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Sprachlicher Ausdruck wird durch das Internet nicht gefährdet

Puristen und Bewahrer der Sprache befürchten, dass durch das Internet und moderne Kommunikationswege die deutsche Sprache leiden könnte. Dem widersprechen Experten und sehen keine Gefahr darin, wenn Menschen im Netz das Setzen von Kommas oder die richtige Präposition vermissen lassen.

Dabei neigen insbesondere Junge Leute dazu, Dinge informeller darzustellen. Früher galt dieses Verhalten vor allem bei Computer-Nerds als normal, indem man mit Begriffen wie "lol" oder "omg" um sich warf. Doch längst ist die vereinfachte Sprache zur Normalität geworden.

Dabei sagen Studien, dass gerade Schüler zwischen SMS und Aufsatz unterscheiden können. Die Schreibkompetenz sei zudem breiter geworden. Grund für die Reduzierung der Sprache auf das Nötigste seien mitunter Kurznachrichtendienste wie Twitter oder Whatsapp, wo sprachliche Schönheit unwichtig sei.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Sprache, Ausdruck
Quelle: n24.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2014 13:02 Uhr von jschling
 
+6 | -2
 
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ich weiss nicht ob es aufs Internet zurück zu führen ist, persönlich hab ich es schon auf vorher auf die SMS-Nutzung geschoben, dass Jugendlichen (bzw sagen wir mittlerweile mal junge Leute unter 20 Jahren) kaum in der Lage sind einen normalen Satz zu bilden. Selbst wenn man sie direkt darum bittet ist das sehr oft ganz offensichtlich zuviel verlangt :-((
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20.11.2014 13:33 Uhr von Katerle
 
+2 | -3
 
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die abkürzungen kamen doch erst zustande, weil man eine zeitlang für die sms zahlen mussten, die zeichen begrenzt und man soviel wie möglich mitteilen wollte

das hat sich ja nun zum glück wieder geändert nachdem man die sms-flat nutzen kann, da kann man schon einige sms am stück hintereinander schreiben
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20.11.2014 20:56 Uhr von Luelli
 
+1 | -0
 
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@The_Insaint
Es ist schon so, wie du es beschreibst.
Wenn ich sehe, wie oberflächlich und dilettantisch verfasst manche Bewerbungsschreiben in unserer Firma eingehen, dann frage ich mich schon manchmal, ob das ein Grund für die hohe Jugendarbeitslosigkeit sein könnte.

Jeder Verfasser eines Textes bürdet dem Leser die Arbeit des Lesens und Verstehens auf.
Die Mühe, die man sich beim Schreiben erspart, darf sich dann der Lesende machen.
Daran denken viele offenbar gar nicht.

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