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Familienministerin Manuela Schwesig: Eltern sollen pro Kind eine Wahlstimme bekommen

Die Bundesfamilienministerin hat einen Vorschlag zur Stärkung der Kinderrechte vorgebracht, der aber sehr eigenwillig ist.

Laut Manuela Schwesig sollen Eltern pro Kind eine Wählerstimme bekommen.

Damit erhielten Kinder laut der SPD-Politikern mehr Einfluss auf die Politik: "Dann bekäme ein Elternteil pro Kind eine zusätzliche Stimme."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Wahl, Eltern
Quelle: welt.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2014 14:04 Uhr von ted1405
 
+23 | -0
 
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"Sehr eigenwillig" ist dafür gar kein Ausdruck.

Aber merkwürdige Ideen in der Politik gibt´s ja immer wieder mal.
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21.11.2014 14:11 Uhr von Ligruesi
 
+23 | -0
 
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Genauso absurd wie der Vorschlag dieses Fuzzies von der Jungen Union damals, dass "Leistungsträger" im Gegensatz zu Arbeitslosen eine zusätzliche Stimme bei der Wahl erhalten sollten.
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21.11.2014 14:13 Uhr von Romendacil
 
+11 | -0
 
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Zusätzlich zur regulären Stimme, oder kein Wahlrecht für kinderlose Menschen (davor wohl ab 16 :D) und welcher Elternteil bekommt bei ungerader Kinderzahl mehr Stimmen?
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21.11.2014 14:23 Uhr von Stray_Cat
 
+14 | -1
 
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Und wer garantiert, dass die Eltern so abstimmen würden, wie es die Kinder wollten?

Mal ganz abgesehen davon, dass es für die Kinder wohl extrem schwer wäre, sich in unserem politischen System wiederzufinden.
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21.11.2014 14:36 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -6
 
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Es wird wohl so realisiert dass das Wahlrecht auf 0 reduziert wird aber bis zum Alter von z.B. 16 Jahren in Vertretung/Vollmacht von den Eltern ausgeübt wird.

Ich denke auch dass die eigenen Eltern zumindest ´etwas´ näher an dem sind was die Kinder wählen würden als ´irgendwer´ anderes.
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21.11.2014 14:38 Uhr von Phyra
 
+24 | -2
 
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so, dass das sozialgesindel mit 5 chantalls noch mehr stimmen erhaelt? nein danke.
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21.11.2014 14:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Und wenn der 14-jährige Bub mit Nazi-Klamotten rumläuft, wählen die Eltern trotzdem vielleicht Links.
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21.11.2014 14:53 Uhr von TinFoilHead
 
+19 | -0
 
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Eltern sollen pro Kind eine Wahlstimme bekommen

Manche Politiker(oder eher alle) sollten pro Kopf eine Guillotine bekommen.... xD
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21.11.2014 15:03 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+14 | -0
 
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Joa ne türkische Familie kriegt dann im durchschnitt 10 Kinder und stellen dann die größte Wählerschaft in diesem Land xD
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21.11.2014 15:07 Uhr von quade34
 
+1 | -12
 
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21.11.2014 16:07 Uhr von Jonchaos
 
+14 | -1
 
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Nehmen wir mal an das dieser Vorschlag überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. ( Ist er aber zum Glück nicht.)

Dann sollten wir uns einmal überlegen welche Partei davon am meisten profitieren würde.

In Deutschland ist es leider so, dass diejenigen die wenigsten Kinder haben, die bildungsmäßig am weitesten oben stehen.
Auf der anderen Seite, haben gereade die Bevölkerungsgruppen viele Kinder, die sich täglich ihr Gehirn mit RTL, Sat1 und Bild weglöten.

Der Vorschlag würde also den Anteil der Bevölkerungsgruppe der am empfänglichsten für mediale Manipulation ist, am Anteil der Wählerstimmen massiv erhöhen.

Gleichzeitig derjenigen die (rein von der Bildung her) in der Lage sind Lügenkonstrukte wie zb TTIP zu durchschauen und zu kritisieren verringern.

Allein aus diesem Grund ist der Vorschlag komplett abzulehnen. Wir brauchen in Deutschland vieles - aber nicht noch mehr Ja-sager die den Lügen der Regierung blind folgen.
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21.11.2014 16:42 Uhr von Shalanor
 
+3 | -15
 
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21.11.2014 17:04 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -0
 
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Versteh ich nicht ganz? Wahlen finden doch anonym statt. Wie soll man dann wissen, wer das Recht hat zwei Stimmen abzugeben? Kann ja keiner wissen, wie viele Kreuzchen ich da ankreuze?

Die Wähler vorher zu trennen würde ja auch nichts bringen, das würde ja Rückschlüsse auf die familiären Verhältnisse zulassen....

Außerdem bringt´s der Familie ja nichts, wenn die Partei doppelt so viele Stimmen erhält und dabei doch nur Lobbypolitik betreibt.

