19.11.14 16:42 Uhr
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Aviation Safety CEO: Radardaten von MH17-Tragödie weisen auf Kampfflugzeuge hin

Die russische Firma Aviation Safety hat Radardaten vorgelegt, die belegen, dass sich während des Absturzes von MH17 zwei Flugzeuge nördlich von MH17 befanden. Eines davon flog laut Sergey Melnichenko, CEO der Firma Aviation Safety, in unmittelbarer Nähe zu MH17.

Die Schnappschüsse der Radarstation Rostov, die sich nahe der ukrainischen Grenze befindet, zeigen Daten kurz vor dem Flugzeugunglück und ca. 20 Minuten danach.

Da die Flugzeuge nicht auf Radarsignale geantwortet haben, wird davon ausgegangen, dass die Radardaten auf militärische Flugzeuge hinweisen.


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WebReporter: blaustich
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tragödie, MH17, CEO
Quelle: examiner.com

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19.11.2014 16:42 Uhr von blaustich
 
+9 | -5
 
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Diese Nachricht ist bei uns fast untergegangen. Dafür wurde über das Satellitenfoto sehr ausgiebig berichtet und oftmals wurde nicht klargestellt, dass es eine Fälschung ist, als das schon längst bekannt war.

Meine Damen und Herren, ich bitte um nette Diskussion entsprechend der Shortnews-Netiquette.
Bitte keine Totschlagarumente wie "Unsinn" die sich bei genauerem Hinsehen mMn oftmals als haltlos herausstellen wie bei der Diskussion zw. dem Autor und Perisecor:
http://tinyurl.com/...
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19.11.2014 16:54 Uhr von hasennase
 
+3 | -11
 
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nich schon wieder so ein dreck.... bis jetzt belegen irgendwelche daten gar nichts weil niemand der halbwegs kompetent und seriös ist die daten gesehen oder geprüft hat. bis jetzt drittklassiges propaganda bla bla

[ nachträglich editiert von hasennase ]
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19.11.2014 16:56 Uhr von svizzy
 
+9 | -2
 
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finde diese analyse von einer großen malaysischen nachrichtenagentur sehr aufschlussreich.
http://www.nst.com.my/...
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19.11.2014 17:51 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -2
 
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Eine andere Quelle (etwas älter):
"..mehrere Twitter-Einträge eines spanischen Fluglotsen der zum Zeitpunkt des Unglücks im Tower in Kiew gearbeitet hat, sprechen von einem Abschuss durch ukrainische Kampfjets."

Das Twitter-Konto des Lotsen wurde inzwischen gelöscht!
[Werde mal versuchen ein paar Screenshots aufzutreiben]
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19.11.2014 18:43 Uhr von Sinaara
 
+1 | -1
 
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wird doch eh nur wieder so hingedreht das Putin schuld ist....

Man hört doch schon seit Monaten nichts Andres mehr

Schmeisst den pösen Purchen zu Poden :)
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19.11.2014 19:01 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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Schwachsinn, der offizielle vorläufige Untersuchungsbericht, den auch Russland akzeptiert hat, hat die offiziellen Radardaten der Ukraine und Russlands ausgewertet, sie sind deckungsgleich.

In der Nähe von MH17 gab es nur drei "other traffic" - und das waren Zivilflugzeuge:
http://www.onderzoeksraad.nl/...
Seite 14, 2.5.3



@ HumancentiPad
Es ist längst bekannt, dass das ein Fake war. In der Ukraine dürfen nur Ukrainer Fluglotsen sein.

@ svizzy
Robert Perry bezog sich u.a. auf Peter Haisenko, der wiederum mehrfach widerlegt wurde und auch keinerlei Fachwissen zu dem Thema aufweist.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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19.11.2014 19:05 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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Die Quelle des examiner-Blogs ist übrigens, ganz überraschend, ein russisches Staatsmedium:
http://rt.com/...
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19.11.2014 19:06 Uhr von blaustich
 
+6 | -0
 
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@Perisecor

Im Bericht steht unter 2.5.3 nichts davon, dass das alle Flugbewegungen sind. Vielmehr steht in einem Absatz weiter oben, dass die Auswertung der Daten noch am Laufen ist. Wie kannst du behaupten, die Aufzählung ist vollständig, wenn noch nicht alles ausgewertet ist?
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19.11.2014 19:09 Uhr von blaustich
 
+3 | -1
 
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@Perisecor
Die Quellen die Russland beschuldigen sind fast ausschließlich, wenig überraschend, in Ländern der NATO oder Ukraine beheimatet.
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19.11.2014 19:11 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ blaustich

Der Bereich "other traffic" umfasst natürlich jeglichen anderen Flugverkehr, er heißt nicht grundlos so.


