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Russland: Neues Waffengesetz erlaubt freien Waffenbesitz zur Selbstverteidigung

Russland hat überraschend seine Waffengesetze überarbeitet. Nach dem alten Gesetz durften Waffen bisher nur von Jägern, Sportschützen und während des Schießtrainings benutzt werden.

Nur zwei Arten von Waffen durften zivil genutzt werden, Schrotflinten und Gewehre für Jagd und Schießsport sowie nicht tödliche Waffen mit Gummigeschossen zur Selbstverteidigung.

Das neu überarbeitete Gesetz, das am letzten Dienstag verfasst wurde, erlaubt es nun, dass Bürger sich legal tödliche Waffen zur Selbstverteidigung zulegen dürfen.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Neues, Waffenbesitz, Waffengesetz, Selbstverteidigung
Quelle: sputniknews.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 17:53 Uhr von ROBKAYE
 
+17 | -11
 
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Was muss Russland doch für eine schlimme Diktatur sein, wenn die Bürger sich nun mit Waffen eindecken dürfen... Die Geschichte belegt, dass jeder Despot zuerst den Waffenbesitz verbot und dann das Volk entwaffnete, bevor es mit eiserne Hand regiert wurde... nun frage ich mich, wie diese neue Nachricht mit der angeblichen Diktatur Putins in Einklang zu bringen sein wird.
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19.11.2014 18:05 Uhr von ar1234
 
+4 | -13
 
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Fragt sich nur, mit was für Waffen dann die Urlauber in der Ukraine kämpfen... denn dienstlich sind sie nach Moskaus Aussage ja nicht unterwegs. Oder gibts da ein Ausnahmegesetz für Kampfurlaubs- und Tourismuswaffen?

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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19.11.2014 18:13 Uhr von Real18Life
 
+14 | -6
 
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Ich freue mich auf den Tag ab dem es auch den Deutschen gestattet ist, sich verteidigen zu dürfen. Da wird man echt neidisch. Ein Halleluja auf die Russen!
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19.11.2014 19:55 Uhr von GroundHound
 
+3 | -15
 
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19.11.2014 21:00 Uhr von superhuber
 
+11 | -0
 
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Offensichtlich kann uns der deutsche Staat auch nicht mehr beschützen wenn man solche News liest:

http://www.shortnews.de/...

Wenn man sich in Deutschland dann jedoch mit Waffengewalt wehrt gegen das kriminelle Pack, dann wird man selbst noch angeklagt und sogar verurteilt:

http://www.shortnews.de/...

Tolles Land, in dem man sich unter Todesangst nicht wehren darf, wenn man in seinem eigenen Haus mit potentiell tödlichen Waffen überfallen wird.
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19.11.2014 22:11 Uhr von Stray_Cat
 
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@ GroundHound

Guter Witz!

Und welche Worte hast Du uns bezüglich des Waffenrechts in den USA zu sagen?
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19.11.2014 22:17 Uhr von Jake_Sully
 
+2 | -0
 
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Tödliche Waffen zur Selbstverteidigung erlaubt, so wie im freien Amerika.

[ nachträglich editiert von Jake_Sully ]
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19.11.2014 22:32 Uhr von ElChefo
 
+1 | -7
 
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superhuber

Deine Behauptung ist eine absolute, totale Reduzierung des Falles auf eine nicht mal zutreffende Beschreibung der Umstände.
Der alte Mann hat zwar die klassischen Entschuldungs-Merkmale für §33 StGB gezeigt, allerdings wurden diese aufgrund seiner Qualifikation als Jäger und der Trefferlage im Leichnam wieder entwertet. Er war ausgebildeter Schütze, wusste, was er tat und wusste, wie er die Wirkung im Ziel abzuschätzen hat. Noch zudem hat er dem Täter in den Rücken geschossen.
...und das sage ICH, der bei diesem Urteil nahezu gekotzt hat. Man muss allerdings auch mal sachlich darüber nachdenken.

