschinen nicht abstellen

Seit gestern ist es traurige Gewissheit: Die junge Studentin, die in einem Fast-Food-Restaurant Zivilcourage bewies und angegriffen wurde, ist dem Hirntod erlegen. Doch ihr Vater ist noch nicht bereit, die lebenserhaltenden Maschinen abzuschalten.

Am morgigen Tag würde die Studentin ihren 23. Geburtstag feiern und so lange bittet der Vater um Bedenkzeit. Ihm ist bewusst, dass die Staatsanwaltschaft die Obduktion einleiten wird, wenn die Maschinen ausgeschaltet werden.

Er hatte viel Hoffnung auf einen Spezialisten gesetzt, der die CT-Bilder der jungen Frau gesichtet hatte. Am gestrigen Tag war es dann aber endgültig klar, die junge Frau wird nie wieder aus dem Koma erwachen.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vater, Opfer, Prügel
Quelle: bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2014 12:42 Uhr von Sagnix
 
+27 | -3
 
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Mich macht so was Wütend, wenn jemand Hilft und seien Hilfe mit den Leben bezahlen muss. Man hört immer das man Zivilcourage zeigen soll, doch wenn ein Ergebnis der Tot sein kann überlegt man es sich zweimal. Ich wünsche die Familie viel Kraft und das sie Frieden finden werden.
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27.11.2014 12:48 Uhr von osssssis
 
+13 | -3
 
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@ ProCrushial
Für die Überschrift hättest du dir aber etwas anderes überlegen sollen. "Mc Donalds Prügelopfer" hört sich irgendwie billig und abwertend an.
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27.11.2014 12:50 Uhr von Boon
 
+3 | -2
 
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es ist traurig wenn zivilcourage zu so etwas führt, aber ich hoffe, dass es dennoch ermutigt nicht wegzuschauen wenn was passiert. Sollte sich ein indenweg stellen als zu gefährlich zeigen, dann zumindest den notruf wählen oder andere darauf aufmerksam machen.
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27.11.2014 13:03 Uhr von Brain.exe
 
+8 | -2
 
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Und die Täter dürfen weiterleben.
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27.11.2014 13:15 Uhr von Frambach2
 
+7 | -4
 
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Dieses tragische Schicksal macht mich unsagbar wütend, eine tapfere junge Frau muss sterben und letztendlich wird Justitia, in ihrer unendlichen Weisheit, den Sturz auf den Kopf als Todesursache zum primären Fokus erklären und die zahlreichen Schläge gegen Kopf und Gesicht in den Hintergrund stellen. Willkommen im nächsten Kapitel Kuscheljustiz und ihre grausamen Folgen.
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27.11.2014 13:32 Uhr von Mehrsau
 
+4 | -2
 
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@Frambach2

Ich bin auch gegen jegliche Form von Kuscheljustiz aber es waren keine zahlreichen Schläge, es war nur einer.

Der Kerl gehört auf jeden Fall hart bestraft aber du kannst ihm, auch als sogenannte Fachkraft, keine Tötungsabsichten unterstellen. Das ist absurd.

Ich glaube jeder zweite hatte schon mal in seinem Leben eine kleinere oder größere Schlägerei. Und einige davon waren vielleicht selbst initiiert oder provoziert. Wolltet ihr damals wirklich euer Gegenüber umbringen? Ich bezweifle es.

Ich nehme den Täter gar nicht in Schutz. Er gehört ausgewiesen, weil er sich schlicht nicht zu benehmen weiß. Aber sollte das nicht geschehen und er hier verurteilt wird, dann nicht wegen Totschlag. Eher wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Und dann hat es rein gar nichts mit Kuscheljustiz zu tun, wenn er 2 Jahre auf Bewährung bekommt.

[ nachträglich editiert von Mehrsau ]
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27.11.2014 13:34 Uhr von Mehrsau
 
+1 | -2
 
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PS: Strafmaß: (2) In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
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27.11.2014 13:49 Uhr von m0u
 
+5 | -1
 
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es ist mir sowas von scheiß (sorry für die ausdrucksweise) egal, ob es ein türke, ein albaner, ein ukrainer oder sonstwas war. entscheidend ist, dass dieser unmensch vorbestraft und polizeibekannt ist und jedes mal wieder gerade so davon kommt. ich hoffe, dass das strafmaß sich auf mord aus niederen beweggründen (denn "Ehre" ist definitiv ein niederer Beweggrund) beläuft. Denn der Täter hat mit dem Angriff wissentlich in Kauf genommen, dass das Opfer schwere Schäden nimmt. Wenn ich sowas lese wie "der wollte das ja nicht" oder "sie ist selbst schuld, weil sie ihn in seiner ehre angegriffen hat", dann werde ich einfach nur STINKSAUER!!!

Ich hoffe die Familie wird dieses tragische Erlebnis verarbeiten können und können bald wieder geradeaus blicken. Ihr Leben ist jedenfalls zerstört, aber das interessiert die Justiz und den Täter ja einen Scheiß.

