20.11.14 14:43 Uhr
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Studie: Deutschlands Mitte tendiert nach rechts

Laut einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung verschiebt sich in Deutschland derzeit die politische Mitte.

Es gibt eine latente Tendenz nach rechts, die vor allem bei Anhängern der Alternative für Deutschland (AfD) zu erkennen sei.

"Die politischen Einstellungen der AfD-Sympathisanten weisen im Vergleich zur Gesamtstichprobe einen erhöhten Chauvinismus und eine stärkere Verharmlosung der NS-Zeit auf", so Studien-Herausgeber Ralf Melzer.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, AfD, Mitte
Quelle: spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 14:55 Uhr von Katerle
 
+34 | -9
 
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leider gilt man schon tendenziell als rechts
wenn man sich sorgen um das eigene land macht
weil es zum einen von unfähigen geleitet wird und man die folgen des multi-kulti-wahn voraussieht
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20.11.2014 16:11 Uhr von Ligruesi
 
+7 | -16
 
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Genau! So eine Sauerei, man gilt heutzutage schon als Rassist nur weil man einen gesunden Fremdenhass pflegt. Man gilt als homophob, wenn man Homosexualität für eine Geisteskrankheit hält. Man ist schon ein Nazi, wenn man findet, dass "damals nicht alles schlecht war und im Geschichtsunterricht ja arg übertrieben wird.". Man ist gleich Antisemit, nur weil man kritisch anmerkt, dass die Juden zu viel Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Und wird gleich als Moslemhasser bezeichnet nur weil man Moslems hasst. Was darf man denn heutzutage überhaupt noch?!
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20.11.2014 16:38 Uhr von Real18Life
 
+10 | -3
 
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Erklärt die Studie auch wo und wann genau die AfD die NS-Zeit verharmlost hat? Das hätte ich gern mal Schwarz auf Weiß.
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20.11.2014 16:39 Uhr von DieNachdenkliche
 
+8 | -5
 
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Aus dem Bericht:

-----

"Ob Stammtischparole oder Geflüster hinter vorgehaltener Hand - die FES hat unter dem Namen "Fragile Mitte - Feindselige Zustände" abgefragt, wie es um Toleranz und Offenheit in Deutschland steht.

- Ausländer kommen nur hierher um unseren Sozialstaat auszunutzen
- Arbeitslose = Sozialschmarotzer
- Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben
- Das wird man ja wohl noch sagen dürfen

Diese Aussagen sind mancherorts salonfähig. Deutschlands Mitte tendiert laut einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung latent nach rechts. Insbesondere wird die Meinung vertreten, dass sich - wie in der Natur - auch in der Gesellschaft der Stärkere durchsetzen sollte. Und dass es "wertvolles und unwertes Leben gäbe", heißt es in der Untersuchung.

-----

Das alles ist schon mehr als widerlich. Aber es ist das logische Ergebnis einer über Jahre und Jahrzehnte hinweg betriebenen Politik, die Arbeitslose als Drückeberger und Asylsuchende als Sozialbetrüger brandmarkt - und die soziale Spaltung der Gesellschaft vertieft.

Dass das ehemalige Nachrichtenmagazin aber angestrengt versucht, all diesen Rassismus einzig und allein auf die AfD zu projizieren - obwohl es SPD und GRÜNE waren, die per Agenda 2010 genau dieses Klima bereiteten, CDU/CSU und FDP es natürlich gerne weiter bedienten und insbesondere der SPIEGEL dies stets mit breiten Applaus bejubelte - das wird natürlich ausgeblendet.

Diese Art von selbstkritischer Hinterfragung wäre ja auch Journalismus. Und damit hat der SPIEGEL schon seit über zehn Jahren nichts mehr zu tun.

[ nachträglich editiert von DieNachdenkliche ]
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20.11.2014 16:53 Uhr von CrazyWolf1981
 
+11 | -4
 
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Hinsichtlich der Asylsuchenden ist die Aussage aber schon in vielen Fällen richtig. Inzwischen beschwert sich ja auch die Polizei im ganzen Land dass sie so oft zu den Asylheimen muss wegen Kriminalität, genauso wie die Opfer von Gewalt in der Umgebung solcher Heime. Teilweise bis zu 30% Intensivtäter. Das hat nichts mehr mit Einzelfällen zu tun.
Niemand hätte was gegen Asylsuchende wenn man aufs Härteste gegen die Kriminellen darunter vorgehen würde. Aber man macht nichts, bei Verbrechen unter 3 Jahren Gefängnis droht denen nichtmal eine Abschiebung. Und die Menschen sind dem Schutzlos ausgeliefert. Und dann wundert sich einer dass die Stimmung gegen solche kippt, sich Bürgerwehren bilden weil man anders nicht sein und das Leben seiner Familie schützen kann?
Der Weg geht so lange nach Rechts bis einer was gegen die Problemfälle unternimmt.
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20.11.2014 18:16 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -6
 
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Das waren auch vorher schon alles Nazis, nur mittlerweile können sie halt wieder lauter bellen, in D!
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20.11.2014 18:25 Uhr von Frudd85
 
+3 | -4
 
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@Ligruesi:

Sehr schön geschrieben.
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20.11.2014 18:26 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+3 | -6
 
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@Reduxx

Ich finde es schön das du dich so offen zur AfD bekennst, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
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20.11.2014 19:52 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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Ligruesi das hört sich nach gekonnter Ironie an :-)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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21.11.2014 04:41 Uhr von AMB
 
+2 | -2
 
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Ist das ein Wunder? Wenn ich immer wieder sehe, daß jeder, der ein Problem aufzeigt daß für Ihn eines ist in die Rechte Ecke geschoben wird, falls er sich über Ungerechtigkeiten oder sonstige Dinge Beschwert, die Ausländer betreffen, dann muß man sich nicht wundern, daß vorhandene Mißstände, die eben überhaupt erst diese Menschen dazu brachten, etwas zu sagen nicht beseitigt werden. Mann kann ja nicht gegen etwas vorgehen, daß man bewußt totgeschwiegen hat oder nicht sehen will. Folglich aber störren sich immer mehr Menschen am Mißstand und man zwingt dann normale Rechtschaffene Bürger dazu sich mehr Rechts zu orientieren, weil nur dort Ihre Beschwerden überhaupt angehört werden.

