24.11.14 14:07 Uhr
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Ist Ihr System mit einem Staatstrojaner infiziert?

Bundesnachrichtendienst und Bundeskriminalamt haben einen gewaltigen Appetit auf private Daten von uns Bürgern und möchten auch sehr gerne immer aktuell an unserer Kommunikation teilhaben. Dass ihnen dabei ihre Trojaner behilflich sind, ist bekannt. Nun soll in Kürze eine neue Version erscheinen.

Da das BKA mit der Softwarefirma CSC zusammenarbeitet, ist damit zu rechnen, dass die neue Software auch weitere Kanäle für die NSA öffnet. Aber es gibt Ansätze zu Abhilfe: eine neue Initiative namens "Resist Surveillance". Diese stellt uns kostenfrei das Erkennungsprogramm DETEKT zur Verfügung.

Es ist Open Source und kann bereits jetzt acht der bekanntesten Trojaner enttarnen. Mit Überwachungssoftware werden Milliarden verdient, so kostet das Komplettpaket von FinSpy, welches auch von deutschen Behörden genutzt wird, etwa 1,5 Millionen Euro.


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WebReporter: Stray_Cat
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Staat, System, Trojaner
Quelle: zeit.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2014 15:13 Uhr von Macinally
 
+11 | -20
 
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Ja selbstverständlich.
Nennt sich Microsoft Windows...
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24.11.2014 15:28 Uhr von nick-steel
 
+18 | -0
 
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Soweit ich weis kann man sich ausser dem "exe-Programm" auch den Quelltext mit runterladen - da würde es bestimmt Prgrammierer geben (z.B. beim ChaosComputerClub) die so etwas erkennen würden - vermute ich wenigstens!

[ nachträglich editiert von nick-steel ]
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24.11.2014 15:53 Uhr von VerSus85
 
+10 | -2
 
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Wems denoch interessiert http://www.chip.de/...

Ist sowieso nicht mein Rechner an dem ich gerade teste ^^
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24.11.2014 15:53 Uhr von Ranzi
 
+5 | -3
 
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Dann setzt man eben Peer Guardian ein. Das ist eine englische Freewarversion, vor die selbst das BKA großen Respekt hat und sich ganz schnell wieder vom PC ausloggt, wenn man diese Firewall einsetzt. Þ
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24.11.2014 16:18 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
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"Currently, Windows 8.1 is not supported."
https://resistsurveillance.org/...
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24.11.2014 16:42 Uhr von asianlolihunter
 
+3 | -31
 
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24.11.2014 17:11 Uhr von kampat
 
+1 | -1
 
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Haha was für ein Schrott, das Programm ist nur für Legacy-Betriebssysteme geeignet und unterstützt die neuen Versionen ab Windows 8 nicht.
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24.11.2014 17:14 Uhr von atommix
 
+4 | -1
 
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Das stinkt doch gewaltig.
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24.11.2014 18:48 Uhr von Brain.exe
 
+5 | -5
 
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Macinally dann benutz halt LInux oder MacOS du vollidiot.
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24.11.2014 19:20 Uhr von TinFoilHead
 
+8 | -0
 
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Ist Ihr System mit einem Staatstrojaner infiziert?

Ihrer nicht?
xD
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24.11.2014 19:35 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -4
 
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DETEKT? vorsicht bei solcher software! nicht runterladen, denn es könnte ein honeypot sein! sprich: es wird in den medien verbreitet, dass angeblich ein neuer staatstrojaner unterwegs ist und im gleichen atemzug wird bekannt gegeben, dass man sich eine software oder ein tool runterladen kann, um herauszufinden, ob der eigene rechner damit infiziert ist oder um diesen trojaner zu entfernen. aber genau diese software enthält dann erst den vermeintlichen schädling. dies ist besonders dann anzunehmen, wenn ein ganz spezielles, extra tool zum angeblichen entfernen benötigt wird und sonst angeblich keine andere software diesen schädling aufspüren könnte.

