21.11.14 10:09 Uhr
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Ukraine: Angebliches, russisches Mordkomplott gegen niederländischen Außenminister

Die Ukraine hat ein kurzes Video veröffentlicht, in dem eine unkenntlich gemachte Frau angibt, vom russischen Geheimdienst beauftragt worden zu sein, um den niederländischen Außenminister, Bert Koenders, bei einem Besuch in der Ukraine umzubringen.

Die Frau gibt an, dass sie eine Bombe im Leichentransport von der abgestürzten malaysischen Passagiermaschine MH17 platzieren sollte. Diese sollte gezündet werden, als sich die Delegation von Koenders in der Nähe befand.

Die nicht näher genannte Frau auf dem Video sei vor dem Anschlag festgenommen worden. Insgesamt wurden zwölf Personen festgenommen, bei denen Waffen und Munition sicher gestellt wurden.


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WebReporter: mich_selbst
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Niederlande, Ukraine, Außenminister, Mordkomplott, Bert Koenders
Quelle: n24.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2014 10:09 Uhr von mich_selbst
 
+30 | -3
 
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Nachdem die Ukraine ständig von einer russischen Invasion spricht und sogar einen atomaren Angriff behauptet hatte, jetzt die nächste Geschichte, die keinen Sinn macht.
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21.11.2014 10:19 Uhr von thugballer
 
+20 | -3
 
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Wem nützt was mehr?

Russland, wenn der Niederländische Außenminister stirbt oder der Ukraine, wenn alle denken, dass Russland einen Anschlag auf diesen verüben will?

Während ich das schreibe, finde ich es lächerlich, denn ich stelle fest, dass wohl ganz viele PR-Perater damit beauftragt wurden, Russland als das Böse darzustellen
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21.11.2014 10:29 Uhr von Herribert_King
 
+1 | -24
 
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21.11.2014 10:41 Uhr von mich_selbst
 
+16 | -3
 
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@ Herribert_King
Spätestens danach kann man ukrainische Foto-Kollagen nicht mehr ernst nehmen:
http://tablet.krone.at/...
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21.11.2014 10:51 Uhr von TinFoilHead
 
+15 | -5
 
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Herribert_King

Russische Tanks in der Ukraine, ein Wunder?
Womit ist denn die ukainische Armee ausgerüstet?
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21.11.2014 10:55 Uhr von Naikon
 
+10 | -3
 
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Würde Russland wollen, könnten sie wohl innerhalb weniger Stunden die ganze Ukraine besetzen.

Die ganzen Mainstream News gehen mir total aufn Sack!
Ich kann die ganze Kacke nicht mehr lesen.

Viel schlimmer sind die Leute die auch noch ne Shortnews daraus machen!!!!
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21.11.2014 10:56 Uhr von Herribert_King
 
+7 | -14
 
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TinFoilHead

Jedenfalls nicht mit T72BM Tanks, die gibt es nur in Russland.

Schönes Eigentor :)
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21.11.2014 11:11 Uhr von superhuber
 
+13 | -2
 
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Ein absolut realistisches und glaubwürdiges Szenario. Gerade in der aktuell angespannten Situation beauftragt der russische Geheimdienst irgendeine Frau auf der Straße mit einem Mordkomplott auf den niederländischen Botschafter.

Der ukrainische Geheimdienst hat mir den Ablaufbericht zugeschickt, den ich hier weltexklusiv veröffentlichen möchte.

