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Bochum: Nur noch wenige Tage bis zur Schließung des Opelwerks

Nun sind sie angebrochen, die letzten Tage vor der Schließung des Opelwerks in Bochum und die Stimmung ist gedrückt. Längst nicht jeder der rund 1.000 Mitarbeiter hat schon einen neuen Job gefunden.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 50 Jahren, schwierig in diesem Alter noch einen neuen Job zu finden. Insgesamt haben mehr als 20.000 Menschen bei Opel in Bochum gearbeitet, 52 Jahre lang wurden die Modelle des Autoherstellers dort gefertigt.

Eine offizielle Abschiedsfeier wird es nicht geben, den Mitarbeitern ist nicht nach feiern zumute. Am 12.12 müssen die Mitarbeiter ihre Ausweise abgeben, am Nikolaustag werden noch einmal die alteingesessenen Angestellten gefeiert und verabschiedet.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Bochum, Schließung
Quelle: autozeitung.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2014 15:10 Uhr von Borgir
 
+6 | -9
 
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Sauerei. Mehr kann man dazu nicht sagen.
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26.11.2014 16:39 Uhr von kingoftf
 
+3 | -0
 
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Da soll doch ein Technologiepark entstehen, stand mal vor längerer Zeit in der Zeitung.

Aber für meine alte Heimat ein herber Schlag, da ist ja nicht mehr viel Industrie und die Innenstadt versifft dann noch mehr als jetzt schon mit den 1-Euro-Geschäften und anderem Ramsch, kein Vergleich mehr zu früher, als es noch Spaß machte, durch die Innenstadt zu laufen, als es noch Kortum und Brinkmann und Co. gab, alles längst vergessen.
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26.11.2014 20:06 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -2
 
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@ouster:
Der Erpressungsversuch war eine Notwendigkeit, nachdem GM kein Geld mehr investieren wollte.
Nebenbei bemerkt: Eigentlich wollte Opel GM kaufen, aber Dank eines Präsidenten der USA, der eine Bürgschaft über 4 Mrd. Dollar gegeben hat(Sicherheitsleistung waren die Patente von Opel), kam es andersrum.
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26.11.2014 23:12 Uhr von einerwirdswissen
 
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@ouster:
Wir reden hier von zwei Zeiten:
Die welche du meinst, ist nach der Übernahme durch GM.
Ich rede von der Zeit, wo die Übernahme Opel´s von GM getätigt wurde.
Damals hatte GM kein Geld und war fast Pleite, deshalb wollte Opel GM kaufen um so einen höheren Absatz in Amerika zu erreichen. Dann protestierte GM und drehte den Spiess um.
Da GM kein Geld hatte für den Kauf von Opel, gab die amerikanische Regierung GM 4 Mrd. $ um Opel zu kaufen.
Als Sicherheit hatte GM die Patente von Opel hinterlegt, obwohl der Anteil von Opel an GM viel niedriger war wie der von Opel an GM.
Sprich: GM hatte Sicherheiten hinterlegt, die ihnen nicht komplett gehörten.
Ich kenn leider dein Alter nicht, aber diese Geschichte ist schon sehr sehr lange her.
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26.11.2014 23:48 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -0
 
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Aber Amerika hat GM den Kredit gegeben, um die Übernahme zu bezahlen.
Damit war der Untergang von Opel beschlossene Sache.
An der Börse wusste man das bei zeiten und hat sich zurück gezogen.
Bis zur Übernahme hatte Opel eigenständig arbeiten dürfen.
Danach musste Opel für jedes Bisschen betteln.

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