27.11.14 08:00 Uhr
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Forscher finden den Plasmaschirm, der die Erde vor kosmischer Strahlung schützt

Der Van-Allen-Strahlungsgürtel ist ein Ring energiereicher geladener Teilchen, die durch das magnetische Feld der Erde eingefangen und eingeschlossen werden. Er besteht aus zwei Strahlungszonen, die hochenergetische Protonen und Elektronen enthalten.

Beide Strahlungszonen sind für Lebewesen und elektronische Bauteile hochgefährlich. Eine Auswertung von Satellitendaten der NASA zeigte jetzt die Existenz einer dritten Strahlungszone, die unseren Planeten eigentlich vor der kosmischen Strahlung schützt.

In rund 11.000 km Höhe befindet sich ein Schirm aus niederfrequenten elektromagnetischen Wellen, die als "plasmasphärisches Zischen" bezeichnet werden und letztendlich als eine natürliche Barrikade das Eindringen von hochenergetischer Teilchenstrahlung unter die äußere Erdatmosphäre verhindern.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Erde, Strahlung
Quelle: newsoffice.mit.edu

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2014 08:51 Uhr von Hallominator
 
+2 | -1
 
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@ aberaber
Das habe ich mich auch gefragt, aber es geht wohl hauptsächlich darum, dass das Teil endlich mal vernünftig gemessen, vermessen und beschrieben wurde.
Die Grafik ist schon nett, habe ich so jedenfalls noch nicht gesehen.
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27.11.2014 09:00 Uhr von opheltes
 
+0 | -2
 
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Und von wo werden die Strahlen ausgestrahlt?
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27.11.2014 10:27 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -2
 
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@Originell_

Stimme Dir zu! Hab zuerst auch gedacht, dass die die Strahlung in irgendeiner Ecke gefunden hatten, so rein zufällig ist ein Forscher, beim sauber machen, darüber gestolpert.

Aber die News gefällt mir trotzdem!

Jetzt warte ich nur noch auf jemanden der Ausländer für die Strahlung verantwortlich macht ;)
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27.11.2014 11:17 Uhr von Jaegg
 
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Hmmm. Dem dritten Absatz nach zu urteilen und ohne die Quelle gelesen zu haben, ist es offenbar möglich durch niederfrequente EM-Wellen Teilchenstrahlung (z.B. Radioaktivität) abzuschirmen. Das klingt sehr interessant. Damit kann man in bestimmten Szenarien wohl auf Tonnenschwere Abschirmungen verzichten?! Abgesehen von der Neutronenstrahlung natürlich...
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28.11.2014 16:09 Uhr von Stray_Cat
 
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Eingefangen und eingeschlossen.

Frage an die Physiker hier: Ist dieser Gürtel dann nicht irgendwann einmal komplett gesättigt mit diesen Teilchen? Was passiert dann?

Und wenn das Ganze für Lebewesen und Elektronik so gefährlich ist, wie kommen dann Astronauten und ihre Ausrüstung da durch? Tragen Menschen bleibende Schäden davon?

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