Und mal im Ernst (...mehr so allgemein): Ja, ich bin für wesentlich liberalere Waffengesetze. Ich sehe keinen Grund dafür, warum ich als Bürger gegenüber dem Staat verpflichtet sein sollte, nachzuweisen, das ich geeignet bin, eine Waffe zu besitzen. Viel mehr sollte der Staat verpflichtet sein, mir das Gegenteil zu beweisen. Wie dem auch sei, sehen wir es von der praktischen Seite.
Wenn ich bei dir einbreche und weiss, das du nach einem möglichen, dergestalten Gesetz bewaffnet bist, muss ich natürlich Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Gehen wir einfach mal davon aus, das meine Vorsichtsmaßnahme nicht darin besteht, mich ans Gesetz zu halten und eben nicht bei dir einzubrechen. Das führt zu zwei Optionen: Ich breche ein, wenn du nicht da bist. Sofern du eine Waffe besitzt, um dich gegen Verbrecher zu wehren, dürfte sie eben nicht - wie aktuell gefordert - nach Waffe und Munition getrennt abgeschlossen gelagert sein, sondern zugriffs- und einsatzbereit an einem dafür zweckmässigen Ort. Ist ein Gewinn für mich. Ich kriege den Teil deines Besitzes, den ich haben will und als Geschenk: deine Waffe. Mit Munition.
Plan B: Ich breche ein, wenn du arglos bist. Dann suche ich erstmal nicht nach Beute, sondern dich und deine Waffe. Je nachdem, was zuerst eintrifft, nehme ich entweder die Waffe an mich oder sorge dafür, das du sie nicht mehr bedienen kannst. Du zwingst mich ja geradezu zu einem - mindestens - Körperverletzungsdelikt. Wehren kannst du dich nicht, ich bin ja nicht so blöd und greife an, wenn du darauf wartest. In allen Fällen hat dir die Waffe kein Stück geholfen, in einem der Fälle hat sie sogar direkt dazu geführt, deine Situation sogar noch zu verschlechtern.

DAS solltest du dir dabei mal vor Augen führen. Und da habe ich noch nicht mal davon angefangen, das zum zweckmässigen Einsatz einer Waffe mehr als nur der Besitz, sondern auch eine ständige, drillmässige und zielgerichtete Ausbildung gehört. Andernfalls ist die Waffe auch mehr Bürde als Werkzeug.
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19.11.2014 23:38 Uhr von ElChefo
 
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Zeitsprung

"nun gut, mit dem in dem Rücken hatte ich auch kurz gestutzt ... aber wie wir aus Ego-Shootern wissen, manchmal muss man den richtigen Moment abwarten. "

...das reale Leben hat angerufen. Ich soll dir ausrichten, das es da doch ein paar Komplikationen mit deinem Vergleich gibt.

"Sei mir nicht sauer, ich bin in solchen Dingen wirklich für Abschreckung, auch in den Rücken einer GRUPPE!"

Gruppe oder Einzeltäter macht - für mich - keinen Unterschied. Recht muss Unrecht nicht weichen. Ich rede hier auch nicht von meiner Meinung oder meiner emotionalen Reaktion, sondern von messbarem, beweisbarem Lebenszeichen eines funktionierenden Rechtstaates.
Du würdest wahrscheinlich wohl auch den jugendlichen Kirschdieb (...Lehrbeispiel Jurastudium, Vorbereitung erstes Staatsexamen...) aus dem Baum schiessen, nur weil da halt eine Rechtsverletzung nach §31 StGB vorliegt.

