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Nach Morddrohungen: Anonymous veröffentlicht Mitgliederdaten des Ku-Klux-Klans

Seit vergangenem Sonntag kontrolliert das Hackerkollektiv Anonymous den Twitter-Account des Ku-Klux-Klans. Man habe sich für den Hack entschieden, nachdem der rassistische Clan farbigen Demonstranten in Ferguson mit dem Tod gedroht hatte, die gegen rassistische Polizeigewalt demonstrieren.

Nach der Übernahme des Twitter-Accounts hat Anonymous nun auch die Website des rassistischen Geheimbundes auf die Füße gezwungen: Die Seite kkk.com ist derzeit nicht mehr erreichbar.

Außerdem hat Anonymous Namen, Bilder und Berufe von Ku-Klux-Klanmitgliedern veröffentlicht. Insgesamt 23 Namen hatte das Kollektiv auf der ihnen zugeschriebenen Website anonhq.com und auf einem Anonymous-YouTube Kanal veröffentlicht. Alles, was die Klanmitglieder posten, wollen die Hacker löschen.


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WebReporter: NewsBuzzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten, Veröffentlichung, Anonymous
Quelle: welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 17:09 Uhr von NewsBuzzer
 
+41 | -15
 
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Ich finde es gut, dass sich Anonymous sich den Rassisten zumindest im virtuellen Raum stellt und darauf aufmerksam macht.
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19.11.2014 17:45 Uhr von DonFanucci
 
+21 | -10
 
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Ist ja ok, wenn man sowas bei ausgewiesenen Rassisten in einzelnen Fällen macht.

Ansonsten finde ich es aber nicht richtig, dass eine Gruppe entscheidet, wer was im Internet sagen darf.
Oder anders gesagt, ich möchte auch weiterhin jeden kritisieren dürfen, ohne dass meine Äußerungen von irgendwem gelöscht werden, der anderer Meinung ist und die Fähigkeiten dazu hat!!

Wenn´s von staatlicher Seite oder von Seiten der Konzerne gemacht wird, schreien alle wieder auf.
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19.11.2014 18:41 Uhr von Fabrizio
 
+7 | -11
 
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Den Klu Klux Klan gibt es auch in der BRD, allerdings wurde das nie sonderlich publik.
Sie hatten sogar einen Maulwurf im Verfassungsschutz sitzen, der "Vereinskollegen" gewarnt hat

http://www.sueddeutsche.de/...

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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19.11.2014 19:22 Uhr von NewsBuzzer
 
+10 | -2
 
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@DonFanucci Ja, das ist so was wie der wunde Punkt von Anonymous. Denn: Wie soll man für Meinungsfreiheit kämpfen, wenn man die Inhalte der "Gegner" einfach vom Netz nimmt?
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19.11.2014 19:49 Uhr von fraro
 
+10 | -0
 
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"...die Website des rassistischen Geheimbundes auf die Füße gezwungen..."

Hä? Was bedeutet das denn? "In die Knie zwingen" zwingen könnte ich ja noch verstehen...
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19.11.2014 19:53 Uhr von Elchmeister
 
+9 | -4
 
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@schattentaucher

Ich nehme an, du sprichst von Anonymous? Mit dem Ku-Klux-Klan sympathisierst du doch bestimmt.

@Topic: Geile Aktion! :-) Freut mich, dass die Zurückgebliebenen was auf die Kappe kriegen.

