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UNICEF: Spendenbereitschaft für syrische Flüchtlinge rückläufig

Der Chef des Kinderhilfswerks UNICEF, Anthony Lake, hat beklagt, dass die Kinder Syriens für den Hass der Erwachsenen büßen müssten. "Die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist inzwischen entwurzelt und auf der Flucht", so Lake in Berlin.

Es würde nicht ausreichen, dass Regierungen und Privatleute spenden, um die Flüchtlinge ausreichend versorgen zu können. Dies hätte auch schon das Welternährungsprogramm festgestellt, so Lake weiter. Die Länge des Konflikts sorge auch für eine "Ermüdung" bei den Spendern.

Nachbarländer wie der Libanon, Irak oder die Türkei seien zwar durch die UNICEF-Kampagne "Keine verlorene Generation" zur Hilfe bewegt worden, jedoch sei dies noch nicht zufriedenstellend. Derzeit seien unter den Flüchtlingen 8.000 Kinder, deren Eltern getötet oder von denen sie getrennt wurden.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Flüchtling, Spende, UNICEF
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2014 14:38 Uhr von Borgir
 
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Die Staaten geben so viel Geld für so viel Unnötiges aus, da können doch ein paar Euro nicht fehlen, um etwas richtig gutes zu tun.
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25.11.2014 15:12 Uhr von Post_Oma
 
+2 | -0
 
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Verständlich da ja niemand wissen kann wo die Hilfe genau landet. Hab genug Videos gesehen wo die Hilfsgüter in den Händen von Terroristen gelandet sind

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