"Die panische Angst, Traumata Zuhause ist nicht mehr Zuhause - wie bei Vergewaltigungen - ignoriert ihr komplett, der Täter hat nur Party ... DU BIST für mich ein GUTMENSCH!"

a) Letztes Mal, als ich nachgeschaut habe, war ich eine einzelne Person. Daher reicht der Singular.
b) Keinen deiner Aufzählungspunkte kennst du persönlich.
c) Solange du auf der Haben-Seite Argumente wie "wie wir aus Ego-Shootern wissen" hast und ich einerseits auf eine fundierte Waffenausbildung sowie Ausbildererfahrung zurückgreife und durchaus selbst Erfahrung mit extrem(st)er Gewalt jenseits deiner (Ego-Shooter-)Vorstellungskraft gemacht habe, steht dir diese Aussage überhaupt nicht zu.

Starte besser wieder deinen Shooter und lade den Spielstand, als du letztes Mal nicht jemandem in den Rücken geschossen hast. Und sag doch bitte der geneigten Leserschaft, welcher Shooter das ist, der dir das Trauma eines Einbruchs nahegebracht hat und gezeigt hat, das man so handeln soll. Und dann zeige ich dir gerne, warum das vielleicht im humanitären Völkerrecht in bewaffneten Konflikten und der Taschenkarte für deutsche Soldaten in der Auslandsverwendung ISAF so ist, aber bestimmt nicht in Deutschland bei bzw. nach einem Raubüberfall.
...und wie gesagt, meine persönliche Meinung ist, dass dieses Verfahren von Anfang an hätte eingestellt bleiben sollen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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20.11.2014 08:00 Uhr von KaiserackerSK
 
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Ich kann die negativen Bewertungen für ELChefo nicht verstehen muss ich sagen.

@Zeitprung2367
tut mir leid aber das wirkliche Leben mit einem Shooter zu vergleichen ist echt schwach. Auch würde wenn man es dann genau sieht der Rentner wegen Mordes verurteilt werden, denn auf den richtigen Moment warten um auf jemanden zu schießen setzt vorrauß genau dies geplant zu haben und nicht aus Notwehr heraus zu handeln.

@ElChefo
Respekt wie du dich mit den Gesetzen auskennst. Ich kann mich nur auf meine Menschenkenntnis verlassen. Das Urteil das gesprochen wurde ist aus meiner Sicht vertretbar. Es war eine Stresssituation in der sich der Rentner befand. Angst und Wut spielten mit großer Wahrscheinlichkeit eine Rolle warum er die Schüsse nicht in den Boden abgegeben hat sondern so schoss das diese entweder an ihnen vorbei gehen oder sie treffen. Es war der verzweifelte Versuch zu zeigen ich will kein Opfer mehr sein. Das ein Mensch sterben musste ist eine Tragödie und lag bestimmt nicht in der Absicht des Mannes aber er nahm in kauf das jemand getroffen wird und aus diesem Grunde ist das Urteil so vertretbar.
Gesetze sind eine tolle Sache, es muss sie geben um ein Leben miteinander möglich zu machen aber ich bin froh dass es auch intelligente Richter gibt die nicht nur auf den Wortlaut achten sondern sich wirklich mit der Tat auseinander setzen.

Zur News schreibe ich darunter etwas damit alle sich entscheiden können wie sie meine Anregungen bewerten.
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20.11.2014 08:11 Uhr von KaiserackerSK
 
