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Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsidentin: Rückgabe von "entarteter Kunst" sinnvoll

Die ehemalige Bundesverfassungsgerichtspräsidentin Jutta Limbach hat empfohlen, die von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" beschlagnahmten Werke an die Besitzer zurückzugeben.

Die Kunstwerke, die 1937 konfisziert wurden, sollen ihrer Meinung nach wieder an die deutschen Museen gehen: "Wenn ´entartete Kunst´ in dem Wissen gekauft worden ist, dass es sich um aus anderen Museen entwendete Bilder handelt, hätte ich keine Bedenken, das jetzt rückgängig zu machen."

Die Nazis stuften unter anderem Werke von Paul Klee, Max Beckmann, Wassily Kandinsky und George Grosz als "entartet" ein.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kunst, Nationalsozialismus, Rückgabe
Quelle: zeit.de

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