[ nachträglich editiert von Elchmeister ]
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19.11.2014 20:55 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+8 | -4
 
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Zwar Rechtlich nicht ok.. und eigentlich auch Moralisch falsch.. ABER, es trifft Rassistische Schwachmaten die sich hinter Bettvorhängen feige verstecken wenn sie andere Rassistisch beleidigen und bedrohen.. also meinen Segen hat Anonymous ausnahmsweise dafür :D ..
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19.11.2014 21:06 Uhr von syndikatM
 
+3 | -7
 
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eigentlich unnötige aktion. die weißen in den usa stellen bei den geburten schon jetzt eine minderheit dar. die weißen haben also bald nicht mehr viel zu sagen. da löst sich das problem von ganz alleine.
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19.11.2014 21:21 Uhr von Borgir
 
+4 | -3
 
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Man fragt sich immer, wieso diese Leute anonym bleiben wollen. Damit geben sie ja zu, dass sie etwas tun, das wohl nicht richtig ist. Außerdem sind solche Leute echte Schwachmaten, man sollte zu dem was man tut stehen können. Die können das offensichtlich nicht, ergo: IQ in Richtung Amöbe.
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19.11.2014 21:48 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -4
 
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@Mister-L
"Wer sagt denn das die Namen alle stimmen ?
Die können ja jeden beliebigen Namen dort online stellen und da sehe ich auch die Gefahr darin."

Genau darauf werden sich die Namensträger zurückzuziehen versuchen.

Aber die in ihrem Umfeld werden es zumindest schon geahnt haben und bekommen damit die Bestätigung. Das wird die Mitglieder dann doch auch die eine oder andere Weise treffen.

Und warum sollte Anonymous falsche Namen nennen? Damit würden sie ihre "Zielgruppe" schliesslich nicht treffen, ganz im Gegenteil.

Don Fanucci
Deine Bedenken bezüglich des Internet teile ich. Vermute aber eher, diese Aktion soll mehr ein Signal sein, dass man diese Leute da treffen kann, wo sie´s auch merken.
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19.11.2014 22:08 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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@Borgir - Du redest sicherlich vom KKK
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19.11.2014 23:33 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -2
 
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Hab mir das zum KKK auf http://anonhq.com/... direkt durchgelesen. Echt krass.

KKK hat versucht, die Bevölkerung mittels Morddrohungen einzuschüchtern, um sie von Meinungsäußerungen und Demonstrationen abzuhalten:

"The fliers warn Ferguson protesters of the consequences of a continuation of their fight, stating they have “awakened a sleeping giant,” and that they [KKK] will use “lethal force” against protestors if they continue. The fliers handed out justify the lethal force as a form of “self-defense.” "
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20.11.2014 00:25 Uhr von DerMuenchner
 
+7 | -1
 
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Also wenn ich mir die ganzen Minus Bewertungen so anschaue,
glaub ich langsam auch, das sich hier jede Menge KKK Anhänger tummeln.
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20.11.2014 07:57 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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"Auf die Füße zwingen" ist schon sehr mutig. Allein für diesen Begriff gibt es ein Minus für die News, denn diese Redewendung gibt es einfach nicht und würde sogar das Gegenteil bedeuten, wenn doch! "Auf die Füße zwingen" wäre so etwas wie "aufstehen", die Webseite also wieder online bringen. Es gibt nämlich die Redewendung "auf die Füße helfen".
Gemeint war hier wohl "in die Knie zwingen"... Sorry, aber der Unterschied is einfach zu krass. Das hier muss Absicht gewesen sein.
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20.11.2014 11:20 Uhr von Suffkopp
 
+6 | -2
 
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@DerMuenchner - ist doch logisch.

SN ist ein Tummelplatz Rassisten und PI Jüngern. Die passen doch gut zum KKK.
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21.11.2014 09:03 Uhr von Dreamwalker
 
+2 | -0
 
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@SyndikatM:

Was heisst die Weißen in den USA ? Ich wittere hier einen immensen Dachschaden.

Die USA ist und war schon immer ein Migrantenland. Selbst die Ureinwohner, die man als rechtmäßige US-Amerikaner betrachten kann, sind Migranten. Der "weiße" Mann hat also als letzter irgendeinen Anspruch auf rassenspezifischer Quantitätshoheit.

Des Weiteren sollte die Frage der Hautfarbe irrelevant sein.

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