Der russischer Agent Vladimir B. ist in die Ukraine gereist und hat dort eine zufällig ausgewählte Frau angesprochen. Der Dialog war wie folgt:

- Agent: „Privet, ich bin Agent von Russland und wenn du hilfst den niederländischen Botschafter mit Bombe zu töten bekommst du 2 Mio. russiche Rubel“
- Frau: „Ja ok, aber wenn ich zufällig erwischt werde, dann werde ich Russland sofort verpetzen“
- Agent: „Ja ok deal – wird schon glatt gehen, hier hast ne Bombe“
- Frau: „Ok danke, bis dann“

Wenn die Anschuldigungen zum Abschuss der Passagiermaschine aus den gleichen Quellen kommt, dann sollte spätestens jetzt auch dem letzten Russland Gegner klar werden, dass man hier extrem primitiv versucht Menschen gegen Russland aufzuhetzen.
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21.11.2014 11:25 Uhr von borussenflut
 
+5 | -2
 
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Vielleicht ist diese Zeugin ja die Tochter
von Saddam Hussein.
Dann klappt es auch mit der Glaubwürdigkeit !
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21.11.2014 12:17 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -3
 
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@ Herribert_King

"Jedenfalls nicht mit T72BM Tanks, die gibt es nur in Russland."

Klar. Schön weiterglauben! Bereits 2011 wurde berichtet, dass die Ukraine (auch) solche Panzer nach Äthiopien verkauft hat.

"Schönes Eigentor :) "
Ja - war aber leider das andere .... :-)

Zu Ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass sich die Mainstream-Medien ja auch redlich bemühen ...
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21.11.2014 13:32 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -8
 
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21.11.2014 12:17 Uhr von Stray_Cat

Die Ukraine kann gar keine T72BM verkaufen, da dieser Typ nur Russland besitzt und auch nie exportiert wurde.
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21.11.2014 14:03 Uhr von all_in
 
+1 | -8
 
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Strelkov/Girkin bestätigt, dass es ohne die russische Enmischung keinen Krieg in der Ostukraine gegeben hätte.

In diesem gestern erschienen Interview gibt Strelkov/Girkin unumwunden zu, dass wenn er mit seinen Leuten nicht aus Russland in die Ostukraine gekommen wären, dass es dort dann keinen Krieg gegeben hätte. Zitat:

"Aber den Abzug des Krieges habe ich gedrückt. Wenn unsere Einheit nicht die Grenze überquert hätte, dann wäre alles so geendet wie in Kharkov und in Odessa. Es hätte ein paar Dutzend Tote, Verbrannte und Verhaftete gegeben. Und dabei wäre es geblieben. Aber das Schwungrad des Krieges, welches sich noch heute dreht, hat unsere Einheit in Bewegung gesetzt."

http://zavtra.ru/

Es waren also Russen, russische Staatsbürger und nicht ethnische Russen mit ukrainischem Pass, die den Krieg in die Ostukraine gebracht haben.

Des Weiteren bestätigt Strelkov, dass ohne die militärisch-materielle und personelle Unterstützung durch Russland, sich die Seperatisten gar nicht hätten halten können und von der ukrainischen Armee besiegt worden wären. Insbesondere die "Urlauber" haben den Seps den Arsch gerettet (Ja, der Begriff "Urlauber" wird im Interview konsequent in Anführungsstrichen benutzt). Wie Strelkov im Interview andeutet, bekamen diese "Urlauber" ihre Befehle aus Russland.

Also, wer jetzt noch behauptet, dass Russland die Seps nicht mit Waffen und Soldaten unterstützen würde, der lügt. Aber das war ja auch schon vorher klar.
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21.11.2014 14:16 Uhr von mich_selbst
 
+5 | -0
 
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@ all_in
"Strelkov/Girkin bestätigt,..."
Wo genau stehen die von Dir gebrachten Zitate ? Ich kann es weder hinter deinem Link finden, noch über Google.
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21.11.2014 14:33 Uhr von all_in
 
+1 | -3
 
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Stimmt, der Link war nicht vollständig. Hier die komplette Adresse:

http://zavtra.ru/...

Das Zitat ist im letzten Drittel des Interviews zu finden. Ich habe es wortgetreu vom Russischen ins Deutsche übersetzt.