"Wie kannst du behaupten, die Aufzählung ist vollständig, wenn noch nicht alles ausgewertet ist?"

Es entspricht der Natur eines vorläufigen Berichtes, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Gleichzeitig ergibt sich aus der Natur der Sache, dass bei Sichtungen von Radardaten nicht nur die Hälfte der Erkenntnisse in einen solchen Bericht fliegen, weil die Ersteller lieber zwischendurch zu McDonald´s gegangen sind.

Dass Russland den Bericht vollumfänglich akzeptiert hat, kommt dann nur noch hinzu.
Auch interessant: Zuerst hat Russland behauptet, eine Su-25 hätte von vorne angegriffen und dies mit "Radardaten" belegt. nun hat Russland weitere "Radardaten" aufgetan, die angeblich zwei Flugzeuge von links zeigen. Was passiert nächsten Monat? Findet Russland dann wieder "Radardaten", welche 91 Flugzeuge in Formation um MH17 herum zeigen?
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19.11.2014 19:55 Uhr von blaustich
 
+3 | -0
 
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@Perisecor
"Es entspricht der Natur eines vorläufigen Berichtes, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Gleichzeitig ergibt sich aus der Natur der Sache, dass bei Sichtungen von Radardaten nicht nur die Hälfte der Erkenntnisse in einen solchen Bericht fliegen, weil die Ersteller lieber zwischendurch zu McDonald´s gegangen sind."

Das ist eine Behauptung, die deiner Fantasie entspringt. Oder hast du dafür noch andere Quellen als "Die Natur der Sache"?

Perisecor:
"Dass Russland den Bericht vollumfänglich akzeptiert hat, kommt dann nur noch hinzu.
Auch interessant: Zuerst hat Russland behauptet, eine Su-25 hätte von vorne angegriffen und dies mit "Radardaten" belegt. nun hat Russland weitere "Radardaten" aufgetan, die angeblich zwei Flugzeuge von links zeigen. Was passiert nächsten Monat? Findet Russland dann wieder "Radardaten", welche 91 Flugzeuge in Formation um MH17 herum zeigen? "

Bei etwas genauerem Hinsehen erweist sich auch das wieder als Produkt deiner Fantasie:

"According to Churkin, Dutch investigators have also completely ignored the issue of at least one Ukrainian warplane that reportedly was in midair near the Malaysian plane when the disaster occurred on July 17. "
http://rt.com/...

Churkin hatte also am 10. September schon bemängelt, dass über das Kampfflugzeug in dem Bericht nichts geschrieben wurde.

Die Radardaten sind Momentanaufnahmen. Da die größten Schäden angeblich auf der linken vorderen Seite des Flugzeugs waren und da sich Postionen zwischen Luftobjekten mit der Zeit ändern, ist auch das nicht zwangsläufig ein Widerspruch.
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19.11.2014 20:02 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ blaustich

"Das ist eine Behauptung, die deiner Fantasie entspringt."

Klaro. Die Tatsache, dass Russland den Bericht nicht zurückgewiesen hat, zeigt, dass der vorläufige Bericht korrekt ist. Entsprechend also auch, dass es keine weiteren Flugzeuge in der Nähe von MH17 gab.
Aber, wie gesagt, das sagt ja auch schon der Begriff "Other traffic" aus. Zumindest für quasi alle anderen außer dir.



"Bei etwas genauerem Hinsehen erweist sich auch das wieder als Produkt deiner Fantasie:"

Weil sie das offensichtlich nicht auf den Radardaten fanden. Wenig verwunderlich, Russland kann diese Radardaten ja auch nicht vorweisen.



"Da die größten Schäden angeblich auf der linken vorderen Seite des Flugzeugs waren und da sich Postionen zwischen Luftobjekten mit der Zeit ändern, ist auch das nicht zwangsläufig ein Widerspruch."

Und wie schafft das die Su-25, die unbeladen und auf optimaler Höhe schon langsamer als eine 777-200 ist?
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19.11.2014 21:41 Uhr von einerwirdswissen
 
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Ich finde es Gut, dass jetzt auch mal wieder von dem 2. Flugzeug was zu lesen ist. Den Verdacht hat Russland leider noch nicht bestätigt. Warum weis ich nicht.
Sollten es aber 2 zusätzliche Flugzeuge gewesen sein, dann wurde die MH17 mit einem ganz bestimmten Ziel abgeschossen.

