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USA: Zwölfjähriger wegen Spielzeugpistole erschossen

In Cleveland im US-Bundesstaat Ohio ist ein 12-jähriger Junge von der Polizei erschossen worden, er erlag am Sonntag in einer Klinik seinen Verletzungen. Die Polizei war gerufen worden, weil der Junge auf einem Spielplatz eine Druckluft-Spielpistole auf Menschen richtete.

Als die Polizei den Jungen stellte und aufforderte, die Hände hochzunehmen, griff der Junge stattdessen an seinen Hosenbund zu seiner Spielzeugpistole. Daraufhin eröffneten die Polizisten das Feuer und der Junge erlitt einen Bauchschuss. Die Polizisten wurden umgehend beurlaubt.

Der Anrufer hatte beim Notruf bereits angegeben, dass es sich vermutlich um ein Spielzeug und ein Kind oder Jugendlichen handele, das wurde aber anscheinend den eingesetzten Polizisten nicht mitgeteilt, so Jeff Follmer, Chef der Vereinigung der Streifenpolizisten in Cleveland.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Todesfall, Spielzeugpistole
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2014 11:47 Uhr von Sir.Locke
 
+19 | -5
 
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"Die Polizei war gerufen worden, weil der Junge auf einem Spielplatz eine Druckluft-Spielpistole auf Menschen richtete"

in dem zusammenhang falsch, da es beim anruf nur die vermutung durch den melder gab, es könnte sich um eine spielzeugpistole handeln. dieser satz hier leitet die news in eine verkehrte richtung.
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24.11.2014 11:48 Uhr von HumancentiPad
 
+28 | -4
 
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In einem Land in dem fast jeder ne Waffe hat darf man sich über solche Vorfälle nicht wundern.
Der kleine hätte die Waffe ja von Vater/Mutter entwendet haben können.
Tragisch für Polizist und natürlich Eltern.
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24.11.2014 11:49 Uhr von MRaupach
 
+6 | -20
 
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24.11.2014 12:03 Uhr von TinFoilHead
 
+14 | -9
 
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Wasser auf die Mühlen, während man drüben auf die Ferguson-Entscheidung wartet.

Warum verkauft man dort überhaupt noch solche Spielzeugwaffen?
Ist ja reiner Selbstmord, dort mit so einem Teil, auch als Kind, herumzulaufen.
Bei den militarisierten "Trigger-Happy"-Cops.
Und wo eh jeder mit nem Ballermann rumrennt, da muss man ja zwangsläufig denken, die sei echt. Wenn auch noch die orangene Farbe entfernt wurde, die signalisiert, das dies nur ne Softair-Gun ist(angeblich).

Aber nein, man muss ja direkt auf den Körper zielen(wie tausendmal trainiert), nicht auf Arme und Beine. Man muss ja scharf schiessen, man tasert ja nur Schwangere, Ältere, Frauen und Herzkranke...

Ich wette, in einem anderen Land würde der Junge noch leben, mit ner Kugel in Arm oder Bein, im Höchstfall!

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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24.11.2014 12:10 Uhr von Komikerr
 
+13 | -13
 
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Die Polizei hat richtig gehandelt, da kann man nix gegen sagen.

Aber vielleicht sollten die USA sich mal über ihre Waffengesetze Gedanken machen.
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24.11.2014 12:10 Uhr von HeltEnig
 
+7 | -19
 
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24.11.2014 12:21 Uhr von Komikerr
 
+9 | -6
 
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Vielleicht mal schärfere Waffengesetze?

Dann braucht ein Polizist net davon auszugehen, dass die Knarre eines Kindes ne echte ist, weil er könnt die ja aus der Schublade von Papa haben?

Natürlich kanns hier auch passieren. Aber kaum ein Polizist würde in Deutschland davon ausgehen, dass ein Kind ne scharfe Waffe hat... weils eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist.
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24.11.2014 12:55 Uhr von Ligruesi
 
+2 | -13
 
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24.11.2014 13:10 Uhr von Komikerr
 
+4 | -7
 
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Wow die Rassismus Karte kam ja lange net zum Vorschein.

Genau... die Bullen würden sich weitaus weniger rechtfertigen müssen, wenns eben ein Weisser wäre.

Aber sobald ein Schwarzer erschossen wird, oder misshandelt oder man in seine Richtugn gefurzt hat, ist es gleich Rassismus.
Da treten sämtliche Menschrechtler, Pfaffen und Jesus persönlich auf die Strasse und demonstrieren / randalieren und das binnen 5 Minuten.

