20.11.14 13:17 Uhr
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Verband der Familienunternehmer fordert Kündigungen ohne Begründung

Der Verband der Familienunternehmer fordert in einem Positionspapier eine Änderung des Kündigungsschutzes. Demnach will man erreichen, dass Arbeitnehmer auch ohne Begründung gekündigt werden können, wenn im Gegenzug eine Abfindung gezahlt wird.

Damit würde man lediglich umsetzen, was längst gängige Praxis sei. Denn in vielen Prozessen würde es letztendlich um die Höhe der Abfindung, aber nicht um eine Weiterbeschäftigung gehen. Über das neue Verfahren solle eine höhere Flexibilität für die betroffenen Firmen erreicht werden.

Dabei erklärt der Verband, dass eine mögliche Abfindung bei einem halben Monatsgehalt pro Jahr der Anstellung liegen könne. Dies sei aber dem Gesetzgeber überlassen, wobei man zudem fordert, dass für die ersten zwölf Monate keinerlei Abfindung gezahlt werden muss.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Verband, Abfindung
Quelle: handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 13:27 Uhr von brycer
 
+7 | -1
 
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Die wollen die selbe Hire & Fire Menthalität wie in den USA.
Arbeitnehmerrechte? Was ist das??
Alles wofür in den letzten Jahrzehnten erbittert gekämpft wurde soll am besten mit einem Handstrich wieder über Bord geworfen werden, damit sich die Arbeitgeber ihre Säcke noch besser füllen und sich trotzdem als ´achsosozial´ hinstellen können. Denn sie wären es ja, die den Leuten Arbeit und Geld geben würden.
Nur, wenn sich kein Arbeiter mehr irgendwas leisten kann, weil er gerade noch genug hat um über die Runden zu kommen, dann können sich auch die Arbeitgeber ihre Waren und Dienstleistungen da hin schieben, wo normal keine Sonne hin scheint.
Denn, wenn niemand mehr etwas kaufen kann... ;-P
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20.11.2014 13:39 Uhr von Atze2
 
+4 | -3
 
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@brycer

Hire & Fire fiel mir auch spontan ein.






Hat aber auch was gutes, Dummbeutel muss der Arbeitgeber nicht durchfüttern und als Arbeitnehmer, wenn man die Schnauze voll hat, geht man Morgen einfach nicht mehr hin.

Sollen sie machen, die Familien-Unternehmen. Sind im Normalfall kleine Unternehmen mit bis zu 3 Leuten. Wenn da einer ausfällt, muß der Chef selber anpacken. Und jeder der schon mal einen Heizkessel in den Keller getragen hat weiß wovon ich rede.
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20.11.2014 15:14 Uhr von hanton
 
+1 | -7
 
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liebe Vorredner geht mal zu Arbeitsgericht und hört euch mal ein paar Verhandlungen an. Spätestens dann würde ihr dem Vorschlag zustimmen. Oft ist die Abfindung eh nur ein schweige Geld damit der Arbeitnehmer endlich ruhig ist.
Dank Rechtsschutz oder Gewerkschaft wird erstmal geklagt, da lässt sich halt fast immer Geld rausholen. Meine Erfahrung ist das die wenigsten die aus kleine Firmen entlassen werden Unschuldslämmer sind. Da wäre dies eine sauber und einfache Lösung für alle.
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20.11.2014 16:16 Uhr von telemi
 
+2 | -0
 
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Lol die ersten 12 Monate... Willkommen Generation Praktikant....


Ach Macht ein Gesetz, damit wir uns noch mehr abschaffen....
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20.11.2014 16:24 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -0
 
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Könn se ja gerne tun. Dann will ich aber die DREIFACHE Abfindung.

Diese scheiß Rosinenpickerei!

Reicht es nicht, dass man in den letzten Jahren einen Haufen Geschenke, sprich Möglichkeiten von der Politik bekommen hat?

Noch nicht einmal einen gesicherten Arbeitsplatz bekommt man von denen zurück.
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20.11.2014 18:43 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -0
 
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Dies sei aber dem Gesetzgeber überlassen, wobei man zudem fordert, dass für die ersten zwölf Monate keinerlei Abfindung gezahlt werden muss.

Jo, nach elf Monaten rausschmeissen und den Nächsten für 11 Monate einstellen...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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21.11.2014 04:51 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Die AfD begrüßt das.

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