22.11.14 16:36 Uhr
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Forderung der USA nach Entmachtung von Baschar al-Assad als schädlich bezeichnet

Der russische Sondervertreter für den Nahen Osten und Afrika, Michael Bogdanow, hat geäußert, dass die von den USA geforderte Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unrechtmäßig und sogar schädlich sei.

Bogdanow äußerte weiter, dass eine solche Forderung nicht dazu beitragen würde, den Konflikt in dem Land zu beenden.

Man dürfe nicht zulassen, dass eine der wichtigsten Figuren in dem Konflikt seinen Posten räumen sollte. Ein wirkungsvoller, politischer Prozess könne so nie in Gang kommen, so Bogdanow weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Forderung, Baschar al-Assad, Entmachtung
Quelle: german.ruvr.ru

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2014 18:03 Uhr von einerwirdswissen
 
+11 | -2
 
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Der USA gehts nur darum einen Feind los zu werden, egal wie.
Das in diesem Land dann das gleich Chaos herrschen wird wie in Irak, Iran, Afganistan...ist denen doch egal.
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22.11.2014 18:11 Uhr von ElChefo
 
+3 | -13
 
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22.11.2014 18:30 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -1
 
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Das Problem ist, wenn der Assad-Clan gestürzt wird, passiert das selbe, wie in den anderen Staaten in der Region. Ein Macht-Vakuum, welches höchstens teilweise mit Leuten gefüllt werden wird, die nur den Respekt eines Teils des Volkes haben. Die anderen Teile fühlen sich übergangen und schon fliegen wieder die Kugeln.
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22.11.2014 18:39 Uhr von einerwirdswissen
 
+12 | -1
 
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Hätte der Russe Afganistan nicht so verlassen müssen, hätte es den 11.9. nicht gegeben.
Und vergleiche mal das Chaos im Schwarzen Meer mit dem im Irak, Iran, Syrien, Afganistan...
Überall wo die USA Streit anfangen und sich einmischen da herrscht Chaos.
So blind kannst nicht mal du sein.
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22.11.2014 21:02 Uhr von ElChefo
 
+0 | -9
 
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einerwirdswissen

"verlassen müssen" ist ein recht haarsträubender Euphemismus dafür, was die Russen dort veranstaltet haben und warum sie dann wieder abzogen.

...und wenn ich mich recht entsinne, herrschte schon vor 2002 im Irak Chaos. Warum, das dürftest du wohl wissen. Aber Saddam musste ja unbedingt sein Kuwait-Abenteuer haben.
...und Iran?! Sind die da jetzt auch schon einmarschiert? Herrscht da schon Chaos? Komisch. Muss was verpasst haben.
...Schwarzes Meer? Also.. irgendwie ist es doch eher so, das in den Anrainerstaaten, wo Chaos herrscht, eher so der Russe am zündeln ist, oder nicht? Ist es nicht eher so, das Russland daran arbeitet, mehr Schwarzmeer-Küste zu haben? Oder wie war das noch mit dem Einmarsch in Georgien? Der Besetzung von Transnistrien, wohin gerade ein Korridor (Mariupol - Krim - Odessa) geschlagen wird?
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22.11.2014 21:11 Uhr von Jaegg
 
+3 | -0
 
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Völlig OFftopic, aber:

@ElChefo

bzgl. Georgien...

https://www.youtube.com/...
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23.11.2014 12:11 Uhr von paulpaul
 
+3 | -0
 
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@ElChefo

Du hast sicher nur vergessen zu erwähnen, dass die Briten schon vor den Russen da waren und Theater gemacht haben.
Sicher, die Russen waren an einem Zugang zum indischen Ozean interessiert. Und ja, das war nicht okay. Aber dass sie Chaos verursacht haben, stimmt nicht. Das waren schon vorher die Briten bzw. während und nach dem Afghanistan-Krieg die USA und Saudi-Arabien, da diese Länder die Muschaheddin und Taliban bewaffnet, finanziert und unterstützt haben.

