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Über 100 deutsche Strafrechtsprofessoren fordern die Cannabis-Legalisierung

Zu einer Fachtagung in Frankfurt trafen sich über hundert Strafrechtsexperten, die sich zu einer Freigabe des Konsums von Cannabis bekannten. Bei den Fachleuten in puncto strafrechtlicher Bedeutung des Drogenkonsums handelt es sich um den "Schildower Kreis".

Die Vereinigung will einen radikalen Wechsel in der Drogenpolitik herbeiführen. Vergangene Maßnahmen gegen diese Droge blieben weltweit erfolglos. Der Sprecher des Fachgremiums, Lorenz Böllinger, wies ferner darauf hin, dass das Betäubungsmittelgesetz "sogar verfassungswidrig" sei.

Bestrafungen wegen des Konsums von Cannabis verstoße zudem gegen "das Prinzip der Verhältnismäßigkeit", heißt es im Bericht des Gremiums. Ein Konsum von Cannabis ist -wenn überhaupt- nur schädlich gegen sich selbst, demnach ein "opferloses Delikt".


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Cannabis, Professor, Legalisierung
Quelle: heute.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 14:49 Uhr von Ligruesi
 
+5 | -1
 
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@bernd9584:
bin ganz deiner Meinung und werde umgehend fordern, dass Alkohol, Zigaretten, fettiges Essen, laute Musik, eintönige und sinnlose Arbeit, zu langes Sitzen vor dem PC und ganz viel anderes verboten und mit völlig unverhältnismäßigen Strafen geahndet wird. Wo kommen wir denn hin, wenn wir die Leute nicht alle hoffnunglos bevormunden?!
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19.11.2014 17:37 Uhr von Naikon
 
+0 | -6
 
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Wir sollten Anbau, Konsum und Handel legalisieren, damit auch unsere Kinder sich schön irgendwo im Wald die Birne zudröhnen können und an Herzklabaster verrecken.

Genau.
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20.11.2014 12:25 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Cannabis weltweit freigeben. Die Erde ist übervölkert und würde sich selber säubern. a) von den Abhängigen, b) von der Rauschgiftmafia und c) könnte der Staat mit den Steuergeldern ein großes Loch stopfen. Außerdem wäre das ein Schuss vor den Bug der Pharmaindustrie, da Cannabis sehr wohl auch im medizinischen Bereich Verwendung findet.

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