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Nun aber zu der News:
Tja leider kann ich die Gründe Putin´s für das Durchsetzen eines solchen Gesetzes verstehen. Leider kann ich kein Russisch und kann nicht nachvollziehen wann dieses Gesetz auf den Weg gebracht wurde. In jedem Land, ja sogar in den USA, wird ein solches Gesetz Jahre brauchen um verabschiedet zu werden ich hoffe das auch in Russland Stimmen gegen dieses Gesetz gehört wurden. Wenn es allerdings so wie das Gesetz gegen Pussy Riot, um diese Frauen die sich gegen Putin gestellt haben zu Zwangsarbeit zu verurteilen, innerhalb von Tagen verabschiedet wurde dann kann auch hier nicht die Rede sein von Demokratie.
Grund für ein solches Gesetz kann sein um sich besser gegen Demonstranten die offen und leider auch immer häufiger nicht nur friedlich gegen ihn vorgehen. In Moskow leben in der Nähe zum Kremmel ja nicht gerade die Leute die Unzufrieden mit ihrem Leben sind. Lass sich diese Leute nun bewaffnen. Nun kommen von überall in Russland Menschen, egal ob nun vom „Westen“ aufgehetzt oder wirklich unzufrieden, und ziehen durch die Straßen der Hauptstadt (die ja nun voll mit bewaffneten Einwohnern ist) in Richtung Regierungssitz. Die Polizei wird sich denen bestimmt entgegen stellen. Nun kocht die Stimmung über weil, egal von welcher Seite, Schüsse abgegeben werden. Die Einwohner sehen auf einmal ihr Eigentum in Gefahr und sie dürfen nun auch vom Gesetz her sich selber gegen die Demonstranten verteidigen. Putin hat nun einen weiteren Schutzwall vor sich und dazu noch genug Zündstoff für Propaganda gegen den Westen.
Ja ich unterstelle Putin nichts Gutes denn er bringt meiner Meinung nach nichts Zustande das Gut ist. Leider trifft dies auf viele Regierungen zu die immer zuerst an sich denken und nicht an die Menschen für die sie etwas erreichen sollen.
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20.11.2014 11:33 Uhr von superhuber
 
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@ElChefo

„Der alte Mann hat zwar die klassischen Entschuldungs-Merkmale für §33 StGB gezeigt, allerdings wurden diese aufgrund seiner Qualifikation als Jäger und der Trefferlage im Leichnam wieder entwertet. „

Das ist ja gerade das was ich kritisiere. Ich bin der Meinung, dass Menschen die mit potentiell tödlichen Waffen überfallen werden sich so massiv wehren dürfen, dass der Angreifer möglicherweise mit seinem Leben bezahlt. Und die Qualifikation eines Jägers beinhaltet nicht den psychischen Ausnahmezustand der eintritt wenn man quasi wehrlos von mehreren Männern mit einer potentiell tödlichen Waffe überfallen wird und gedroht wird ihn zu töten!

„Er war ausgebildeter Schütze, wusste, was er tat und wusste“

Es handelt sich hier nicht um eine Situation die man als Jäger vermittelt bekommt, sondern um eine Extremsituation bei der der Rentner um sein Leben fürchten musste.

„Viel mehr sollte der Staat verpflichtet sein, mir das Gegenteil zu beweisen.“

Ja und Nein. Wenn ich mir anschaue, was für Leute, dann mit Waffen herumlaufen würden, würde mir das doch Sorgen bereiten. Zumindest sollte es aber erlaubt sein, sich nach einer Art „Eignungsprüfung“ auf seinem Grundstück zu verteidigen.

Die Szenarien die du aufzeigst, können zutreffen müssen es aber nicht.

„Ist ein Gewinn für mich. Ich kriege den Teil deines Besitzes, den ich haben will und als Geschenk: deine Waffe. Mit Munition.“

Wenn man nicht zuhause ist, dürfte die Waffe natürlich nicht ungesichert gelagert werden. Abgesehen davon kann man Waffendiebstahl nie ausschließen und richtige Verbrecher werden auch immer die Möglichkeit haben illegal an Waffen zu kommen.

„Plan B: Ich breche ein, wenn du arglos bist. Dann suche ich erstmal nicht nach Beute, sondern dich und deine Waffe.“

Wenn du Nachts einbrichst und das geringste Geräusch machst, müsstest du damit rechnen, dass ich mit einer geladenen Waffe hinter der nächsten Türe stehe und dich sofort erschieße. Ob dieses Risiko es wert ist ein altes Laptop und Omas Schmuck zu stehlen musst du natürlich überlegen.