Also in meinen Augen muß man über alles diskutieren können ohne der Diskussion wegen nach Rechts verurteilt zu werden und vor allem, ohne daß dann eine Diskussion stattfindet Mundtot gemacht zu werden.

Man muß zumindest den Menschen zu hören.
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21.11.2014 07:55 Uhr von KaiserackerSK
 
+2 | -2
 
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Moment mal. Wieso muss eine Ausrichtung die das Wohl des eigenen Landes und seiner Bürger als höchstes Gut sieht immer mit Rechts und Ausländerfeindlich abgestempelt?
Ist ein "starkes Nationalgefühl" falsch?
Ist es falsch wenn man sagt Arbeitslose = Schmarotzer? (Schließlich wird uns ja Tatsächlich in den Medien immer wieder von stolzen Arbeitslosen berichtet und wie gut sie es haben den Staat zu benutzen. Den Tatsache entspricht das zwar nicht aber der fleißige Arbeitslose der hunderte Bewerbungen schreibt im Monat ist keine Story wert.)

Und weiter:
Ja die AfD wurde leider zur Anlaufstelle für radikale Menschen. Aber auch von Menschen die nicht radikal sind und deren Meinung einfach nur nationalistisch ist. Die wollen dass es Deutschland besser geht und das wir erst einmal, so wie es England nun mit der Ausländerpolitik machen will, erst mal an sich denkt und dann erst an die anderen. Es ist nun Ansichtssache wie man dies findet, aber es ist eine Meinung die vertretbar ist. Die Menschen denen es nicht gu geht und die sich von unseren Staatsvertretern verlassen und verraten fühlen sind diejenigen die bei neuen Parteien landen und diesen Menschen geht es teilweise wirklich schlecht und sie sehen wie Millarden in andere Länder oder Banken gesteckt wird damit diese weiter Zahlungsfähig sind.

Wenn du selber am Boden liegst und dein Vater/Mutter hilft nicht dir sondern einem andern als erstes beim aufstehen, wie fühlst du dich dann?
Finde das ist ein gutes Beispiel und trifft die Stimmung von vielen wenn sie die Politik der letzten Jahre sehen.
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21.11.2014 08:57 Uhr von Patreo
 
+3 | -2
 
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@Mossd ,,Wenn man Toleranz, MultiKulti, Zuwanderung und deren Notwendigkeit"

1) Toleranz (zumindest gegenüber denen, die nach unseren demokratischen Werten und Gesetzen leben) ist ein Grundpfeiler einer rechtstaatlichen Demokratie

2) ,, muss man sich nicht wundern, dass der damit allein gelassene Bürger nach Rechts rutscht. "
Das ist eine sehr oberflächliche Relativierung von passiven Opfern, die eine antidemokratische Ideologie wählen.
a) ist jeder für seine Ideologie selbst verantwortlich
b) gab es in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern schon über längere Zeiträume Rassismus und Rechtsextremismus.
War die Periode des Nationalsozialismus etwa auch eine Folge von ,,Toleranz,MultiKulti, Zuwanderung" etc?


@KaiserackerSK

,,Ist es falsch wenn man sagt Arbeitslose = Schmarotzer?"
Ja ist es, denn das Wort Schmarotzer ist negativ konnotiert und impliziert böswillige Arbeitsverweigerung zugunsten von Sozialleistungen.
Dies trifft nicht auf alle Arbeitslosen zu.


,,Arbeitslose der hunderte Bewerbungen schreibt im Monat ist keine Story wert"
Hier hast eine Story über 180 Bewerbungen:
http://www.derwesten.de/...


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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21.11.2014 10:24 Uhr von Patreo
 
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Amtsrat-Müller ,,Normale Ausländer, die sich um Integration bemühen, bzw. sich integrierten, haben selbst nicht viel am Hut mit Menschen, die in unser Land eindringen und normale Bürger drangsalieren. "
Das Problem ist, dass Rassismus da anfängt, sobald man pauschal behauptet, dass entweder alle Ausländer ,, KRIMINELLE und GEWALTTÄTIGE Ausländer" seien oder diejenigen aus gewissen Ländern, also Essentialismus betreibt.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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21.11.2014 13:44 Uhr von Patreo
 
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,,Andererseits gibt es auch die sogenannten "Gutmenschen" die auch schwerkriminelle Ausländer mit allen Mitteln dabehalten wollen "
Hast du ein Beispiel für so etwas?

,,Aber wenn ich Rassist bin weil ich KRIMINELLE Ausländer raus haben will, "
Auch da muss man unterscheiden zwischen jemanden, der Deutscher mit Migrationshintergrund ist und jemand, der Ausländer ist.
Jemand, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat und kriminell ist, kannst du nicht so einfach abschieben.

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