Und damit schließt sich der Kreis, wenn immer behauptet wird, die USA schaffen sich ihre Feinde selbst, um ständig Aufrüsten zu können.
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23.11.2014 12:50 Uhr von Jaegg
 
+1 | -0
 
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@Zeitsprung2367:

Wenn du dich gerne mit geschichtlichen Sparten-TV Sendungen beschäftigst, schau doch mal nach dem Historiker Dr. Daniele Ganser (hat an einer britischen Eliteuni studiert, über Natogeheimarmeen promoviert und besetzt derzeit einen Lehrstuhl an der Uni Zürich (glaube ich). Daher glaube ich, dass er eine lohnenwerte Quelle darstellt. Seine historische Aufarbeitung der aktuellen geopolitischen Lage ist äußerst interessant, sehr sehr rational sowie (m.M.n.) sehr objektiv dargestellt.

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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23.11.2014 19:43 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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paulpaul

"Du hast sicher nur vergessen zu erwähnen, dass die Briten schon vor den Russen da waren und Theater gemacht haben."

Zwar ist es lobenswert, fehlende Informationen zu ergänzen, aber in diesem Fall war der Zusatz einfach irrelevant. Die Briten erkannten 1919 Afghanistan als souveräne Nation an. Und am Rande: Es waren nicht "nur" britische Interessen, die dort "Theater" verursacht haben, sondern widerstreitende britisch-russische Interessen.

"Sicher, die Russen waren an einem Zugang zum indischen Ozean interessiert. Und ja, das war nicht okay. Aber dass sie Chaos verursacht haben, stimmt nicht."

Unsinn.
Es war die DVPA, die sich an die Macht putschte, sich nicht halten konnte und den großen Bruder um Hilfe bat. Der Witz ist, Moskau wollte erst gar nicht, tat es aber dann auf Drängen des KGBs doch, weil man fürchtete, das Tarakis Nachfolger an der Spitze der Putschisten sich stattdessen an die NATO wenden könnte.
...und wenn dir zwei Millionen Tote, 3 Millionen Verletzte, 5 Millionen Dislozierte (In- und Ausland) nicht zum "Qualitätsmerkmal" "Chaos" gereichen, dann solltest du noch mal deinen Wertekompass überprüfen. "nicht okay" klingt da schon recht lächerlich.

Der auf den Abzug folgende Bürgerkrieg mit dem Einreiten der Taliban geht nämlich auch direkt darauf zurück.
Der größte Organisator und Förderer sämtlichen Widerstandes in Afghanistan war nebenbei Pakistan, das Angst vor einem sowjetischen Afghanistan und sowjet-verbündeten Indien hatte.

"Das waren schon vorher die Briten bzw"

Erklär dann doch bitte mal, wie du den Zeitraum zwischen 1919 und 1978 beschreiben würdest. Oder dachtest du etwa, der Zeitraum zwischen britisch-afghanischem und sowjetisch-afghanischem Krieg war kürzer? Das wäre ja ein dickes "Ups".

"während und nach dem Afghanistan-Krieg die USA und Saudi-Arabien, da diese Länder die Muschaheddin und Taliban bewaffnet, finanziert und unterstützt haben."

Nö.
Die USA beendeten ihre Unterstützung mit dem Abzug der Sowjets. Das war ein Fehler. Die Taliban haben sie auch nicht unterstützt, weil diese erst wesentlich später dort auftauchten. Was jedoch stimmt, ist, das Teile der Mujahedeen später zu den Taliban wechselten. Die Masse jener allerdings nicht. Die haben zu Beginn von ISAF bzw. OEF auf Seiten der NATO gekämpft. Stichwort Nordallianz, Löwe von Panjir, etc.
...und wieso "vergisst" du die Unterstützung des antisowjetischen Widerstands durch Pakistan, vor allem des ISI, der die Verteilerrolle für die CIA und die Saudis gespielt hat? Der Ausbilder für Stinger und Igla gestellt hat? Der die Lager betrieben hat, in denen die Mujahedeen ausgebildet wurden?

"Und damit schließt sich der Kreis, wenn immer behauptet wird, die USA schaffen sich ihre Feinde selbst, um ständig Aufrüsten zu können. "

In einer extrem schwarz-weissen Welt, die man um wesentliche Faktoren der Realität beschneidet, um sich nicht mit unliebsamen Details herumschlagen zu müssen, bestimmt.

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