24.11.14 14:22 Uhr
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Nach Mitarbeiterprotesten zieht SAP neues Logo zurück

Das Software-Unternehmen SAP hatte ziemlich leise ein neues modernisiertes Logo eingeführt, das nun jedoch wieder eingestampft wird.

Offenbar war der interne Protest der Mitarbeiter so stark, dass man nun zum alten blauen Firmen-Logo zurückkehrt.

"Das Unternehmen hatte vor wenigen Wochen eine Testphase für eine neue, abgewandelte Version des Logos gestartet", heißt es nun in der Pressemitteilung zu dem Rückzieher.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: zurück, SAP, Logo
Quelle: designtagebuch.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2014 14:27 Uhr von DoctorWho
 
+13 | -6
 
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Bevor die ihr Logo ändern, sollten sie lieber mal was an der Benutzeroberfläche ändern. Seitdem in meiner Abteilung SAP eingeführt wurde, hassen es alle meine Mitarbeiter nur noch. Ich kann das gut nachvollziehen, muss selbst damit arbeiten. Aber die Entscheidung kam von weiter oben....

Solch ein Drecksprogramm...
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24.11.2014 15:01 Uhr von PrinzAufLinse
 
+3 | -1
 
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Von Menschenhassern für Menschenhasser.
Da ist selbst Perigrine noch intuitiver erlernbar.
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24.11.2014 15:28 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Kann nciht viel schlimmer sein als die selbst Programmierte Warenwirtschaft vor der ich hie rgerade sitze und sie leider nutzen muss... GUI ? Sinnvolle Logische Benutzerführung ??? ... ein Flickwerk sondergleichen SAP kann nicht viel schlimmer sein...

[ nachträglich editiert von Tuvok_ ]
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24.11.2014 17:05 Uhr von ljjogi
 
+6 | -0
 
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Ersteres trifft leider bei mir am Arbeitsplatz zu...
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24.11.2014 17:15 Uhr von kampat
 
+0 | -1
 
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Bei uns ist es eher ein "oranger Kringel anzeige Programm"
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24.11.2014 18:45 Uhr von timsel87
 
+7 | -0
 
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@DoctorWho
Volle Zustimmung!

Meine Ausbildung ist zwar schon eine Ewigkeit her, der Ausbilder ist aber immer noch mit dem gleichen Spruch auf den Lippen im Betrieb:
"SAP ist nicht die Antwort, es ist die Frage. Die Antwort lautet: NEIN!" ;)
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24.11.2014 19:07 Uhr von Rezatr
 
+11 | -0
 
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Ich oute mich mal in besagtem Unternehmen tätig zu sein und möchte deshalb gerne meinen Senf loswerden.

Der Druck der Mitarbeiter gegen das neue Logo war tatsächlich enorm. Auf der einen Seite weil es wenig nachvollziehbar war, in Zeiten von Kostensparmaßnahmen plötzlich das Logo zu ändern - auf der Anderen Seite aufgrund der aktuellen Firmenstrategie. SAP investiert stark in das Cloud Business. Gibt man nun einem Designer die Aufgabe, ein Logo für "die" Cloud-Company zu kreieren wäre mit ziemlicher Sicherheit blau und weiß dabei :-) Somit passt das alte Logo viel besser.

Bei den vielen Kommentaren zur schlechten Bedienbarkeit muss ich schmunzeln :-)
Tatsächlich ist der SAP durchaus bewusst, dass der Eindruck der Bedienbarkeit bei Endanwendern (gelinde gesagt) nicht optimal ist. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen:

- Der Software-Entwicklungsprozess war in der Vergangenheit nicht fokussiert auf die Prozesse der Endanwender, sondern auf pure Funktionalität. Damals wusse niemand was Bedienbarkeit überhaupt bedeutet. Das hat sich glücklicherweise in den letzten Jahren drastisch geändert! Trotzdem ist dies aber leider einer der Hauptgründe, warum Endanwender heute über schlechte Bedienbarkeit klagen.

- Die Innovationszyklen von IT Abteilungen sind teilweise sehr lang, mancherorts 10-20 Jahre. Das macht es schwierig, Innovationen an den Mann zu bringen. Das "alte" R3 prägt leider immer noch das Bild bei Endanwendern. Und ja, es gibt neue, geile fancy Sachen :-) Googelt mal in der Bildersuche nach "SAP Fiori", ihr werdet erstaunt sein!

- SAP hat den großen Charme, dass IT Abteilungen viel selber erweitern können - und das tun sie auch. Leider sitzen in den IT Abteilungen nur selten ausgebildete Interaction Designer, die etwas von guter Usability verstehen. Teilweise (nicht immer!) ist schlechte Bedienbarkeit also Hausgemacht. Glücklicherweise begreifen die Entscheider aber langsam, dass schlechte Bedienbarkeit nicht nur ärgerlich ist, sondern echtes Geld kostet! Nun wird auch tatsächlich in Bedienbarkeit investiert.

Ihr seht also es tut sich etwas. Habt etwas Geduld, und ihr werdet das auch spüren :-)
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24.11.2014 19:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Wie peinlich ist es denn bitte, dass man ein Firmenlogo extern (!) verwendet und dann im Nachhinein auf Protest der Mitarbeiter (!) zurückziehen muss?
Wird sowas nicht intern kommuniziert und getestet?
Wird bei Software-Neuerungen am Ende ebenso verfahren?!

@ Rezatr
Das besagte R3 wurde 2003 eingeführt. Die Klagen der Anwender über schlechte Bedienbarkeit kenne ich schon deutlich länger. Hat man denn nie ein Voice of the Customer gemacht, oder dort nie echte Anwender gehört?