Die restlichen Aussagen Girkins sind über das ganze Interview verteilt.
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21.11.2014 14:58 Uhr von mich_selbst
 
+4 | -0
 
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@all_in

Dass hier ständig von "Urlaubern" gesprochen wird, ist unzweifelhaft, aber Russland auch das nie bestritten, dass Freiwillige aus der russischen Armee mitkämpften. Strelkov sagt im Interview sogar, dass später keine "Urlauber" mehr eintrafen.
Die Zahlen wiedersprechen sich hier auch erheblich. Strelkov spricht von 4.000 Freiwilligen aus Russland und westliche Medien von bis zu 20.000.
Neu ist das aber nicht und sicherlich ist die Existenz russischer Freiwilliger auch ein wichtiger Punkt im Konflikt, aber bestimmt nicht der entscheidende Faktor.
http://www.zeit.de/...
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21.11.2014 15:23 Uhr von all_in
 
+2 | -4
 
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@mich_selbst

Freiwillige? Seit wann bekommen Freiwillige ihre Befehle aus Russland wie Strelkov dies andeutet? Wenn du tatsächlich glaubst, dass die "Urlauber" von sich aus in der Ostukraine kämpfen, dann glaubst du 100%-ig auch daran, dass die 500000 Chinesen im Koreakrieg auch alles nur Freiwillige waren und die sowjetischen Piloten im Vietnamkrieg auch nur freiwillig das schöne Land besucht haben, um Abenteuer zu erleben.

Ich könnte dir jetzt einige russische Zeitungsbericht posten, aus denen hervorgeht, dass die russischen Soldaten gar nicht so freiwillig in der Ostukraine aktiv sind. Ja, es gibt in Russland noch Menschen die nicht der russischen Staatspropaganda einheim gefallen sind und sie unreflektiert wiederkäuen wie du es tust.

Und ja, die "Urlauber" waren der entscheidene Faktor. Das sagt Girkin genau so im Interview.

P.S.: Zu der militärische-materiellen Unterstützung Russlands schweigst du dich ja wohlwissentlich aus. Darf ja nicht sein, dass Russland lügt, dass sich die Balken biegen.
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21.11.2014 16:01 Uhr von all_in
 
+2 | -3
 
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@mich_selbst

Einige weitere Zitate Strelkovs:

"Aber nach dem Ausbruch [aus Slawjansk, e. Anm.] haben wir Donezk 40 Tage lang gehalten bis zum Eintrefen der "Urlauber". Wobei die letzten Tage einfach nur verzweifelt waren."

"Ich werde beschuldigt, dass ich Donezk aufgeben wollte. Ich will ehrlich sein: Ab einem bestimmten Moment habe ich nicht mehr geglaubt, dass Hilfe aus Russland überhaupt kommen wird."

"In dem Moment,als der Gegner den Weg zwischen Shachtorsk und Torez abgeschnitten hatte, begann bei mir eine psychologische Krise, ich habe angefangen nachzudenken, was zu tun ist,ich habe überlegt den Stab nach Shachtorsk oder Snizhnoe zu verlegen und die Evakuierung von Donetsk vorzubereiten. Weil ich verstand: wenn es keine Hilfe geben würden dann müsste man zumindest die Leute retten."

Zusammenfassung: Ohne Hilfe aus Russland war die Situation aussichtslos.

Und jetzt das entscheidende Zitat:
"Frage: Die Begradigung der Front und die Offensive gegen Mariupol - haben das ausschließlich die Urlauber gemacht oder waren die Milizen auch daran beteiligt?

Girkin: Einzelne Milizenabteilungen waren ihnen unterstellt. größtenteils waren es aber die Urlauber, die gegen Mariupol vorrückten."