In einem vorläufigen Untersuchungsbericht werden nur Dinge veröffentlicht, wo die Kommission der Meinung ist, dass diese als Tatsachen geklärt sind. Alles andere sind und bleiben spekulationen.
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19.11.2014 21:49 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -1
 
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@Peri:
Russland hat dem Bericht nicht wiedersprochen.
Das heisst nicht, dass sie damit einverstanden sind.
(musste extra noch mal nachfragen)
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20.11.2014 00:55 Uhr von Eleanor_Rigby
 
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Der Unsinn kommt von der selben "Vereinigung der russischen Ingenieure" (die überhaupt nicht aus Ingenieuren besteht, aber das ist eine andere Geschichte), die auch das gefälschte Satellitenbild unters Volk bringen wollte.

Wenn das tatsächlich Flugzeuge gewesen sein sollten, dann müssten die Ukrainer über mindestens 11 Jets (laut obigem Radarbild) verfügen, welche erstens über einen Tarnkappenmodus verfügen, und zweitens auch noch dazu in der Lage sind, auf der Stelle zu schweben - ohne daß sie von den Anwohnern von Hrabove über der Absturzstelle gesehen wurden.
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20.11.2014 01:27 Uhr von ElChefo
 
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blaustich

"Other Traffic" umfasst jeglichen anderen Verkehr. Dreh und wende, wie du es willst.

Dort werden sämtliche anderen vorhandenen Kontakte vermerkt, die auf den verfügbaren Speichermedien zu sehen waren. Das bedeutet, das auf den Primärradar-Tapes _alle_ Flugbewegungen sichtbar, sowie auf den Sekundärradar-Tapes alle Flugbewegungen mit Flugzeugen, deren Transponder auch auf Anfragen antworten, mit Sqawk, Höhe, Richtung, ID, blablabla zu erkennen sind.
Bei diesem Untersuchungsabschnitt werden beide Datenströme gegeneinander verglichen. Gäbe es dort eine Divergenz, wäre das exakt unter diesem Punkt des Preliminaries vermerkt worden.
Ja, genau. In den Preliminaries. Datensichtung und Gegenvergleich verschiedener Quellen gehört zur Zuarbeit des vorläufigen Berichts.

....aus genau diesem Grund ist es auch so einfach, den "Bericht" des Verbandes russischer Ingenieure als "falsch" abzustempeln. Er geht von "anderen" Daten aus als der Bericht der OVV - obwohl Russland beteuert hat, _alle_ Informationen weitergegeben zu haben. Also lügt entweder dieser Verband oder die russische Regierung. Such es dir aus, beides wenig schmeichelhaft. Für Russland.

"Churkin hatte also am 10. September schon bemängelt, dass über das Kampfflugzeug in dem Bericht nichts geschrieben wurde."

Da kann er bemängeln was er will. Die russische Regierung hat mit der Übergabe ihrer Radardaten an die Untersuchungskomission bestätigt, das vier Flugzeuge vor Ort waren, nicht 3, nicht 5 und auch erst recht nicht 6. Sondern genau 4.

"Die Radardaten sind Momentanaufnahmen."

Unsinn. Es sind fortlaufende Aufzeichnungen, keine Fotos.

"Da die größten Schäden angeblich auf der linken vorderen Seite des Flugzeugs waren (...)"

Laut dem vorläufigen Untersuchungsbericht befinden sich die festgestellten (!) Schäden vorne/oben. Was-auch-immer MH17 getroffen hat, explodierte vor dem Cockpit, oberhalb. Erkennbar auch daran, das die Prellmarken am Cockpitboden und der Cockpithinterwand zu finden sind, jedoch kaum bis keine Durchschläge.

"Das ist eine Behauptung, die deiner Fantasie entspringt. Oder hast du dafür noch andere Quellen als "Die Natur der Sache"?"

Es steht genauso im Bericht. Nämlich im Titel. "Vorläufig" heisst "Arbeit nicht abgeschlossen". Findet sich auch in mehreren Teilen des Fließtextes, den du dir wohl noch nicht zu Gemüte geführt hast.
Gleichzeitig liegt es natürlich in der Natur der Sache, das Radardaten über Flugbewegungen genau DIE Sache sind, die am schnellsten und gründlichsten ausgewertet sind. Ist so. Sie sind keinen Schwankungen oder Problemen bei der Bergung unterworfen und sowohl Russland als auch die Ukraine haben übereinstimmende Daten geliefert.


