20.11.14 20:27 Uhr
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UN: Fast 1.000 Tote seit Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine

Allein seit dem Beginn des formell noch geltenden Waffenstillstands in der Ostukraine sind dort laut UN-Angaben fast 1.000 Menschen getötet worden.

Wie der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Prinz Said Raad al-Hussein in Genf berichtet, wird die Waffenruhe bestenfalls sporadisch eingehalten. Russland dürfe die Lage in der Ostukraine nicht weiter destabilisieren und solle sich vielmehr auf die Friedensvereinbarungen von Minsk konzentrieren.

Nach seinen Angaben kamen seit Beginn der Mitte September vereinbarten Feuerpause bis heute knapp 1.000 Menschen ums Leben. Insgesamt seien in dem Konflikt seit April 4.317 Menschen getötet und 9.921 verwundet worden. 467.000 Menschen sind auf der Flucht.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Tote, UN, Waffenruhe, Beginn, Ostukraine
Quelle: focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 21:06 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -0
 
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Bis die Ukraine sich von den Ereignissen erholt hat vergehen min 10-20 Jahre!
Aber dafür muss es sich ja erstmal beruhigen.
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20.11.2014 21:24 Uhr von IEdI
 
+6 | -0
 
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Zitat aus der Quelle
"Dazu zählen Folter, willkürliche Inhaftierungen, Hinrichtungen im Schnellverfahren, Zwangsarbeit, sexuelle Gewalt sowie die Zerstörung oder illegale Beschlagnahme von Grundeigentum."

Waren es nicht die Regierungstruppen, deren Untaten erst mit der Waffenruhe ans Licht kamen (Massengräber, Zeugenaussagen)?

Die Regierungstruppen schießen wahllos auf bewohnte Gebiete und Focus fällt dazu nichts ein. Wichtiger ist, dass Russland sich an die Friedensvereinbarungen hält.

Schon interessant, wie dieser Bericht geschrieben wurde. Man könnte meinen, Russland sei an allem Schuld.
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20.11.2014 22:04 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ IEdI

"Waren es nicht die Regierungstruppen, deren Untaten erst mit der Waffenruhe ans Licht kamen (Massengräber, Zeugenaussagen)?"

Was denn für Massengräber?



"Man könnte meinen, Russland sei an allem Schuld."

Russland ist auch an allem Schuld? Russland hat die Krim annektiert und den Krieg in die Ostukraine getragen, vgl. z.B.
http://zavtra.ru/...
aus all_i http://www.shortnews.de/...
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20.11.2014 22:24 Uhr von thugballer
 
+7 | -0
 
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Ich stelle immer gerne zwei einfache Fragen:

1) Was war zuerst, Kiew oder Donezk? (Maidan oder Separatismus)

2) War Putin in Donezk und hat die Menge aufgestachelt oder unsere westlichen Politiker in Kiew?
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20.11.2014 22:38 Uhr von IEdI
 
+3 | -0
 
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Du schon wieder

"Was denn für Massengräber?"

http://www.heise.de/...

"Russland ist auch an allem Schuld? Russland hat die Krim annektiert und den Krieg in die Ostukraine getragen, vgl. z.B."

Da waren wir schon einmal und ich bin anderer Meinung. Der Grund liegt einige Ereignisse vor der Krim Annektion.

Wie auch immer, darum geht es nicht mehr. Du kannst nicht jedes Verbrechen der Krim Annektion zuschieben, als wäre die Annektion ein Freifahrtschein für jedes Fehlverhalten. Erzähle mir einen Grund warum zivile Gebiete, innerhalb einer Waffenruhe, wahllos angegriffen werden!
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20.11.2014 22:48 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ IEdI

Ähm, das ist deine Quelle?

Die Quintessenz ist: Die OSZE hat bestätigt, dass es 9 Tote gibt, von denen zwei bisher identifiziert wurden, einer zweifelsfrei ein Kämpfer der Separatisten.

Der Rest sind Widersprüche und Behauptungen, vor allem von russischen Medien, die teils den OSZE-Angaben bzw. sich selbst widersprechen.




"Erzähle mir einen Grund warum zivile Gebiete, innerhalb einer Waffenruhe, wahllos angegriffen werden!"

Du meinst die Angriffe der Separatisten mit GRAD auf zivile Gebiete unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte? Keine Ahnung, schreib doch eine E-Mail an die russische Botschaft in Berlin und frag dort nach. Vielleicht können die ja auf demselben Weg, wie Russland (schwere) Waffen in die Ukraine liefert und "Urlauber" schickt, eine verlässliche Antwort für dich aus der Ukraine heraus holen.



Interessant auch, dass thugballer und du nicht auf meinen Link eingehen, in welchem Strelkov zugibt, dass es ohne ihn und Russland in der Ostukraine gar nicht zum offenen Krieg gekommen wäre.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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21.11.2014 06:26 Uhr von thugballer
 
+4 | -0
 
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"dass es ohne ihn und Russland in der Ostukraine gar nicht zum offenen Krieg gekommen wäre."

Persi das selbe kannst du über die EUSA-Repräsenten vom Maidan auch sagen. Denn durch diese Leute und den durch sie verursachten Umturz war die Stimmung im Donbass gekippt. Es bildeten sich Freiwilligenverbände, die sich gegen Nazis schützen wollten.

Und komm mir nicht mit deinem typischen Persi-Scheiß. Ich weiß auch, dass die Nazis in der Ukraine eine Minderheit sind. Wenn diese Leute jedoch Waffenlager stürmen ist es klar das Russen sich verteidigen wollen.

