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Alkohol: Auch in geringen Maßen nicht gesund

Ein Glas Rotwein am Abend schützt das Herz. Mit solchen und anderen Aussagen reden sich viele Menschen den täglichen Griff zur Flasche schön. Wissenschaftler haben jetzt allerdings herausgefunden, dass es an den Genen liegt, ob Alkohol tatsächlich das Herzinfarktrisiko senken kann.

Das Protein CETP spielt eine der Hauptrollen, denn nur Menschen mit diesem Genotyp können tatsächlich von Alkohol in Maßen profitieren. Für alle anderen gilt: Neue Ausrede für den täglichen Schluck suchen.

Es sind übrigens gerade einmal 15 Prozent der gesamten Menschheit, die schätzungsweise tatsächlich einen Vorzug durch Alkohol haben können. Doch auch hier gilt natürlich das Maß. Ein Kasten Bier am Tag schädigt mehr, als er nutzt. Moderater Konsum hingegen kann sich günstig aufs Herz auswirken.


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WebReporter: ProCrushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Alkohol, Herz, Maß
Quelle: gulli.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 16:12 Uhr von kloetenpony
 
+45 | -0
 
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Ein Kasten Bier am Tag schädigt mehr, als er nutzt... hätte ich das doch früher gewusst
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19.11.2014 16:12 Uhr von testuserno2
 
+23 | -0
 
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Ein Kasten Bier am Tag schädigt mehr, als er nutzt


Das als vergleich zum glas Wein am Tag ?

lol
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19.11.2014 16:40 Uhr von HumancentiPad
 
+9 | -2
 
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"Ein Kasten Bier am Tag..."

Mein Gott .....
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19.11.2014 16:54 Uhr von Gimpor
 
+8 | -7
 
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Nun ja, ein Glas Wein jeden Abend mag vielleicht das Herzinfarkt-Risiko senken, aber für die Leber ist es sicherlich nicht das beste.
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19.11.2014 17:10 Uhr von gofisch
 
+25 | -0
 
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natürlich ist ein kasten bier pro tag schädlich. man denke nur an den armen rücken. xD
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19.11.2014 17:39 Uhr von DonFanucci
 
+0 | -5
 
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Man, datt is alles nur Werbung der jeweiligen Hersteller!
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19.11.2014 19:18 Uhr von moloche
 
+7 | -1
 
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was ist das denn wieder für eine Aussage.
In der Überschrift " Alkohol auch in geringen Maßen nicht gesund" und im letzten Satz "moderater Konsum hingegen kann sich günstig aufs Herz auswirken"
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19.11.2014 21:17 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
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Studie "sponsored by CocaCola"



"Bereits 53 Flaschen Bier täglich decken den Kalziumbedarf eines erwachsenen Menschen. Gesunde Ernährung kann so einfach sein"

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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19.11.2014 21:43 Uhr von Daffney
 
+2 | -1
 
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Bier und Wein schmecken mir garnicht. Bier ist mir zu Herb und Wein schmeckt einfach falsch. Ich erwarte, dass es wie Traubensaft schmeckt und dann kommt so ein merkwürdiger Geschmack, Pfui. Jedenfalls war Alkohol im Mittelalter überlebenswichtig, nur dadurch konnte man das Flusswasser überhaupt sicher trinken, in Form von gebrautem Bier und vergorenem Wein. Und seit dem baut der Mensch auch eine Tolleranz und Verträglichkeit auf. Die Studien zu Alkoholkonsum Pro/Kontra geben sich jährlich die Klinke in die Hand.
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19.11.2014 21:52 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Na dann mal los zum Eiweiß-Check!
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19.11.2014 21:57 Uhr von Serhat1970
 
+2 | -1
 
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Also niemand behauptet das der Alkohol in einem Glas Rotwein das Herz schützen würde sondern die Inhaltsstoffe, wie Antioxidanzien, Bitterstoffe und noch zwei Inhaltsstoffe die mir nicht einfallen (Ich glaube Tanine). Alkohol ist und bleibt pures Gift egal in welcher Menge dieses ist schon seit Jahren bekannt. Die Alkoholmenge in einem Glas Rotwein ist nur SO GERING das der Körper dieses ohne Langzeitschäden gut abbauen kann was aber wiederum bei TÄGLICHEM KONSUM nicht der Fall ist. Auch die Behauptung das Rotwein im Mediterranen Raum täglich und dauernd konsumiert wird ist nicht ganz richtig.
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19.11.2014 22:11 Uhr von brycer
 
+0 | -2
 
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@Serhat1970:
Wenn es da also nur um die Inhaltsstoffe geht, dann müsste doch Traubensaft (wenig gezuckert!) das Herz auch schützen. Oder Trauben direkt genossen.
;-)

So gesehen gibt es viele andere Nahrungsmittel, die einen ähnlichen Effekt haben. Nur lässt sich damit kein Alkoholgenuss schön reden. ;-P