Des Weiteren sei ja auch angemerkt, dass es ja diese sogenannte "Keimzelle der Gesellschaft" (Also Mann, Frau, Kind) gibt und das diese in diesem Land einen besonderen Schutz genießt. Sollte man das als Politiker nicht wissen und das bei jeder seiner Entscheidungen miteinbeziehen???
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21.11.2014 17:14 Uhr von sooma
 
+3 | -1
 
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Ah ja. Und kinderlose Paare haben dann keine Stimme mehr? ^^
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21.11.2014 17:27 Uhr von ghostinside
 
+6 | -0
 
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Wie viel muss man gesoffen haben, um auf so einen Schwachsinn zu kommen? Das entbehrt jedem Demokratie- und Gleichheitsprinzip.
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21.11.2014 17:57 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -0
 
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Soso Kinder bekommen eine Wählerstimme....

Also haben die Eltern 3 Stimmen. Was soll der Blödsinn.

Dann hat eine türkische Familie mit 7 Kindern dann 9 Stimmen...

Dann kann man sich ja vorstellen, welche Parteien in 5 Jahren Deutschland regieren würden....
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21.11.2014 18:48 Uhr von Hallominator
 
+3 | -0
 
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Diese Idee ist absoluter Unfug, da die Eltern dann einfach stumpf ihre eigene Meinung doppelt vertreten. That´s it.
Die Eltern werden nicht ihre Kinder fragen und dann diese Partei ankreuzen. Denn dann könnten die Kinder auch gleich selbst wählen, was aber aus offensichtlichen Gründen nicht unterstützt wird.
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21.11.2014 19:43 Uhr von oldtime
 
+2 | -1
 
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Auch wenn ich diesen Vorschlag Schwachsinnig finde, muss ich sagen das zumindest die Grundidee nicht verkehrt ist.

Wir brauchen mehr Kinder und dafür muss sich auch in der Politik was ändern.

Und auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, auch Erwachsene die gewollt Kinderlos bleiben sind asozial. Damit will ich nicht sagen das sie das sie irgenwie runtergekommen leben, eigentlich im Gegenteil. Nein sie bezahlen jetzt mit ihren Rentenbeiträgen die Rente Ihrer Eltern. Wenn sie selber Rente beziehen haben sie aber keinen Einzahler hinterlassen. Das dürfen dann die Kinder der anderen übernehmen.
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21.11.2014 22:11 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Und wie möchte die eifrige Ministerin klar stellen das die Eltern wirklich SO abstimmen würden wie die Kinder dies auch gerne tun würden ?

Selten so viel Populistischen Schwachsinn gelesen wie jener der von dieser GROKO ausgekotzt wird. Zum einen ist das ein Schlag ins Gesicht der Mehrheits Demokratie.. und zum anderen, bekomme ich dann demnächst auch 1 zusätzliche Stimme für je 10 Goldfische die ich besitze ?

Apropo.. das führt doch nur dazu, das neben den Konzernen demnächst auch Eltern Lobbyisten den Politikern sagen was sie dürfen und was nicht.. weil sie ansonsten abgewählt werden.
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22.11.2014 11:05 Uhr von damien2003
 
+1 | -0
 
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Sie ist und bleibt eben nur eine Quotenfrau.
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22.11.2014 15:10 Uhr von AMB
 
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Nichts dagegen, daß jeder in der Bevölkerung eine Stimme erhält. Aber diese Vorschläge sind alle eine Ausgeburt der Mißachtung von Weißheit. Man nimmt jenen Bürgern, die mehr Erfahrung besitzen damit völlig den Einfluß, da im Alter immer weniger Menschen übrig bleiben und immer weniger Kraft in Ihnen Steckt, würde man damit eine Situation schaffen, die völligen Unverstand fördert.

In meinen Augen gibt es Heute zwei gravierende Fehler in unserer Gesellschaft. Man verliert die Achtung vor dem Menschen, weil den jungen Menschen eine solche nicht mehr antrainiert wird. Meine Tochter wurde zwar nicht geschlagen, aber mich hätte kein Gesetz der Welt davon abgehalten zum Zwecke einer guten Erziehung im Richtigen Moment ein Scheppern zu verursachen. Der völlige Mangel dieser Maßnahme, vor allem jedoch die Unmöglichkeit führt zur völligen Mißachtung von Menschen. Wobei eine weitere Auswirkung die Tunnelcharakteristik ist. Menschen die ohne auf andere Achten zu müssen aufwachsen, sind so wenig umsichtig, daß man praktisch bei jeder Handlung von Ihnen vom Tunnelblick sprechen kann.
Und man hat vergessen, daß die Wahrheit wohl nicht immer schön aber doch immer ehrbar und wertvoll ist.

Die Auswirkungen von diesen beiden Fehlern sind gravierend und werden uns irgend wann sehr hart treffen.
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22.11.2014 23:16 Uhr von Katü
 
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Problem 1: Was ist bei geschiedenen Ehepaaren?
Problem 2: Das Stimrecht ist für das Kind. Weil 1-9 jährige soviel politische Meinung haben.
Problem 3: Nicht alle Ehepaare wählen die gleiche Politische Partei
Problem 4: Was ist wenn das Kind zwar noch nicht wahlberechtigt ist aber denoch eine andere Partei als die Eltern unterstützt
Problem 5: Wie sieht es jetzt bzw nachher mit Kindern aus welche Volljährig sind aber aus irgendeinen Grund entmündigt sind.

usw (das sind jetzt nur mal ein paar Sekunden nachdenken also warscheinlich mehr als die Politiker gemacht haben.

[ nachträglich editiert von Katü ]

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