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Gen soll am Single-Dasein schuld sein

Eine Antwort für das Single-Dasein hat nun Wissenschaftler Xiaolin Zhou in einer Studie an der Peking University gefunden. Es handelt sich um Variationen des Gen 5-HT1A, das in einer C- und G-Version vorkommt. Diese steuern die Produktion des Glückshormons Serotonin im Körper.

Die G-Version hemmt die Serotonin Ausschüttung, die C-Version ist dagegen fördernd. Untersucht wurden nun 579 chinesische Studenten. Nur 39 Prozent der Träger mit der G-Version hatten einen Partner. Bei Studenten mit der C-Version standen 50 Prozent in einer Beziehung.

Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass Menschen mit der G-Version eher dazu neigen, nicht fähig für eine Beziehung zu sein oder diese zu halten. Allerdings könne man nicht die ganze "Schuld" auf Gene schieben, da auch andere Faktoren eine Rolle spielen.


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WebReporter: Spiderboy
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schuld, Gen, Ursache, Single
Quelle: welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2014 19:40 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -0
 
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Gen immer alleine nach Hause...
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27.11.2014 19:56 Uhr von Stray_Cat
 
+4 | -0
 
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Und wo sollen diese Gene - wenn verursachend - herkommen?

Von den unzähligen Vorfahren, welche ebenfalls keine Beziehung, keine Ehe und keine Nachkommen hatten?
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27.11.2014 20:42 Uhr von CheesySTP
 
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Es soll auch Leute geben, die das Singledasein lieben.
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28.11.2014 00:21 Uhr von Stray_Cat
 
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@ Zeitsprung

weiss jetzt nicht so recht, was Du mir sagen willst?
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28.11.2014 06:49 Uhr von brycer
 
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Ich bin auch überzeugter, glücklicher Single. ;-)
Bei mir muss es sich allerdings um einen Generationensprung der Gene handeln, da meine Eltern und deren Eltern und Großeltern keine Singles waren. ;-P
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28.11.2014 10:43 Uhr von Stray_Cat
 
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@ Zeitsprung

Ja, das ist klar. Was ich meine ist: Wo kommen plötzlich all die "Single-Gene" her, wenn die Träger in zurückliegenden Generationen (fast) nie Kinder hatten?
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29.11.2014 15:03 Uhr von Stray_Cat
 
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Ja, das leuchtet mir ein. Dann passt hier die Annahme nicht, das sich durch die höhere Vermehrungsrate glücklicherer Menschen das "partnerfähigere" Allel in jedem Fall durchsetzt.

Diese Genswitcher sind auch im weiblichen Genom aktiv. Nur dass hier das Umschalten über einen anderen Zeitraum zur Wirkung kommt. Jedenfalls wenn das stimmt, was ich einmal gelesen habe. Nämlich dass sich die weiblichen Keimzellen nach Bildung des Embryos nicht mehr verändern.

Schalter werden auch umgelegt durch psychische Belastungen. Vielleicht auch eine Reaktion auf die Überbevölkerung?

Obwohl, dann müsste es auch signifikante Auswirkungen in Ballungsgebieten auf der Südhalbkugel geben. Weiss ich nicht, ob das der Fall ist.

Wie sieht das mit Japan aus?

Vor Jahren habe ich mal in einem Vortrag gehört, dass die Spermaqualität schlechter würde. Kann mich aber nicht erinnern, ob das auf bestimmt Regionen beschrränkt war.

Wenn man berücksichtigt, dass es Bestrebungen gibt, die Weltbevölkerung zu vermindern, wäre auch vorstellbar, das bestimmte Substanzen eingesetzt werden.

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