20.11.14 19:43 Uhr
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USA: Gebärende entschied innerhalb von drei Minuten wer stirbt, Sohn oder sie

Das so sehnlichst erwartete Ereignis, die Geburt ihres Kindes, wurde für die 34-jährige Krisa Bugal zu einem für sie tödlichen. Während der Entbindung ihres Sohnes stellten Ärzte eine Fruchtwasserembolie fest.

Diese Embolie verursacht während der Entbindung die Gefahr, dass das Fruchtwasser "über die Venen innerhalb des Gebärmutterhalses in die mütterliche Zirkulation gelangt". Dieses auftretende Probleme ist die häufigste Sterbeursache bei werdenden Müttern.

Bei Karisas Zustand verblieben nur mehr drei Minuten, eine Entscheidung über den Tod des Kindes oder der Mutter zu treffen. Sie entschied sich für den Notkaiserschnitt, der sie das Leben kostete, um den Tod ihres Sohnes zu verhindern.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Tod, Mutter, Sohn, Geburt
Quelle: huffingtonpost.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 19:58 Uhr von Prachtmops
 
+22 | -18
 
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schwere entscheidung...

hätte sie sich für sich entschieden, dann wäre der rest ihres lebens bestimmt alles andere als schön gewesen.

so muß aber der sohn später damit leben, das sein leben, den tot von ihr bedeutet hat.

ich würde mal ganz spontan sagen, das es an dieser stelle keine richtige entscheidung gibt..
ich tendiere aber dazu, das ich in dem fall auch für das kind entschieden hätte.
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20.11.2014 20:15 Uhr von Xanoskar
 
+0 | -3
 
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Ich denke auch das es für die Frau keine richtige Entscheidung gab, auch wenn natürlich die Frau das Kind austrägt muss nun evtl ein Vater es allein Großziehen (was ich bezweifel die alleinerziehenden Mütter, bzw werdende Mütter ohne feste Beziehung in den USA liegt bei 60%) da hat nun einer nicht nur die Bürde das Kind alleine zu erziehen, sondern auch das Kind ohne Mutter aufzuwachsen. Eine Mutter/Vater hat ihr Kind verloren, es ist ein Rattenschwanz, nennt sich sowas nicht am ende eventuell aktive sterbehilfe?
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20.11.2014 20:26 Uhr von Cannossa
 
+0 | -29
 
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20.11.2014 20:34 Uhr von Arne 67
 
+19 | -8
 
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Einfach so zu sterben und die Zukunft dem Mann überlassen.... Sorry, das finde ich nicht OK.
Die werdende Mutter hätte sicherlich Ihr zukünftiges Kind ersetzen können (Auch wenn sich das jetzt unverschämt oder gemein anhört)
Aber ich denke das der Ehemann lieber seine Frau wieder gehabt hätte als das Produkt gemeinsamer Freuden / Lust.

Die Ehefrau kann keiner erstzen. Jetzt da das kind überlebt hat und die Mutter tod ist. Kann der Mann nicht noch einmal sich mit seiner Fra über solche Entscheidungen unterhalten...

Verantwortungslos von der mittlerweile verstorbenen Mutter ( Wobei Sorry Sie ist keine mutter gewesen.)
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20.11.2014 20:36 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+12 | -21
 
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Immer wenn ich SN Kommentare lese weiß ich.. zu was für einer kaltherzigen, Menschenverachtenden Spezies sich die Menschheit entwickelt.
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20.11.2014 20:46 Uhr von 1199Panigale
 
+12 | -0
 
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Manche Menschen schmeißen Kinder in die Welt wie eine unkontrollierbare Kanonenkugel und andere müssen sowas erleiden :(
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20.11.2014 21:00 Uhr von Pils28
 
+9 | -7
 
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Die News ist Bullshit!

Bei einer Fruchtwasserembolie wird zuerst versucht das Baby schnellsmöglich auf natürlichem Weg zu gebähren, während sich intensivmedizinisch um die Mutter gekümmert wird.
Lässt sich die Mutter nicht stabilisieren wird ein Notkaiserschnitt mit anschließender Reanimation der Mutter durchgeführt. Das ist eigentlich selbst erklärend. Dem Kind kann man nur helfen, wenn es entbunden ist und die Chancen, der Mutter zu helfen ist ebenfalls nach einer Entbindung auch deutlich höher.
Das gibt es keine Entscheidung zu treffen! Reine Effekthascherei.
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20.11.2014 21:11 Uhr von brycer
 
+4 | -4
 
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Man kann es aber auch anders sehen. Immerhin hat die Frau das Kind 9 Monate in sich getragen. Diese 9 Monate waren nicht immer leicht. Am Ende sogar eher das Gegenteil.
Sollte all diese Mühe und all diese Qualen umsonst gewesen sein?
Mit Sicherheit keine leichte Entscheidung, die diese Frau in wenigen Minuten treffen musste. Hinzu kommt dass die Situation mit Sicherheit auch nicht dafür gemacht war überhaupt richtig zu überlegen und eine rational richtige Entscheidung zu treffen.
Hier von ´Verantwortungslos´ und ähnlichem zu reden ist wohl mehr als daneben.
Egal wofür sie sich entschieden hätte, es wäre aus einem Blickwinkel immer richtig und aus dem anderen immer falsch gewesen.
Keiner hier sollte annehmen dass er in so einer Situation alles im Griff hätte und frei von Emotionen irgend eine Entscheidung fällen könnte.
Klar, ihr, die ihr das von der Ferne seht, redet euch leicht, weil sich keine/r vorstellen kann, so eine Situation zu erleben. Auch will sich keine/r vorstellen so etwas erleben zu müssen.
Dass die Entscheidung hier nicht rational bedingt war, sondern viel mehr emotional war, das fällt wohl einigen hier schwer zu begreifen.

