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Immer mehr Arbeitsausfälle wegen Depressionen

Ausfälle wegen Burnout sind laut Studie der DAK-Gesundheit erstmals seit zehn Jahren rückläufig. Bei der Versicherung gab es 2013 ein Drittel weniger Burnout-Diagnosen als im Jahr zuvor. Allerdings haben sich die Fehltage durch Depressionen in den letzten 13 Jahren um satte 178 Prozent erhöht.

Auf 1000 DAK-Versicherte gab es 2012 100 Ausfälle wegen Burnout. Im Jahr 2013 sind es nur noch 67, Tendenz für 2014 ebenfalls rückläufig. Durch verbesserte Diagnosepraxis lassen sich immerhin schon Depressionen erkennen die sich hinter dem Burnout-Syndrom verstecken, sagt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas.

Für die DAK-Gesundheit mit 6,2 Millionen Mitglieder (2,7 Millionen berufstätig) sind die Ausgaben für psychische Erkrankungen um 15 Prozent auf 236,5 Millionen Euro in den letzten fünf Jahren gestiegen.


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WebReporter: Spiderboy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Depression, Burnout, DAK, Arbeitsausfälle
Quelle: web.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2014 20:14 Uhr von Davide
 
+2 | -4
 
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Kann mir jemand erklären was der Unterschied ist und wie man dies unterscheidet?
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25.11.2014 20:33 Uhr von VerSus85
 
+20 | -4
 
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Bei den Brbeitsbedingungen heute, wundert mich nichts mehr.
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25.11.2014 20:53 Uhr von cookies
 
+12 | -2
 
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Burn-out ist keine Krankheit im Sinne des ICDC-Codes (erscheint auf dem gelben Scheinchen), daher wird dieses Krankheitsbild je nach Arzt anders codiert, manchmal als "Anpassungsstörung", meistens allerdings mit Depression. Offizell dürfte Bourn-out gar nicht erscheinen!

Das ist ein Zuordnungsproblem....

[ nachträglich editiert von cookies ]
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25.11.2014 21:06 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Das Kind hat nur einen anderen Namen.
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25.11.2014 21:06 Uhr von Fishkopp
 
+19 | -2
 
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Kein Wunder. In Firmen soll man immer schneller, weiter, besser und höher und wehe man hat nen Arbeitsunfall dann wird ein riesen TamTam gemacht, in der Betriebspresse wird dann alles schöngeredet. Im echtem Leben guckt nur noch jeder nach jedem, Neid und Missgunst wechseln sich mit purem Egoismus und "was kümmern mich die anderen" ab. Ich habe keine Ahnung wo es herkommt, aber irgendwie kotzen mich die letzten 10 Jahre ziemlich an. Da kann man schonmal Björn-Out kriegen.

[ nachträglich editiert von Fishkopp ]
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25.11.2014 22:11 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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"Ausfälle wegen Burnout sind laut Studie der DAK-Gesundheit erstmals seit 10 Jahren rückläufig."

Macht sich endlich mal wieder jemand die Mühe, Despressionen und andere psychischen Störungen anständig als solche zu diagnostizieren?
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26.11.2014 02:01 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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Anna,
oh, eine Expertin...was qualifiziert dich zu der Aussage?
Deine Erfahrung?
Deine Phantasie?
Dein Wunschdenken?
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26.11.2014 11:50 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -10
 
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Wurde ja auch Zeit für eine neue Trendkrankheit. Mir tun nur die tatsächlich Betroffenen leid, die in der Menge der Modekranken schlicht untergehen.

Ich schäme mich immer ein wenig wenn ich zugeben muss noch keinen Burnout gehabt zu haben. Das erweckt immer den Eindruck das ich nicht genug arbeiten würde. Ich werde mir mal ne schicke Depression zulegen. Burnout habe ich ja nun wohl verpennt.
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26.11.2014 13:30 Uhr von Broctarrh
 
+6 | -1
 
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Kritikglobalisierer:
Und ganz nebenbei kann man dafür sorgen, dass das ganze arbeitsscheue Gesindel, welches diese Leistungen bekommt derart stark psychisch belastet werden durch Ängste und Druck, dass sie auf keinen Fall wieder in den Arbeitsmarkt eingehen können, ne?

Die wollen ja eh alle nicht arbeiten. Für jeden arbeitslosen Schmarotzer gibt es was zu tun, richtig?

So ein Schwachsinn... Du bist der Grund, nicht die Lösung... Nach unten treten, nach oben buckeln....
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26.11.2014 15:13 Uhr von mcdar
 
+5 | -0
 
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...natürliche Evolution, der Mensch merkt immer mehr unbewusst, dass er lieber frei als in Gefangenschaft(wirtschaftlich und vertraglich geknebelt und sanktioniert wie kleines Kind) lebt...Mensch ist kein Uhrwerk, kein Zahnrädchen, sondern ein mannigfaltiges Lebewesen...er braucht keine Arbeitslager sondern ein soziales, fruchtbares und maßgeschneidertes Arbeitsumfeld, dass er in sein Leben als solches integrieren kann...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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27.11.2014 01:27 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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Kritikglobalisierer,
du meinst, daß die Ursache des Problems die Lösung wäre.
Der steigende Druck erzeugt die ansteigende Anzahl an Psychokrankheiten.
Die Arbeitsbelastung steigt- das hat Konsequenzen...das ist doch logich...
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27.11.2014 10:54 Uhr von eugler
 
+2 | -1
 
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Burnout ist in der Regel keine Folge von zu intensiver Arbeitsbelastung oder wie es Uninformierte ausdrücken: Faulheit.