desweiteren ist es auch seltsam, dass es sofort nach bekanntwerden der existenz eines neuen trojaners bereits ein solches tool gibt, denn das setzt voraus, dass die programmierer dieses tools bereits vor der bekanntwerdung von diesem trojaner und seinem genauen funktionieren wissen mussten, was besonders dann unlogisch ist, wenn es sich um einen staatstrojaner handelt, der ja eigentlich geheim bleiben soll.

zudem muss ein trojaner, der ein komplexeres überwachungsprogramm per remotezugriff darstellt, immer irgendwie auf dem auszuspionierenden rechner installiert werden. erst dann kann zugriff auf den rechner erlangt werden! man kann also einen trojaner nicht einfach so an einen beliebigen rechner "schicken". ein versenden einer entsprechenden exe oder zip datei per emailanhang wäre zu auffällig und für emailanhänge ist ein großteil der bevölkerung und auch ein großteil der antivirenprogramme mittlerweile schon sensibilisiert. ähnliches trifft auf irgendwelche links in emails zu. alternativ könnte man sich den trojaner über infizierte webseiten einfangen. allerdings müsste dazu die betreffende webseite erst durch einen hack verändert werden. hier stellt sich einerseits die frage, ob entsprechende staatliche behörden sich die arbeit machen, hunderte oder tausende von webseiten zu hacken, um den trojaner möglichst massiv zu verbreiten. das könnte natürlich grundsätzlich sein, ist aber vom vorgehen her weniger naheliegend, da zu aufwändig, zu unprofessionell und relativ schnell entdeckbar. zudem bin ich in der webhosting-branche tätig und kenne mich daher auch mit webseitenhacks etwas aus und weiß wie der großteil solcher hacks aufgebaut ist, funktioniert oder zu welchen zwecken er häufig dient. zur verbreitung von überwachungsprogrammen für umfassenden remotezugriff eignet sich dieser verbreitungsweg eher weniger gut.

dass software wie DETEKT ein honeypod sein könnte, wird auch dadurch verstärkt, dass die meisten nutzer gerade dann solche tools installieren möchten, weil sie glauben, etwas verbergen zu haben, weswegen die zahl derer, die sich sowas installieren, größer sein dürfte, als die die der meinung sind, sie hätten nichts zu verbergen. damit werden also genau die richtigen erreicht. die mentalität der menschen ist in diesem bezug ziemlich krass. ich erlebe es täglich. man müsste meinen, viele menschen seien mittlerweile auf den trichter, dass sie alles tun um so ausspioniersicher wie möglich zu sein. denkste! die mehrheit der gewöhnlichen alltags-computernutzer legt eher die mentalität an den tag, dass sie der meinung seien: "na und, ist mir egal. bei mir gibt es eh nichts zu holen" oder "ich hab nichts zu verbergen" oder "wenn die das wirklich wollen, dann kommen die eh bei mir rein, egal was ich für einen schutz habe". so sieht die realität aus!

also vorsicht vor solchen tools! eine gesunde skepsis ist bei sowas immer angebracht.
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24.11.2014 20:24 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -1
 
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@Nebelfrost

genau so wird es sein, oder so ähnlich!

Am einfachsten und unauffälligsten wäre es allerdings, wenn solch "Spionagesoftware" gebündelt und kompakt zu einem Paket verpackt geliefert werden kann, ohne das der Kunde auch nur ahnt, was er sich da gerade auf die Platte lädt!
Der Profi setzt genau an dem Punkt an, den du schon fast erkannt hast, aber nur fast!!!
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24.11.2014 20:27 Uhr von plopsi111
 
+6 | -2
 
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Die StaSi war ein scheissdreck dagegen
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24.11.2014 22:55 Uhr von ms1889
 
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1. kann es NICHT jeden "schädlig" dieser art finden...dem code nach

2. das was dieses system findet kann auch ein unabhängiger av scanner (kein scanner aus usa/israel/russland ...nenne extra keine firmen)

3. ist es für die meisten egal...ob nu son ding existiert oder nicht...nur wer extrem verbotenes tut...solte sich gedanken machen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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24.11.2014 23:04 Uhr von internetdestroyer
 
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Heutzutage braucht doch kein Mensch mehr Windows. Vielleicht noch die Zocker unter den Usern.

