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Studie zeigt: Junge Deutsche sorgen sich um ihre Privatsphäre

Einer groß angelegten Studie zufolge, die in mehreren Ländern durchgeführt wurde, machen sich drei von vier der 1.000 in Deutschland befragten Personen, im Alter von 18 bis 30 Jahren, vor dem Hintergrund der Digitalisierung Sorgen um ihre Privatsphäre.

Dennoch nutzt das Gros von ihnen, nämlich acht von zehn, ein Smartphone. Ferner besitzen 76 Prozent ein Notebook, und nahezu jeder Dritte ein eigenes Tablet. In der digitalen Revolution sehen zudem 70 Prozent der Deutschen deutliche Vorteile, wobei sie sich dadurch auch zunehmend gestresst fühlen.

Vier von zehn der Befragten glauben zudem, dass die Digitalisierung mehr Jobs kosten wird als dadurch entstehen. Auch würde jeder Dritte nicht in einem IT-Job arbeiten wollen. Weder will der Großteil in einem Start-Up arbeiten (70 Prozent), noch wollen drei von vier Personen ein solches gründen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Junge, Deutsche, Privatsphäre
Quelle: welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 15:46 Uhr von schildzilla
 
+8 | -1
 
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Drei von vier machen sich Sorgen um ihre Privatsphäre und nutzen fleissig die Dienste, die für Privatsphäre nicht bekannt sind.

Ebenso machen sie dort die privatesten Angaben und schreiben/schicken darüber die privatesten Dinge.

Jemand der sich Sorgen über die Privatsphäre macht, würde über die Dienste die er dann nicht mehr nutzen würde besser informiert sein.

Demnach wären Facebook, whatsapp (= Facebook), Dienste von Apple, Microsoft und Google die ersten, die bei konsequentem meiden von spionierenden Diensten kaum noch Deutsche Nutzer hätten.

Umfragen darf man nicht immer zu ernst nehmen, die meisten Leute die befragt werden wissen ohnehin von fast nichts wirklich bescheid und antworten sehr allgemein zu ihrem Vorteil.
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19.11.2014 15:58 Uhr von Fomas
 
+2 | -2
 
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Wie soll man auch ein Start-Up gründen? Dafür braucht man Startkapital und das haben nur die, die eh schon reich sind. Daher wundert mich dieses Ergebnis nicht.
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27.11.2014 09:39 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Weder will der Großteil in einem Start-Up arbeiten (70 Prozent), noch wollen drei von vier Personen ein solches gründen." (Starstalker)
Die allererste Hürde ist die Zwangskrankenversicherung. Selbst wenn man diese gutheißt, sind Zwangsbeiträge in Höhe von EUR 300,00 monatlich für eine Erlaubnis zur Gewerbefreiheit aus dem Nichts nahezu unerreichbar.
Es gibt zwar die Möglichkeit die Beruflichkeit zu flexilisieren, aber dann gibt es noch die Hürde des hoheitlichen Rechts, wonach die öffentlich-rechtliche Körperschaft - hier in Form der Krankenkasse - das Recht hat, Bescheide zu erlassen, die dann den Startup-Gründer entsprechend belasten. Wer will sich denn schon ständig vor Gericht streiten. So werden gleich zu Anfang dem Gründungsinteressierte in einem Schlüsselbereich Knüppel in den Weg gelegt, die dann die Weiterentwicklung behindern: die Gesundheit. Man hat schon manchmal den Eindruck, daß Startups gar nicht erwünscht sind.

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