Das Grundproblem ist die Sinnvermittlung! Eine steigende Zahl von Angestellten haben das Gefühl, ihren Kunden keinen Dienst mehr zu erweisen, sondern lediglich noch für den Umsatz des Unternehmens zu arbeiten. Oft ist es inzwischen schon so übel, dass auch der Sinn bspw. des Verkaufsdrucks hilreich für den Arbeitgeber ist.

Besonders gefährdet sind Mitarbeiter von Unternehmen, die nicht mehr Inhaber geführt sind. Der überwiegende Teil der AGs wird nach dem shareholder value Konzept gesteuert. Im Klartext - wichtig ist der Ertrag für die Kapitalgeber - Kunden- und Mitarbeiterinteressen sind sekundär und lediglich auf Erhalt der Beziehung begrenzt.

Wer eine Arbeit verrichtet, die gegen die Interessen des Kunden, Patienten, Klienten usw gerichtet sind, erkennt slebst bei guter Bezahlung irgendwann keinen Wert in seiner Arbeit und hat ein besonders hohes Risiko Krank zu werden.
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27.11.2014 10:58 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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Der Artikel ist ein riesiger Haufen Schwachsinn.

Burnout ist keine eigenständige Diagnose (nicht im ICD-10 gelistet), lediglich eine Art Zusatz. Also ohne die Diagnose einer Depression kein Burnout.
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27.11.2014 11:30 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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Häh?

Immer mehr Arbeitsausfälle wegen Depressionen

Ausfälle wegen Burnout sind laut Studie der DAK-Gesundheit erstmals seit 10 Jahren rückläufig.

Allerdings haben sich die Fehltage durch Depressionen in den letzten 13 Jahren um satte 178% erhöht.

012 100 Ausfälle wegen Burnout. Im Jahr 2013 sind es nur noch 67, Tendenz für 2014 ebenfalls rückläufig.


Ich kapiers nicht. Ist es jetzt rückläufig? Gestiegen? Oder was?
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28.11.2014 01:22 Uhr von mort76
 
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eugler,
es fällt ja schon auf, daß der Burnout meistens genau jene Arbeiter erwischt, die besonders motiviert oder engagiert sind...ich arbeite im "sozialen Bereich" im Schichtdienst- da sieht man sowas oft.
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28.11.2014 01:30 Uhr von mort76
 
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witzfigurhaberal,
ja...wenn man den ganzen Tag dasitzt und nichts zu tun hat...also, so stelle ich mir die Hölle vor (ich glaube, daß meine Frau das hat- sie ist nicht arbeitslos, aber ungefähr SO könnte man ihren Arbeitstag beschreiben (Kontrolltätigkeit)).

Ich kann dir jedenfalls verraten- das ist nicht so lustig wie es sich anhört.
Ständige Unterforderung...für eine Weile ist das nett, aber danach...
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28.11.2014 17:08 Uhr von Biblio
 
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"alles Simulanten"

Simulationen?
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29.11.2014 11:31 Uhr von Hirnfurz
 
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Witzig, ich leide genau am Gegenteil: Bore-Out.

Sitze seit 3 Monaten von morgens bis Abends nur rum und mein Chef gibt mir keine Aufträge. Stempel morgens ein, abends wieder aus.

Hat keine Arbeit. Aber mich vorher fleissig von einer anderen Firma abwerben, das blöde A...schermittwoch.

Das treibt mich auch in eine Depression! Naja, handlungsunfähig ist man ja nicht, suche mir derzeit was andres.

EDIT: Ah, sehe gerade, dass es oben schon angesprochen wurde... JA ES IST DIE HÖLLE! Habe zwar (schriftlich) die Erlaubnis, private Dinge tun zu können, aber irgendwann ist auch Schluss und man fühlt sich selbst auch blöd, wenn alle um einen rum arbeiten, aber man selbst hockt da und surft im Internet oder liest ein Buch.

Mein Chef hat mir sogar schriftlich gegeben, dass er das Problem nicht bei mir sieht, sondern bei sich, weil er mich nicht mit Arbeit versorgen kann.
Letzte Woche sprach er mir die Kündigung aus, denn

"Ich brauche niemanden bezahlen, den ich nicht mit Arbeit versorgen kann." Naja, bin jetzt krank, aber nicht nur simulantenmässig, sondern wirklich.

Im 3. Reich war das übrigens auch eine Foltermethode: Jemanden wochenlang in ein Zimmer sperren mit Bett und Stuhl und Tisch, aber ihm einfach nichts zu tun zu geben, keinen Gesprächspartner, kein Buch. Sowas treibt definitiv in den Wahnsinn und gehört verboten!

[ nachträglich editiert von Hirnfurz ]
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30.11.2014 13:40 Uhr von eugler
 
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@mort76

Da bin ich ganz deiner Meinung. Je motivierter jemand arbeitet, desto größer ist das depressive Gegengewicht, wenn mann strampelt, einen guten Job machen möchte und trotzdem merkt, dass man niemandem gerecht werden kann.

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