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EU will massiv gegen Steuerdeals vorgehen

Die aktuelle EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager plant nach eigener Aussage, massiv gegen Steuerprivilegien in den Ländern der EU vorzugehen. Neben den bereits bekannten Ländern Irland, den Niederlanden und Luxemburg, geraten nun auch Belgien, Malta, Großbritannien und Zypern in den Fokus.

Demnach könnte es in den benannten Länder zu entsprechenden Verfahren kommen, wie auch weitere Verfahren in den Ländern drohen, gegen die bereits ermittelt wird. Im Fall von Luxemburg scheinen sich indes die Verdachtsmomente gegen Amazon und Ford zu erhärten.

Bereits Anfang November war in Medien von über 340 Fällen berichtet worden, in denen Konzernen in Luxemburg geholfen wurde Steuern zu vermeiden. Dadurch geriet auch der aktuelle EU-Kommissionspräsident, Jean-Claude Juncker unter Druck, welcher zuvor gute 20 Jahre Finanzminister in Luxemburg war.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Steuer, Deal, Vorgehen, Privileg, Margrethe Vestager
Quelle: n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 11:01 Uhr von TinFoilHead
 
+7 | -2
 
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Jaja, bestimmt...
Sehe die Steuermilliarden schon zum Wohle der Bürger verwendet xD
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19.11.2014 11:15 Uhr von Knutscher
 
+1 | -0
 
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@ e.404

Echt ?? is doch voll retro !! ;)
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19.11.2014 11:19 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -2
 
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Völliger Quatsch. Was sollen die entsprechenden Staaten denn sonst tun? Wirtschaftlich mithalten können die doch gar nicht. Wir nutzen doch auch unsere Stärke. Warum sollte es solchen Staaten nicht zustehen, solche Steuermodelle zu haben?

Wenn man eine Steuergerechtigkeit will, dann muss man in aller erster Linie die wirtschaftlichen Bedingungen in Europa angleichen. Erst wenn die "Steuerparadiese" in die Lage versetzt werden (sich selbst versetzen können) um auch andere Wirtschaftszweige, sprich Einnahmemöglichkeiten, generieren zu können, erst dann kann man der Steuervermeidung durch Steuersenkungen entgegenwirken.

Vorher ist die ganze Debatte nur eine billige Ausrede für das Versagen der EU Politik.
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19.11.2014 12:27 Uhr von Imogmi
 
+2 | -1
 
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und was bringt das ?
unterm Strich nichts, denn dann wird die Hauptverwaltung
eben in ein anderes nicht EU-Land verlegt, so wie es bei vielen Großkonzernen schon gang und gebe ist, siehe Volkswagen
jetzt auf den Niederl. Antillen und Panama , später halt nur noch in Panama ( in Panama finden sich auch viele Banken im Handelsregister ).
Es wird so wie jetzt werden, die Konzerne können weiterhin Steuern sparen und die entgangenen Einnahmen der EU-Fianzämter werden auf das normale Volk verteilt, siehe z.B. Stromkosten in der BRD.
Es kommt so wie es die Regierung in Zusammenarbeit mit den Unternehmen will, die Löhne, Gehälter etc. werden immer geringer und die Steuerlast höher. So das jeder "Normalo" nur noch mit dem "Hoffentlich komme ich irgenwie über die Runden" beschägtigt ist und gar nicht mehr mitbekommt wie sie zum Spielball der selbsternannten "Oberen" werden.

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