Soso, die Volkswehr war also den "Urlaubern" unterstellt. Wie kann das denn sein? Ich dachte es hieß immer einzelne "Urlauber" der russischen Armee würden sich frewillig nur temporär der Volkswehr anschließen und nicht gleich die Führung an sich reißen. Erklär das doch mal, @mich_selbst.
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21.11.2014 16:11 Uhr von mich_selbst
 
+3 | -0
 
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@ all_in
Was soll ich erklären? Was Strelkov erklärt, spricht für sich. Allein, eine Neuigkeit ist es in meinen Augen nicht. Zur Figur von Strelkov kann man ja auch viel nachlesen. Was mich allerdings stutzig macht ist, dass wenn alles so offensichtlich ist, dann ist Russland doch sehr schwach.
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21.11.2014 16:18 Uhr von all_in
 
+1 | -3
 
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@mich_selbst

Wieso sollte Russland schwach sein? Weil es nicht bis nach Kiew durchmarschiert oder zumindest bis nach Mariupol? Das ist kein Zeichen von militärischer Schwäche. Girkin sagt selbst, dass die "Urlauber" aka russische Einheiten den Befehl hatten, Mariupol auf keinen Fall einzunehmen, was Girkin übrigens gar nicht schmeckte. Wenn es das Ziel Russlands war, einen frozen conflict in der Ukraine zu schaffen und einen Fuß in der Ukraine zu behalten, dann hat Russland dieses Ziel erreicht. Das ist kein Zeichen von Schwäche.
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21.11.2014 16:30 Uhr von mich_selbst
 
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@ all_in

"Wenn es das Ziel Russlands war, einen frozen conflict in der Ukraine zu schaffen und einen Fuß in der Ukraine zu behalten, dann hat Russland dieses Ziel erreicht."

Hmm den Sinn kann ich nicht erkennen. Wieso sollte Russland auf eine Dauerauseinandersetzung aus sein?
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21.11.2014 16:59 Uhr von all_in
 
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@mich_selbst

Ein frozen conflict ist keine militärische Dauerauseinandersetzung. irgendwann eben die militärischen Aktivitäten ab, aber der Konflikt bleibt weiterhin bestehen. Siehe zum Beispiel Transnistrien oder Abchasien.

Es gibt mehrere Gründe, warum Russland an so einem Konflikt im Osten der Ukraine interessiert ist. Ich werde die beiden offensichtlichsten nennen.

Erstens, solange es diesen Konflikt im Osten der Ukraine gibt, kann die Ukraine auch nicht der NATO beitreten. Die NATO nimmt nämlich keine Staaten auf, die ungelöste Territorialkonflikte vorzuweisen haben.

Zweitens ist dies für die russische Regierung auch innenpolitisch von Vorteil. Es ist es ein "Beispiel" für die russische Bevölkerung: Seht her was passiert, wenn es zu einer Revolution kommt, wenn ihr euch gegen die Regierung stellen solltet. dies würde zu nichts gutem führen. die Folge wäre ein Bürgerkrieg und ein Auseinanderbrechen Russlands.

Es gibt noch weitere Motive. Einflusssphärendenken zum Beispiel. Das Nichtwahrhabenwollen, dass die Ukrainer ein souveräner Staat ist, der eigene Entscheidungen trifft. Schon Gorbatschow hat dagegen opponiert, dass die Ukrainer selbstständig wird.

[ nachträglich editiert von all_in ]
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25.11.2014 11:46 Uhr von mich_selbst
 
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@ all_in
Sorry aber beide Gründe rechtfertigen in meinen Augen keinen Dauerkonflikt und so dumm kann Russland nicht sein, weil es irgendwann sowieso zu einer endgültigen Lösung kommen muss. Auch Russland wäre bewusst, dass es einer Isolation ausgesetzt wäre, so lange dieser Zustand Russland angekreidet wird. Es muss also über kurz oder lang sowieso eine endgültige Lösung her. Da passt das Wort "alternativlos" dann mal. Es bleiben nun mal nur zwei Lösungen: Entweder man lässt die Ukraine das tun, was die ukrainische Regierung anstrebt oder es gibt die endgültige Intervention Russlands. Da beides momentan nicht geschieht, sehe ich 1. Russlands Einflussnahme ist halbherzig und sogar überbewertet und 2. Mehr Kräfte als nur Russland und Ukraine üben hier Druck aus.

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