Ab und an sollten sich vielleicht gewisse Bevölkerungsgruppen an die Nase fassen und sich mal Gedanken dazu machen, ob sie net selber die Rassisten sind.
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24.11.2014 13:33 Uhr von ar1234
 
+7 | -2
 
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Ich denke auch, dass die Hautfarbe in diesem Fall eine Rolle gespielt hat. In der USA ist man noch lange nicht über den extremen Rassenhass hinweg.
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24.11.2014 13:41 Uhr von maxyking
 
+4 | -0
 
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Wenn man dank der Waffengesetze in den USA als Polizist eben bei wirklich jedem (7-99 ) eine echte Waffe vermuten muss dann sind die verantwortlichen hier, und auch bei jedem anderen Zwischenfall mit Schusswaffen, nicht die Polizisten und sicher nicht die Opfer sondern die Politiker und NRA Lobbyisten die die Hände in den Schoß legen und nach jedem Vorfall sagen das jetzt nicht die Zeit ist über Waffengesetze zu sprechen.
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24.11.2014 13:47 Uhr von knackundback
 
+4 | -6
 
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"das wurde den polizisten aber nicht mitgeteilt" - ist denen dann auch nicht vor ort aufgefallen, dass es ein kind war, oder? :P
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24.11.2014 14:46 Uhr von spoderman
 
+4 | -4
 
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Der Kleine war bestimmt in Panik, als die Polizisten die Waffen auf ihn richteten. Vermutlich wollte er ihnen nur zeigen, dass die Waffe nicht echt ist. Nicht jedes Kind kann sich in so einer Situation richtig verhalten.
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24.11.2014 14:53 Uhr von machi
 
+5 | -2
 
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Nen Zugführer der jemanden auf den Gleisen überfährt ist reif für die Psychiater, und nen Polizist der auf nen 12 jährigen schießen muss ebenfalls...
Mal überlegen ... warum Urlaub?
Denkt ihr nur von 12 bis Mittag???
Die Typen sind fertig mit den Nerven, für den Streifendienst für die nächsten 10 Jahre nicht mehr zu gebrauchen.
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24.11.2014 15:10 Uhr von gugge01
 
+2 | -3
 
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Ach Übrigens, ein Bekannter von mir aus den USA der im privaten Sec-Bereich tätig ist hatte schon in Somme gesagt das das DHS eine Meldung herausgegeben hatte das die Musels Sprengstoffwesten benutzen wollen die durch E-Schocker ausgelöst werden können.

Deshalb ist empfohlen wurden bei Musel – Ammok-Verdacht aus sicherer Entfernung das Feuer zu eröffnen.
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24.11.2014 15:15 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -1
 
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Ihr dürft nicht die USA mit Deutschland vergleichen. In DE kann der Polizist davon ausgehen, das es wahrscheinlich eine Spielzeugknarre ist, da so schon kaum einer eine Waffe zu Hause haben darf und die auch verschlossen sein muss. Da ist es ja sehr selten das die echt ist.
Aber in den USA hat doch quasi jeder Waffen in der Schublade rum liegen, wo jeder ran könnte und es sehr Wahrscheinlicher ist das es eine echte Knarre ist.
Da können die Polizisten dort eigentlich gar nix dafür. Die werden bestimmt vorher gesagt haben der soll das Ding hinlegen und die Hände hochnehmen und wenn der dann da anfängt rum zu fuchteln damit, ist dort schon lange höchste Gefahr im Verzug, weil es wirklich eine echte Knarre sein könnte.
Da können die Polizisten nun wirklich am wenigsten dafür. Klar hätte man vielleicht versuchen können aufs Bein zu zielen, aber es gibt ja kein Video wo man sieht ob die im Ernstfall wenn es eine echte Knarre gewesen wäre, noch die Zeit gehabt hätten zum Zielen auf das Bein. Wer weiß wie der damit rumgefuchtelt hat.
Und dort gibts ja auch Gangs wo schon 12 jährige mit der echten Knarre rumrennen...
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24.11.2014 15:45 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Diese News sagt, dass die Polizei wegen einer Druckluft-Spielpistole gerufen wurde. Die Frage is jetz, ob die angerückten Polizisten diese Info so auch übermittelt bekommen haben oder nicht.
Wenn die ernsthaft dachten, die Waffe sei echt, dann haben sie leider richtig gehandelt.
Wenn sie aber wussten, dass es keine "echte" Waffe ist, dann sollten sie zurecht verurteilt werden.
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24.11.2014 15:58 Uhr von yeah87
 
+2 | -6
 
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Die werden beurlaubt weil die eindeutig nicht über Einschätzungvermögen verfügen und sich nicht mit klarem Blick die Situation beurteilt haben.

Grundlage jeglicher Polizeiarbeit

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