[ nachträglich editiert von m0u ]
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27.11.2014 14:16 Uhr von GixGax
 
+1 | -7
 
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"Vater des Mc-Donald´s-Prügelopfers möchte Maschinen nicht abstellen" - hat er wohl aus GZSZ: Jo Gerner möchte die Maschinen, an die sein Sohn Dominik angeschlossen ist, auch nicht abstellen...
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27.11.2014 14:54 Uhr von Schnibbeldibip
 
+2 | -1
 
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Ich würde immer dazwischen gehen egal wie viele von welcher Sorte mit welcher Bewaffnung.... um bei so etwas weg zu schauen hab ich zuviel erlebt. Sie ist für die gerechte Sache gestorben. Punkt. Ein herber Verlust für die Familie. Klar. Die tun mir wirklich leid!
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27.11.2014 14:55 Uhr von damokless
 
+6 | -2
 
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da kann es nur eine Strafe geben:
lebenslängliche Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung
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27.11.2014 14:55 Uhr von H.istory
 
+4 | -1
 
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Wenn ich mir das Bild anschaue wird mir richtig schlecht.. Einfach so ein Lebens ausgeknippst. Alle ihre Pläne fürs Leben auf "einen Schlag" zunichte gemacht. Und das nur weil ein dreckiger Bastard in seiner "Ehre" verletzt war.

Ich würde ihn ganz anders verletzten. So das er nie wieder seines Lebens glücklich wird.
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27.11.2014 15:40 Uhr von KissArmy666
 
+2 | -0
 
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@damokless

aber nicht im deutschen Luxusknast, abschieben in ein Osteuropäischen Knast, wo er ihrgend wann mal so am Arsch im Knast ist.. das er Selbstmord begeht.
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27.11.2014 15:57 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -6
 
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Wischt euch mal den braunen Sabber aus dem Gesicht.. und versucht das geschehene differenziert zu betrachten. Auch wenn das vermutlich weit über den Geistigen Horizont der meisten "Rechten" Stammtisch Freunde hier hinaus geht.

Der Fall ist extrem bitter und um die Person selber tut es mir unendlich leid.. aber Täter sind nicht von Natur aus Böse, sondern eine Gesellschaft die solche Täter produziert gehört bestraft.
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27.11.2014 17:16 Uhr von Bosshaft
 
+4 | -0
 
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@JohnDoe-Eleven

Du hast sie nicht mehr alle! Immer dieses Gutmenschengelaber!

Was hat die Gesellschaft mit folgender Situation zu tun:

Es ist Wochenende, nachts in einem MC Donalds Restaurant. Die Gäste hören Schreie aus der Toilette, weil ein paar asoziale Typen junge Frauen belästigen. Die einzige Person die hilft, ist eine 22 Jährige Lehramtsstudentin.

Ende von Lied: Sie muss sterben.

Unser Gesellschaftsproblem sind Gutmenschen, wie du, die Straftäter schützen und nicht angemessen bestrafen!
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27.11.2014 17:26 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+0 | -4
 
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Wow.. vom Gewaltpotential seid ihr ja scheinbar gar nicht so weit entfernt von dem Täter wie mir scheint.. *seufz*

Also nochmal.. NIEMAND ist von Natur aus ein Schläger, Mörder, Bösartiger Mensch (Es sei denn eine Erkrankung liegt vor). Selbst Rechte Vollpfosten sind vermutlich irgendwann einmal süße, nette Kinder gewesen.

Wenn wir als Gesellschaft diesen Kindern aber keine Werte mitgeben, sondern Nationale Stammtischparolen oder Macho Tugenden und das alles mit einem großen Schuss Ellenbogen Raubtier Kapitalismus und Egoismus versehen.. dann kommen dabei solche absolut tragischen Symptome bei heraus.

Also den Kindern mal etwas weniger Hass (auf Nationalitäten, Randgruppen, sich selbst und das Leben) beibringen und dafür mehr Toleranz, Akzeptanz und vor allem Soziale Kompetenz.. dann klappt es auch in jeder Gesellschaft..

Und zwar ohne das man nach dem Fleischermesser schreit wenn ein Kind/Jugendlicher zum Mörder geworden ist.. und das getan hat was ihm scheinbar vermittelt wurde.
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28.11.2014 21:38 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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@Mehrsau

Wenn man ihm keine Tötungsabsicht unterstellen will, dann muss man aber davon ausgehen, dass es ihm egal war, ob das Mädel stirbt oder nicht.

Nach seiner Vorgeschichte scheint er eh der Meinung zu sein, seine körperliche Stärke ermächtige ihn zu allem, was ihm so in den Kopf kommt. Das ist Steinzeit!

Wobei er damals von dem Vater wohl unverzüglich mit einer Steinaxt erschlagen worden wäre. Hat er Glück, dass wir ein paar Jährchen weiter sind. Im Gegensatz zum Opfer, vor dem ich auch posthum den Hut ziehe.

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