@einerwirdswissen

"Das heisst nicht, dass sie damit einverstanden sind."

Natürlich bedeutet es das.
Der Bericht beruht eben auch in Teilen wesentlich auf russischen Informationen (vergleiche hierzu Seite 9 des Berichts). Würden sie widersprechen, würden sie ihre eigenen Daten in Frage stellen, was widerum einige äusserst unangenehme Fragen aufwerfen würde.
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20.11.2014 01:49 Uhr von Eleanor_Rigby
 
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HumancentiPad
"Eine andere Quelle (etwas älter):
"..mehrere Twitter-Einträge eines spanischen Fluglotsen der zum Zeitpunkt des Unglücks im Tower in Kiew gearbeitet hat, sprechen von einem Abschuss durch ukrainische Kampfjets.""

Der vermeintliche Fluglotse Carlos ist ein Hoax!
Der Typ hat von sich selbst behauptet, seit über 5 Jahren in Kyiv zu wohnen. Trotzdem kann er kein bißchen ukrainisch oder wenigstens russisch reden. Ferner kann der Typ allerdings auch kein Wort englisch! Eine Sprache, die man allerdings als Air Traffic Controller dringend fehlerfrei sprechen muss.
Das die spanische Botschaft in Ukraine den Typen ebenfalls nicht kennt, jetzt mal ganz außen vor gelassen; ebenso wie die Tatsache, daß man um als Fluglotse in Ukraine zu arbeiten, auch die ukrainische Staatsbürgerschaft haben muss. Doppelte Staatsbürgerschaft gibt es dort nicht!

Bereits im Mai wurde er von RT-Spanien interviewt (RT International wollte ihn ebenfalls interviewen, das hatte er damals aber zurückgewiesen), und hatte behauptet, daß er von ukrainischen Nazis dazu gezwungen wurde, das Land zu verlassen und deswegen längst nach Spanien zurückgekehrt sei, und dort eine neue Arbeit aufgenommen habe.

Ausgerechnet dieser Carlos will nun rein zufällig am 17. Juli wieder in Boryspil gewesen sein und dabei - wahlweise -
1. ein Gespräch zweier Kampfpiloten mitgehört haben, die über den Abschuss sprachen.
2. Fluglotsen im Tower vom Abschuss reden hören.
3. selbt im Tower anwesend, die Piloten der Kampfjets an ihr Ziel gelotst haben.
* Es kursieren bestimmt noch weitere Versionen von Carlos´ Märchen.

Die ganze Geschichte hat jedoch einen ganz gewaltigen Haken: Und der ist in der Erdkrümmung begründet! Die einzelnen Radarstationen an den Flughäfen können maximal 370 Kilometer weit gucken. Zwischen Kyiv/Boryspil und dem Ort des Abschusses liegen jedoch 607 Kilometer - bis zum Hauptabsturzort sind es 635 Kilometer.

Und so wurde MH17 zum Zeitpunkt des Unglückes natürlich von Fluglotsen in Dnipropetrovsk abgefertigt, da Donezk bereits geschlossen war.
Und natürlich wurden deren Daten an die Niederländer übergeben, denn die Radarstationen in Kyiv können den Luftraum über Donezk logischerweise gar nicht überwacht haben (^^siehe Erdkrümmung).
Und doch konnte Carlos mit einem einzelnen Tweet mal eben die Behauptung in die Welt setzen, daß er in Kyiv sitzen würde, und von dort aus auf seinen Bildschirmen ganz genau beobachtet haben will, was in über 600 Kilometern Entfernung passierte.
Ja nee, is klar, ne ;)

Btw: Die Behauptung, daß der SBU die Radardaten in Kyiv beschlagnahmt haben soll, kam ebenfalls von Carlos, und wurde ungeprüft weiter verbreitet - die Ukrainer verneinen diese Behauptung natürlich, und haben auch allen Grund dazu. Denn deren Daten können natürlich keine Flugbewegungen über Donezk aufgezeichnet haben. Warum also sollten die diese Daten verschwinden lassen?
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20.11.2014 01:55 Uhr von Eleanor_Rigby
 
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@ElChefo

"aus genau diesem Grund ist es auch so einfach, den "Bericht" des Verbandes russischer Ingenieure als "falsch" abzustempeln. Er geht von "anderen" Daten aus als der Bericht der OVV - obwohl Russland beteuert hat, _alle_ Informationen weitergegeben zu haben. Also lügt entweder dieser Verband oder die russische Regierung. Such es dir aus, beides wenig schmeichelhaft. Für Russland."