„Wehren kannst du dich nicht, ich bin ja nicht so blöd und greife an, wenn du darauf wartest.“

Das ist doch nur eine Vermutung. In dem Augenblick wo ich höre, dass eine Scheibe eingeschlagen wird und aufwache, oder höre wie du eine Vase umwirfst während du durch das aufgehebelte Fenster steigst wache ich vielleicht auf und warte schon bis du die Treppe hochkommst.

Solltest du es schaffen an die Waffe zu kommen, hast du außer der Waffe auch nichts gewonnen. Jemanden den du wehrlos überrascht kannst du auch mit einem Messer töten. Wenn du jedoch einen Mord in Kauf nimmst, dann kann mich eh niemand Retten, denn dann kannst du auch Klingeln und mich an der Eingangstüre erschießen und dann das Haus ausräumen.
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20.11.2014 14:29 Uhr von ElChefo
 
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superhuber

"Ich bin der Meinung, dass Menschen die mit potentiell tödlichen Waffen überfallen werden sich so massiv wehren dürfen, dass der Angreifer möglicherweise mit seinem Leben bezahlt."

Das ist ja jetzt nicht nur deine (und meine) Meinung, es ist kodifiziertes Recht. Siehe §32 StGB. Wichtig ist aber der Satz in (2).
Da war ich einen Schritt weiter und habe mit §33 - Überschreiten der Notwehr - argumentiert. Der gegenwärtige rechtswidrige Angriff war offensichtlich beendet. Daher kann man nur noch mit Überschreitung argumentieren.

"Und die Qualifikation eines Jägers beinhaltet nicht den psychischen Ausnahmezustand (...)"

Korrekt.
Aber: Die Ausbildung ist vorhanden.
Fakt ist: Der Mensch reagiert auf Ausnahmesituationen, indem er bekannte Muster und Verhaltensformen nutzt. Instinktiv. Daher wird - bei Militär und Polizei - großer Wert auf Drillausbildung gelegt, da gedrillte Abläufe auch unter Stress einfach abgerufen werden können. Der Jäger hat zwar keine drillmässige Ausbildung, aber er verfügt über eine Waffe. In dem Fall des Rentners war es sogar so, das er schon einmal Opfer von Überfällen geworden ist und daher seine Seitenwaffe geladen und Zugriffsbereit im Haus lagerten. Theoretisch war er also auf diesen Fall vorbereitet und musste dieses zurechtgelegte Muster nur abrufen.
...und dabei wird es halt interessant, wie dieses Muster angelegt ist: Der Jäger schiesst nicht, um wehrlos zu machen oder zu verwunden.

"Ja und Nein. Wenn ich mir anschaue, was für Leute, dann mit Waffen herumlaufen würden, würde mir das doch Sorgen bereiten."

Natürlich. Bei ziemlich vielen Menschen, die ich an der Waffe ausgebildet habe, war ich sogar recht froh, das die Wehrpflicht drastisch verkürzt wurde. Aber das wäre ja eben einfach genug, nur müsste der Staat halt nachweisen, das diese Menschen nicht geeignet sind.

"Zumindest sollte es aber erlaubt sein, sich nach einer Art „Eignungsprüfung“ auf seinem Grundstück zu verteidigen."

Ganz meine Meinung.

"Die Szenarien die du aufzeigst, können zutreffen müssen es aber nicht."

Korrekt, habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit angemeldet.

Das Wichtige bei der Vorbereitung auf sowas ist jedoch, das man sich das Worst-Case- und nicht das Best-Case-Szenario vornimmt. Und da muss man halt davon ausgehen, das der Einbrecher sich ordentlich anstellt und planvoll handelt.
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20.11.2014 17:11 Uhr von superhuber
 
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@ElChefo

Auch wenn ich deine Meinung hinsichtlich der Ausnahmesituation nicht ganz teile, kann ich deine Meinung zumindest nachvollziehen.

Ansonsten, Kompliment für die gute und sachliche Argumentation.
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20.11.2014 17:12 Uhr von ElChefo
 
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superhuber

Danke, ebenso :)

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