Selbst schuld, wer noch windows nutzen will.
Zwar muss man bei Linux oftmals noch ein wenig "Handarbeit" betreiben, aber dank vieler Internetforen können Probleme schnell gelöst werden!
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25.11.2014 04:00 Uhr von Gimpor
 
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@ Nebelfrost: Bitte nimm den Aluhut ab. Dieses Programm ist OpenSource. Der Quellcode ist also offen zugänglich. Nicht gerade clever, Leute so hereinlegen zu wollen ;) Und wenn du skeptisch bist, dann liefer Beweise.
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25.11.2014 07:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@internetdestroyer
Schau mal über deinen Hundenapf heraus.
Versuch mal mit Linux einen Tonstudio- oder Rundfunk / Fernsehbetrieb zu meistern. Da kommt die totale Ernüchterung. Genauso bei anderen Arbeitsbereichen.
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25.11.2014 08:37 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@internetdestroyer

Ja, mit Linux kann man die Probleme lösen, die man ohne Linux gar nicht hätte. ;-)

Keine Sorge: Ich nutze selber beruflich oft genug Linux-Distris - besonders Enterprise-Linux wie SLES oder RHEL. Für Server ist Linux absolut empfehlenswert, aber für Desktops muss man viel zu oft Arbeit investieren, wenn man mehr machen will als surfen und ein paar Briefe schreiben.

Und ja, auch das extrem minimale Spieleangebot oder die fehlende Möglichkeit auf komfortable UND legale Weise Blu-ray-Discs abzuspielen sind ein Problem. Aus letzterem Grund ist ein vollwertiger HTPC mit Linux seit der Blu-ray-Disc auch praktisch nicht mehr möglich.
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25.11.2014 22:34 Uhr von KingPiKe
 
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Einige wissen hier wohl nicht ,was OpenSource bedeutet...
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26.11.2014 01:29 Uhr von ms1889
 
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github=microsoft=us amerikanisch...

ich glaube kaum das das programm online wäre, wenn es das kann was es beschreibt.

ausserdem werd den usa vorgeworfen regin (trojaner) programiert und in umlauf gebracht zu haben...

ich würde sagen.... detect ermöglicht erst das man solche trojaner wie regin an privatleute "vertreiben" werden kann.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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26.11.2014 09:10 Uhr von Jaegg
 
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Da Microsoft seinen Firmensitz in den USA hat, sind die doch sowieso gesetzlich dazu verpflichtet, eine Backdoor in Windows zu haben und gleichzeitig der Regierung den Zugang zu ermöglichen.... um Terrorgefahr zu bekämpfen und so ... Demokratie verbreiten.... Böser IS .... Schreckliche Russen....
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26.11.2014 11:48 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@ms1889: Du wirst auch nicht müde Unsinn zu verbreiten, oder?

GitHub hat mit Microsoft mal so rein gar nichts zu tun. Microsofts Hosting-Plattform für OpenSource-Software heißt CodePlex.

@Jaegg

MS ist nicht dazu verpflichtet Backdoors einzubauen, sondern den Behörden Zugriff auf die Daten der Nutzer sowie potentielle Zugriffsmöglichkeiten durch Sicherheitslücken im System zu geben. Dass extra Backdoors eingebaut werden würden hat nicht mal Snowden behauptet.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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27.11.2014 09:34 Uhr von holly47
 
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Ich muss leider auch gestehen,dass ich das nicht verstehe wovon ihr schreibt aber ich habe sowieso Brieftauben da fällt das alles weg.
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27.11.2014 09:49 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@fr56

Geh´ ein kleines Mädchen heiraten und verschone uns doch bitte endlich mit Deinen Hetzbeiträgen, ja? Danke.
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28.11.2014 20:55 Uhr von cupertino
 
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*.exe kann ich nicht ausführen da ich einen MAC habe ;-)

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