BEIDE DAUMEN HOCH!
Entweder der Verband der russischen Ingenieure lügt, oder aber die russischen Radardaten ;)
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20.11.2014 11:52 Uhr von blaustich
 
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@ElChefo
""Other Traffic" umfasst jeglichen anderen Verkehr. Dreh und wende, wie du es willst.

Dort werden sämtliche anderen vorhandenen Kontakte vermerkt, die auf den verfügbaren Speichermedien zu sehen waren. Das bedeutet, das auf den Primärradar-Tapes _alle_ Flugbewegungen sichtbar, sowie auf den Sekundärradar-Tapes alle Flugbewegungen mit Flugzeugen, deren Transponder auch auf Anfragen antworten, mit Sqawk, Höhe, Richtung, ID, blablabla zu erkennen sind.
Bei diesem Untersuchungsabschnitt werden beide Datenströme gegeneinander verglichen. Gäbe es dort eine Divergenz, wäre das exakt unter diesem Punkt des Preliminaries vermerkt worden.
Ja, genau. In den Preliminaries. Datensichtung und Gegenvergleich verschiedener Quellen gehört zur Zuarbeit des vorläufigen Berichts.

....aus genau diesem Grund ist es auch so einfach, den "Bericht" des Verbandes russischer Ingenieure als "falsch" abzustempeln. Er geht von "anderen" Daten aus als der Bericht der OVV - obwohl Russland beteuert hat, _alle_ Informationen weitergegeben zu haben. Also lügt entweder dieser Verband oder die russische Regierung. Such es dir aus, beides wenig schmeichelhaft. Für Russland."

Vielleicht gibt es keine Divergenz weil noch nicht alle Daten ausgewertet wurden?
Unter 2.5.1 steht, dass die Analyse der ATC Daten noch am Laufen ist. Ich sehe hier sehr viel Voreingenommenheit. Das ist keine gute Entscheidungsgrundlage.


ElChefo:
"Da kann er bemängeln was er will. Die russische Regierung hat mit der Übergabe ihrer Radardaten an die Untersuchungskomission bestätigt, das vier Flugzeuge vor Ort waren, nicht 3, nicht 5 und auch erst recht nicht 6. Sondern genau 4."

Kannst du bitte logisch nachvollziehber erklären, warum die Russische Regierung das bestätigt hat?


@ ElChefo
"Unsinn. Es sind fortlaufende Aufzeichnungen, keine Fotos."

Schon wieder so ein Totschlagargument wie "Unsinn" ;)
Ich bin beeindruckt was du alles weißt.
Ich habe mich dabei auf die Schnappschüsse bezogen, auf die sich die News-Quelle bezieht:

Aus der News:
"Die Schnappschüsse der Radarstation Rostov, die sich nahe der ukrainischen Grenze befindet, zeigen Daten kurz vor dem Flugzeugunglück und ca. 20 Minuten danach.
"

@ ElChefo
"Laut dem vorläufigen Untersuchungsbericht befinden sich die festgestellten (!) Schäden vorne/oben. Was-auch-immer MH17 getroffen hat, explodierte vor dem Cockpit, oberhalb. Erkennbar auch daran, das die Prellmarken am Cockpitboden und der Cockpithinterwand zu finden sind, jedoch kaum bis keine Durchschläge."

Die größten Schäden durch Ein-und Austrittslöcher, die ich gesehen habe, befinden sich auf der linken vorderen Seite.
Im Untersuchungsbericht ist davon ein Foto auf Seite 23.

Das ganze in Großaufnahme:
http://www.anderweltonline.com/...

Und hier rekonstruiert, wo das Teil her ist:
http://tinyurl.com/...


Wenn, du mir ein Teil zeigen kannst, dass größere Schäden durch Ein- und Austrittslöcher aufweist, bin ich offen dafür. Bitte her damit.



@ ElChefo
"Es steht genauso im Bericht. Nämlich im Titel. "Vorläufig" heisst "Arbeit nicht abgeschlossen". Findet sich auch in mehreren Teilen des Fließtextes, den du dir wohl noch nicht zu Gemüte geführt hast.
Gleichzeitig liegt es natürlich in der Natur der Sache, das Radardaten über Flugbewegungen genau DIE Sache sind, die am schnellsten und gründlichsten ausgewertet sind. Ist so. Sie sind keinen Schwankungen oder Problemen bei der Bergung unterworfen und sowohl Russland als auch die Ukraine haben übereinstimmende Daten geliefert."

