20.11.14 20:46 Uhr
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Erfurt: Nur drei Jahre Haft für Totschlag des eigenen Kindes durch Unterlassen

Eine 43-jährige Mutter war vom Gericht zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil sie ihr Kind nach der Geburt nicht versorgt hatte und es dadurch starb. Sie legte den toten Säugling in die Gefriertruhe. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil jedoch auf und es wurde neu verhandelt.

Das Landgericht Erfurt kam jetzt zu dem Schluss, dass die Mutter aufgrund einer schweren, psychischen Ausnahmesituation mit drei Jahren Haft genug bestraft sei. Als Gründe für ihr Verhalten gab die Mutter unter anderem den Tod ihres Hundes kurz vor der Geburt an.

Trotz des vergleichsweise milden Urteils hat die Verteidigung erneut Berufung eingelegt und möchte eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren bewirken.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Kind, Urteil, Haft, Erfurt, Totschlag
Quelle: t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 20:46 Uhr von ProCrushial
 
+11 | -1
 
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Für mich gehört so eine Frau lebenslang weggesperrt. Es gibt Babyklappen, wenn man wirklich überfordert ist mit der Geburt seines Kindes. Es einfach sterben zu lassen und dann in die Gefriertruhe zu legen - unfassbar!
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20.11.2014 20:49 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -1
 
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"Als Gründe für ihr Verhalten gab die Mutter unter anderem den Tod ihres Hundes kurz vor der Geburt an. "

Das hört sich so krank an das ich glaube der Anwalt wollte das sie das sagt, damit man sie für komplett bescheuert hält.
Ich kann nicht glauben das der Tod eines Hundes die Mutter so schockt das dies angeblich zu so einer Tat führt.



[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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20.11.2014 20:53 Uhr von Pils28
 
+1 | -4
 
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In vielen anderen Ländern gilt der Infantizid als nicht als Straftat. Frauen geraten schnell durch die Geburt in eine Psychose. In diesem Zustand ist der Töd des Kindes einem krankhaften Zustand der Mutter geschuldet und keinem Verbrechen. Straffreiheit und psychologische Betreuung wäre der richtige Weg. Natürlich nur, sollte es sich um einen Infantizid handeln. Und jetzt nicht nach Wikipedia Definition sondern als Tötung des Kindes innerhalb von 8/12/24 (je nach Literatur) durch die Mutter durch eine durch die Geburt induzierte Psychose. Keine Ahnung, warum dieser Tatbestand in D abgeschafft wurde.
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20.11.2014 21:06 Uhr von magnificus
 
+0 | -1
 
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Arbeitskollege seine Frau hatte das, musste vom Kind getrennt werden und durfte erst nach einer Therapie wieder zu ihm.
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20.11.2014 21:19 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -2
 
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Komisch, dass sehr viele Täter vor Gericht plötzlich einen auf Balla Balla machen und auf diese Weise milde Kuschelurteile erhalten.
Wer angeblich wirklich derartig psychisch KRANK ist, dass sie oder er andere Menschen tötet, gehört in die geschlossene Klappse.
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20.11.2014 21:27 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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Wegen eines toten Hundes legt man ein Kind in die Gefriertruhe. Wo leben wir hier eigentlich?
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21.11.2014 00:15 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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3 Jahre sind einfach lachhaft. So blöd ist diese Frau gar nicht. Ich unterstelle ich Vorsatz, da sie das nicht wollte. Solchen Frauen gehören sofort die Eierstöcke entfernt.

Diese Ausrede mit dem Hund, sollte sie vom Anwalt vorgegeben sein, ist so deprimierend, dass man selbst den Anwalt bestrafen sollte.

Ich bin der Auffassung, dass man immer mehr bei deutschen Gerichten einen Prozess gewinnen kann, desto mehr man lügt.
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21.11.2014 11:52 Uhr von langweiler48
 
+0 | -1
 
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@aberaber ......


Der BGH fällt keine Urteile, er prüft nur den vorigen Prozessvorgang auf Verfahrensfehler und gibt den Prozess an das Gericht zurück und da wir nochmals neu verhandelt.

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