Ab und zu mal ein Glas Wein oder ein Bierchen schadet bestimmt nicht, aber wenn es jeden Tag sein muss/soll schon.
Übrigens haben auch Fruchtsäfte einen, wenn auch geringen Alkoholgehalt (bis 0,3%) ;-)
Wer also viel Fruchtsaft trinkt, der beschäftigt seine Leber auch andauernd.
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20.11.2014 01:49 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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...der Stammbaum hat schon 2 Promille, passt schon...da "braucht" man es fast schon von Zeit zur Zeit...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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20.11.2014 05:41 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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brycer,
das mit dem Traubensaft stimmt ja auch...aber der macht nunmal weniger Spaß.
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20.11.2014 05:45 Uhr von BeatDaddy
 
+3 | -1
 
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@Daffney, genau deshalb gibt es Wein schon seit knapp 3000 Jahren. Und Bier wurde von den Mönchen entwickelt, da durch die kleine Eiszeit in unseren Breiten so gut wie keine Weintrauben wuchsen...

Man hat im Mittelalter auch schon Brunnen gehabt und war nicht auf Trinkwasser aus Flüssen angewiesen. Dein Bild der Menschheit vor ein paar hundert Jahren entspricht wohl eher der Phantasie, als der Realität..
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20.11.2014 07:12 Uhr von sv3nni
 
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Kasten Bier am Tag = geringe Maße ?
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20.11.2014 07:31 Uhr von d-fiant
 
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"Der tägliche Schluck". Hier geht´s nicht um Alkoholabhängige die einen täglichen Schluck brauchen sondern grundsätzlich um das Trinken von Alkohol in normalen Zyklen.
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20.11.2014 08:17 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@Daffney

Du hast schlicht keine Ahnung von Bier und Wein. Es sind bei weitem nicht alle Biere herb, und es gibt auch Weine die durchaus sehr stark nach Traube schmecken, einige sind extrem süß, andere trocken, wieder andere lieblich usw. usf.

Herbe Biere mag ich in der Regel z.B. gar nicht, ich trinke aber dennoch sehr gerne Bier. Als Faustregel kann man sagen, dass hier in Deutschland besonders die norddeutschen Biere herb sind, die süddeutschen sind eher süffig (das ist aber nur eine ganz grobe Regel). Im Allgemeinen bevorzuge ich aber tschechische Biere.
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20.11.2014 09:49 Uhr von Peter323
 
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naja

Das sind wieder so Ernährungsweisheiten... Was ist gesund und ungesund? Wie ist das definiert?
Ich kenne persönlich auch in der Familie einige, die bis ins hohe Alter (90+) kastenweise Bier oder Wein gesoffen haben und sonst nix. Sind glücklich und zufrieden natürlich im hohen Alter gestorben.
Dann kenn ich Leute, die total auf alles achten was sie essen, sich an die "ausgewogen ernähren" Standards halten und ihre Gesundheit als heiligen Gral betrachten und einfach so mit 30 elendig und grausam verrecken.

Ich kann das absolut nicht ernst nehmen, was diese Wissenschaftler von sich geben, vorallem weil sie es fast jeden Monat widerrufen.
Ich trinke kein Alkohol, nicht weil es verpönt ist, sondern weil es mir schlicht nicht schmeckt.
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20.11.2014 10:42 Uhr von Ruthle
 
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Meine Großmutter wurde 104 Jahre alt. Ihr Mann war Schnapsbrenner von Beruf und sie trank täglich ihre Schnäpschen.
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20.11.2014 10:55 Uhr von perMagna
 
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@ Peter323

Glücklicherweise berufen sich Wissenschaftler auf große statistische Zusammenhänge und nicht auf Beobachtungen aus ihrem Umfeld. Es ergeben sich Kurven, Verteilungen und manche haben eben Glück, andere Pech.
Dann gibt es noch ein paar andere Effekte, zB genießt ein Helmut Schmidt wesentlich mehr Aufmerksamkeit, weil er eine wirklich besondere Ausnahme darstellt. Günther Mustermann, der aber mit mitte Fünfzig seinen Herzinfarkt kriegt, ist eher uninteressant. Deswegen zu sagen, dass Rauchen nicht gesundheitsschädlich ist, ist natürlich Unsinn.

Auch das french paradox möchte ich an dieser Stelle zur Sprache bringen:
Die Franzosen haben was die übrigen Risikofaktoren angeht ein ähnliches Profil wie die Deutschen. Allerdings signifikant weniger Herz-Kreislauf-Ereignisse, was man auf den wesentlich größeren Konsum von Rotwein zurückführt.
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20.11.2014 12:45 Uhr von Schnibbeldibip
 
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Da die Leute ja auch GENAU wissen, dass sie dieses Gen besitzen trinken sie dann auch gewissenhaft. Jene die das Gen nicht haben, dachten natürlich sie hätten dieses Gen und sind nun leider abhängig geworden. >Ironie off<
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20.11.2014 12:57 Uhr von Wurstachim
 
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ein gehirn in alkohol eingelegt löst sich auf wie ne brausetablette... wie man auch nur auf die idee kommen kann das zeug zu saufen ist mir bis heut ein rätsel

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