Schöner Roman. Was wolltest du jetzt nochmal damit belegen?

@ ElChefo
"Natürlich bedeutet es das.
Der Bericht beruht eben auch in Teilen wesentlich auf russischen Informationen (vergleiche hierzu Seite 9 des Berichts). Würden sie widersprechen, würden sie ihre eigenen Daten in Frage stellen, was widerum einige äusserst unangenehme Fragen aufwerfen würde."

Ich denke, Logik ist nicht dein Spezialgebiet.
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20.11.2014 14:08 Uhr von ElChefo
 
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blaustich

"Vielleicht gibt es keine Divergenz weil noch nicht alle Daten ausgewertet wurden?"

Wie sollte das denn gehen?
Ich gehe einfach mal davon aus, das du weisst, was Primärradare so machen. Das ist die Ortung rein passiver Abstrahlung. Dargestellt wird "vorhanden" oder "nicht vorhanden". Wenn ein Flugzeug da war, wäre es dargestellt worden. Die folgende Auswertung bezieht sich explizit auf ATC-Daten. Da gehören zwar auch Primärradar-Tapes zu, jedoch gibt es da wenig zu interpretieren ausser halt die Übereinstimmung der Quellen, die sie geliefert haben.
Weitere Arbeit zieht jedoch das Sekundärradar sowie der Funkverkehr und die Routen-Zuweisung nach sich, da hier tatsächlich wesentlich mehr Inhalte gespeichert werden.

" Ich sehe hier sehr viel Voreingenommenheit. Das ist keine gute Entscheidungsgrundlage."

Da ist keine Voreingenommenheit nötig. Es geht um ein einfaches "Ist da" oder "Ist nicht da". Ein Blimp auf einer Karte ist einfach genug festgestellt.
...abgesehen davon entscheide ich gar nichts. Ich gebe nur meine bescheidene Meinung zum Besten.

"Kannst du bitte logisch nachvollziehber erklären, warum die Russische Regierung das bestätigt hat?"

Weil jede Partei bei einer solchen Untersuchung für die Vollständigkeit und Korrektheit (also bar jeglicher Manipulation bzw. vollständiger Dokumentation der vorgenommenen Manipulationen, etwa Reinigung) bürgt.

"Schon wieder so ein Totschlagargument wie "Unsinn" ;)"

Das Argument folgt hinter dem Punkt nachd em Wort "Unsinn". Aber wenn du dich lieber beleidigt geben willst, bitte.

"Die größten Schäden durch Ein-und Austrittslöcher, die ich gesehen habe, befinden sich auf der linken vorderen Seite. (...)"

Wie im Bericht zu lesen ist, geht es um die Sektion unter dem linken Cockpitfenster. Die Zonen 01l bis 07l wurden noch gar nicht gefunden und konnten so auch nicht für den Bericht untersucht werden. Unterscheide bitte zwischen FWD und Cockpit.

"Wenn, du mir ein Teil zeigen kannst, dass größere Schäden durch Ein- und Austrittslöcher aufweist, bin ich offen dafür. Bitte her damit."

Es geht nicht um "grössere" oder "kleinere" Schäden, sondern das, von wo nach wo sie verlaufen. Auf den Seiten 24 und 25 siehst du Bilder mit "Dellen" und "Penetrationen" in der Cockpitrückwand sowie dem Cockpitboden. Dabei noch Penetrationen des Cockpitdachs. Daher mein verweis auf "von vorne und oben".

"Schöner Roman. Was wolltest du jetzt nochmal damit belegen?"

Du hast dich über den Begriff "vorläufig" und Peris´ Aussage zur Vollständigkeit des Luftlagebildes echauffiert. Belegt habe ich rein gar nichts, lediglich erklärt, warum das Luftlagebild das erste Puzzlestück ist, das regelmässig als erstes fertig und vollständig ist.

"Ich denke, Logik ist nicht dein Spezialgebiet. "

...dann hättest du besser nicht denken sollen. Es ist nämlich perfekt logisch.
Hätte Russland zusätzlich andere Radardaten "gefunden", hätte es das melden können und die "neuen" Daten an die OVV übergeben können. Dies ist nicht geschehen, also ist das erste Datenset verbindlich.

Vielleicht fehlt dir einfach nur das gerüttelt Maß an Fachwissen, um diese Logik zu erkennen? Wer weiss?

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