@JohnDoe_Eleven:
Ich geb´ dir vollkommen Recht. Manche Kommentatoren hier scheinen ja vollständig ohne Emotionen zu leben.
Welch trauriges Leben das sein muss, von jenen, die sich gleich auf den Schlips getreten fühlen und mir ein Minus geben, will ich mir wiederum nicht vorstellen.
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20.11.2014 21:19 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -3
 
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So hart es klingt, aber diese Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen.

Wie schon jemand geschrieben hat, hätte sich das Paar einige Zeit erholen und es danach noch einmal mit einem Kind probieren können....

Und jetzt ? Ist die Partnerin Tod, der Vater ist Alleinerziehend und sieht ggf. in dem Kind immer die Schuld für den Verlust der Partnerin. Und das Kind selbst macht sich ggf auch Vorwürfe.

Von daher finde ich es immer eine seltsame Entscheidung, wenn man sich für ein ungeborenes Kind entscheidet.
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20.11.2014 21:20 Uhr von LuCiD
 
+5 | -5
 
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schön blöd.
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21.11.2014 00:32 Uhr von langweiler48
 
+5 | -2
 
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@brycer .......

Du zählst in deinem Kommentar alle Möglichkeiten die es in diesem Fall gegeben hat auf. Heißt sie alle gut und favorisierst trotzdem dass Leben des Kindes. Du könntest Politiker sein.

In solch einer Situation die Mutter zu fragen, finde ich absurd, denn sie wird niemals einen klaren Gedanken fassen können und nachvollziehen, welch eine Auswirkung ihre Entscheidung mit sich bringt. Ich finde das Verhalten der Ärzte völlig falsch und wenn sie die Vorschrift haben die Frau zu fragen, dann ist eben diese Vorschrift falsch.
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21.11.2014 01:50 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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blaupunkt,
ich glaube, daß man in dieser Situation und unter Zeitdruck über sowas einfach nicht rational nachdenken kann.
Ich kenne Frauen, die sich in 3 Minuten nichtmal entscheiden können, was sie anziehen oder essen wollen...
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21.11.2014 09:26 Uhr von eugler
 
+2 | -1
 
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Für Eltern stellt sich diese Frage nicht wirklich. Das Kind erhält natürlich den Vorrang.

Was soll der Quark auch? Eine Entscheidung für die Mutter hätte wahrscheinlich zum Tod beider geführt.

Fachlich gesehen hat Pils28 vollkommen recht. Die Bewertungen im Forum zeigen mal wieder wie weit Glaube und Realität aus einander sind.

Fühlt euch in die Situation ein, dann könnt ihr wirklich etwas dazu schreiben.
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21.11.2014 11:46 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Dabei ist die News doch ganz einfach: Mutter verstarb bei der geburt aufgrund tragischer Komplikationen.
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21.11.2014 12:07 Uhr von langweiler48
 
+4 | -0
 
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@eugler ...

Ich fühle mich jetzt mal als Ehemann in die Situation ein. Bei mir hätte der Ehepartner die oberste Priorität am Leben erhalten zu werden. Es ist ein ungeborenes Leben, das man opfert und nicht ein Erwachsener Mensch der ein Teil meines Lebens geworden ist, mit dem man sich den Kinderwunsch immer noch erfüllen kann. Und Glaube hat hier nichts verloren, wenn du das Christentum meinst. Pfaffen predigen irgend etwas, von dem sie als Unverheiratete keine Ahnung haben können.
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21.11.2014 12:47 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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langweiler,
dazu kommt ja noch ein gewisser moralischer Druck...

(Ich muß dabei die ganze Zeit an diesen Film hier denken; http://de.wikipedia.org/...)
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21.11.2014 14:35 Uhr von Kurt J
 
+3 | -0
 
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Ich habe es mehrmals erlebt dass unser Kind starb. Es gab nie die Frage: Mutter oder Kind!

Und es war immer meine Entscheidung für meine Frau, ohne Zögern!

Heute habe ich 2 wunderbare Söhne ??

Wir sind geschieden und meine Ex Frau hat in der Tat bis heute, 13 Jahre danach, psychische Probleme ... ??
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21.11.2014 23:01 Uhr von eugler
 
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@ langweiler48

Ich bin Agnostiker und das hat nichts mit Glauben zu tun.

Wenn du Kinder hast, wirst du die folgende Frage verstehen, wenn nicht ist das ganze für dich nur blanke Theorie und ich kann deine Meinung dann sehr gut nachvollziehen.

Wieviele Frauen hast du in deinem Leben schon geliebt und liebst du diese noch heute? Würde die Liebe zu deinem Kind austauschbar sein?

Das Kind ist nunmal dein Fleisch und Blut, die Frau nicht.
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22.11.2014 04:47 Uhr von mort76
 
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eugler,
wieso hat Agnostizismus nichts mit Glauben zu tun?
Er steht genau zwichen glauben und nicht-glauben...(ich zähle mich selber dazu...)
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27.11.2014 10:57 Uhr von eugler
 
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@mort

Agnostizismus hat natürlich etwas mit Glauben zu tun. Die Grundlage der Diskussion respektive der Grund für meine Argumentation jedoch nicht ;-)

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