Strelkov war nur ein Funke. Ein Mensch der entschlossen genug war, das ganze zu koordinieren. Der Wille der Bevölkerung war jedoch vor ihm da.

Wenn du dich wirklich für den Ablauf der damaligen Ereignisse interessierst, musst du für die Tatsache offen sein. Hier siehst du ihn genau geschildert, von Ponamarew, ehemaligen Volksbürgermeister von Slawjansk:

http://www.regnum.ru/...
http://www.regnum.ru/...

Wenn man diese Berichte zusammen mit deinem Link liest, kommt man zum Schluss, dass ohne Strelkovs Koordinatensgabe der Donbass-Aufstand und der Volkswille wohl niedergeschlagen worden wäre, was du sicherlich vorziehen würdest.


[ nachträglich editiert von thugballer ]
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21.11.2014 06:41 Uhr von thugballer
 
+4 | -0
 
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Der Fehler der Ukraine lag darin, überhaupt Militär gegen das eigene Volk einzusetzen, legitimiert vom Westen.

Durch Strelkov gab es einen Mann, der stark genug war, dagegen anzukämpfen.


Für die anderen: Strelkov ist ein russischer Oberst der Reserve, der die Verteidigung von Slawjansk organisierte.
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21.11.2014 09:49 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ thugballer

"Denn durch diese Leute und den durch sie verursachten Umturz war die Stimmung im Donbass gekippt. Es bildeten sich Freiwilligenverbände, die sich gegen Nazis schützen wollten."

Nö. Genau dem widerspricht Igor Girkin in meinem Link. Er sagt ganz klar, dass es ohne ihn und die russischen Truppen von der Krim keinen Bürgerkrieg gegeben hätte.

Als Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der Ostukraine und der Seperatisten wird er da sicher recht gute Einblicke gehabt haben.



"... ist es klar das Russen sich verteidigen wollen."

Wie nun? Die Russen oder die Ukrainer?



"Strelkov war nur ein Funke. Ein Mensch der entschlossen genug war, das ganze zu koordinieren. Der Wille der Bevölkerung war jedoch vor ihm da."

Nö. Genau das sagt er ja. Die ostukraine Bevölkerung war und ist nicht bereit für diesen Bürgerkrieg.



"Wenn man diese Berichte zusammen mit deinem Link liest, kommt man zum Schluss, dass ohne Strelkovs Koordinatensgabe der Donbass-Aufstand und der Volkswille wohl niedergeschlagen worden wäre, was du sicherlich vorziehen würdest."

Da der Aufstand nicht von der ostukrainischen Bevölkerung ausging, sondern von russischen Soldaten und einigen wenigen Kriminellen, wäre das für alle natürlich besser gewesen. Strelkov und andere haben sich ja nicht grundlos mehrfach darüber beschwert, dass sie in der Ostukraine kaum Kämpfer rekrutieren können.




"Der Fehler der Ukraine lag darin, überhaupt Militär gegen das eigene Volk einzusetzen, legitimiert vom Westen. "

Verdreh die Ereignisse nicht. Strelkov war weit vorher da, erst, nachdem er und seine Kumpanen den Bürgerkrieg gestartet und sich bewaffnet hatten, hat die Ukraine Militär eingesetzt.



"Für die anderen: Strelkov ist ein russischer Oberst der Reserve, der die Verteidigung von Slawjansk organisierte."

Das ist schlicht gelogen. Aus dem von mir verlinkten Interview geht hervor, dass Strelkov im Auftrag Russlands von der Krim auf die Ostukraine kam, um den Bürgerkrieg zu entfachen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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21.11.2014 10:13 Uhr von thugballer
 
+1 | -0
 
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Ich schreib jetzt für die anderen. Es tut mir leid, ich war längere Zeit nicht bei shortnews und habe vergessen, wie unmöglich das Diskutieren mit Perisecor ist.

21.11.2014 09:49 Uhr von Perisecor
"Da der Aufstand nicht von der ostukrainischen Bevölkerung ausging, sondern von russischen Soldaten und einigen wenigen Kriminellen"

Ich hatte bereits vor drei Monaten extra Videos, wo man den Volksaufstand in der Ostukraine 100% sieht rausgesucht.

10 Stück extra für Perisecor.


Hier seht ihr meinen Beitrag von damals mit den Links:

http://www.shortnews.de/...

Ich schrieb damals:
"Jetzt hab ich dir extra 10!!! Links rausgesucht. Aber ich weiß du wirst es zur Kenntnis nehmen und weiterhin den selben bla bla bla Putin ist an allem Schuld Schwachsinn weiterplappern. "

Schaut euch ruhig diese Videos
" nicht von der ostukrainischen Bevölkerung" ,"sondern von russischen Soldaten und einigen wenigen Kriminellen" an.
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21.11.2014 10:17 Uhr von Perisecor
 
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@ thugballer

Ich zitiere mal meinen Kommentar aus der dortigen News:
"Auf keinem deiner Videos ist irgendein Bürgerkrieg zu sehen, sondern nur die normalen Spannungen, wie es sie in der Ukraine schon seit dem Ende der Sowjetunion gab."


Du sagst also, Girkin lügt in seinem Interview?

Du sagst also, die Separatisten hatten keine Probleme auch nur 1000-2000 Kämpfer in einer Region mit mehreren Millionen Einwohnern zu finden, obwohl genau das mehrfach bemängelt wurde?

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