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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24.11.2014 21:21 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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slimer,
"Die Einführung nahezu in allen digitalen Kanälen inklusive der sozialen Netzwerke sei nur ein Test gewesen, wie es auf Nachfrage von Seiten der Presseabteilung heißt..."

Man testet, und wenn das,, was man testet, wirklich niemandem gefällt, zieht man daraus besser Konsequenzen...und das Logo sah nunmal beim besten Willen einfach Scheiße aus.
Ein Firmenlogo, auf dem man selber den Firmennamen mit einem roten Balken durchstreicht?
Wer will ein Logo, das aussieht, als würde die Firma gegen sich selbst protestieren?
Ein Chef, der sowas nicht bemerkt, ist gut beraten, auf andere Menschen zu hören.
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24.11.2014 22:27 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ mort76
Ich hoffe, dein Beitrag war ironisch gemeint.
Natürlich enthielt nicht das Logo an sich den roten Balken - das News-Bild zeigt ein durchgestrichenes Logo.
http://www.designtagebuch.de/...
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24.11.2014 23:31 Uhr von Rezatr
 
+3 | -0
 
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@TheRoadrunner
Du sprichst einen guten Punkt an! Natürlich wurde auch damals mit "Kunden" gesprochen. Doch zunächst mussten ein paar Dinge schmerzhaft gelernt werden:

1. Der "Kunde" ist nicht der Endanwender!
So trivial das klingen mag, so essentiell ist das. Es wurde in erster Linie mit IT Abteilungen und Führungskräften gesprochen, die die Software selbst nicht produktiv benutzen, aber dennoch Stakeholder sind. Besagte Personengruppe ist glücklich, wenn ihre funktionalen Requirements abgedeckt sind. Um am Ende bedienbare Software bauen zu können reicht das aber nicht aus. Man muss an die echten User ran. Du glaubst nicht was für eine Hürde es ist an echte Endanwender heranzukommen. Unternehmen sind das nicht gewohnt und reagieren häufig reserviert auf die Anfrage, Endanwender zu interviewen oder gar einen Tag zu begleiten. Rechtsabteilungen und Betriebsräte haben da immer ein Wörtchen mitzureden - verständlicherweise.
Bedienbare Software kann aber nur dann entstehen, wenn der Prozess und die Arbeitsweise gänzlich verstanden wurde. Das geht nur mit Endanwendern.

2. Requirements wollen hinterfragt und verstanden werden. Ganz wichtig! Fast täglich bekommt man Dinge zu hören wie "Wir brauchen Button X an Liste Y für Funktionalität Z". Und was ist zu oft passiert? Genau das wurde implementiert. Dann kam das nächste Requirement usw.. Am Ende hat man Kraut-und-Rüben Dialoge die zwar alles können, deren Bedienbarkeit aber zu wünschen übrig lässt.
Richtig wäre gewesen zunächst nach dem "Warum" zu fragen (5 Whys) um das Problem zu verstehen. Erst wenn man das Problem und den damit verbundenen Prozess verstanden hat kann man sich Gedanken darüber machen, wie ein optimaler Lösungsansatz aussieht. Der sieht nämlich oft ganz anders aus als man denkt :-)

3. Nicht jeder Softwareentwickler ist ein guter Interaction Designer! Als Softwareentwickler wird man getrimmt, Objektorientiert zu denken. Gute Bedienbarkeit erreicht man, indem man Prozesse abbildet. Viele Dialoge sind aber nicht Abbild eines Prozesses, sondern häufig Objektinteraktionen. Z.B. "ich editiere Material ABC". Ja, aber warum?

Mit Kunden zu reden ist das Eine, sie zu verstehen und die richtigen Fragen zu stellen das Andere :-)

@Oberlehrer
Ich kann dich beruhigen. Wäre ich im Social Media Umfeld unterwegs könnte ich mir die Peinlichkeit nicht erlauben R/3 falsch zu schreiben ;-)
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25.11.2014 14:52 Uhr von Seb916
 
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@Rezatr:
Du beschreibst absolut treffend die Probleme der Softwareentwicklung! Ich spreche hier aus Erfahrung und kann deine Schilderung nur unterstreichen.
Vergessen hast du noch was:
Oft haben die Fachabteilung auch derart umständliche und historisch gewachsene Prozesse die dann laut deren Aussage 1:1 in Software abgebildet werden sollen. Diese müssen im Vorfeld erkannt und geändert werden. Oftmals reicht es auch die Prozesse in den Fachbereichen zu optimieren und schwupps schon "verstehen" die Anwender auch die Software besser.

Wenn ich teilweise sehe was für umständliche und haarsträubende Prozesse existieren wundert mich so manches nicht mehr :-)
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25.11.2014 21:44 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Rezatr

Ich arbeite selbst in einem Software-Unternehmen.

zu 1.: ist mir bewusst, deswegen auch die Frage, ob man sich nie "echte" Anwender angehört hat.
Aber ernsthaft: Für euch ist es eine Hürde, an die Endanwender ranzukommen? Mit wem reden denn dann eure Trainer, Consultants und der Technische Support?

zu 2.: sehr richtig. Diese Erkenntnis sollte aber doch nun auch nichts neues sein?

zu 3.: auch hier stimme ich zu. Zur Not muss man aber eben die Fähigkeiten mehrerer Leute kombinieren: einer schreibt die Funktionalität, einer dokumentiert sie, einer testet sie, einer macht Usability.
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25.11.2014 21:56 Uhr von PrinzAufLinse
 
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@Oberlehrer:
Jetzt sitzen wir hier mit den Zehenspitzen am Boden tippend & sind gespannt welchen Witz du meinst.

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