19.11.14 10:57 Uhr
 223
 

EU will massiv gegen Steuerdeals vorgehen

Die aktuelle EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager plant nach eigener Aussage, massiv gegen Steuerprivilegien in den Ländern der EU vorzugehen. Neben den bereits bekannten Ländern Irland, den Niederlanden und Luxemburg, geraten nun auch Belgien, Malta, Großbritannien und Zypern in den Fokus.

Demnach könnte es in den benannten Länder zu entsprechenden Verfahren kommen, wie auch weitere Verfahren in den Ländern drohen, gegen die bereits ermittelt wird. Im Fall von Luxemburg scheinen sich indes die Verdachtsmomente gegen Amazon und Ford zu erhärten.

Bereits Anfang November war in Medien von über 340 Fällen berichtet worden, in denen Konzernen in Luxemburg geholfen wurde Steuern zu vermeiden. Dadurch geriet auch der aktuelle EU-Kommissionspräsident, Jean-Claude Juncker unter Druck, welcher zuvor gute 20 Jahre Finanzminister in Luxemburg war.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Steuer, Deal, Vorgehen, Privileg, Margrethe Vestager
Quelle: n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

NATO-Verteidigungsausgaben: US-Präsident Trump pocht auf zwei Prozent-Ziel
Großbritannien: Weniger EU-Bürger wandern ein - Mehr EU-Bürger wandern aus
Oberhausen: CDU-Abgeordnete verbreitet Video der rechtsextremen "Identitären"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.11.2014 11:01 Uhr von TinFoilHead
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Jaja, bestimmt...
Sehe die Steuermilliarden schon zum Wohle der Bürger verwendet xD
Kommentar ansehen
19.11.2014 11:15 Uhr von Knutscher
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ e.404

Echt ?? is doch voll retro !! ;)
Kommentar ansehen
19.11.2014 11:19 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Völliger Quatsch. Was sollen die entsprechenden Staaten denn sonst tun? Wirtschaftlich mithalten können die doch gar nicht. Wir nutzen doch auch unsere Stärke. Warum sollte es solchen Staaten nicht zustehen, solche Steuermodelle zu haben?

Wenn man eine Steuergerechtigkeit will, dann muss man in aller erster Linie die wirtschaftlichen Bedingungen in Europa angleichen. Erst wenn die "Steuerparadiese" in die Lage versetzt werden (sich selbst versetzen können) um auch andere Wirtschaftszweige, sprich Einnahmemöglichkeiten, generieren zu können, erst dann kann man der Steuervermeidung durch Steuersenkungen entgegenwirken.

Vorher ist die ganze Debatte nur eine billige Ausrede für das Versagen der EU Politik.
Kommentar ansehen
19.11.2014 12:27 Uhr von Imogmi
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
und was bringt das ?
unterm Strich nichts, denn dann wird die Hauptverwaltung
eben in ein anderes nicht EU-Land verlegt, so wie es bei vielen Großkonzernen schon gang und gebe ist, siehe Volkswagen
jetzt auf den Niederl. Antillen und Panama , später halt nur noch in Panama ( in Panama finden sich auch viele Banken im Handelsregister ).
Es wird so wie jetzt werden, die Konzerne können weiterhin Steuern sparen und die entgangenen Einnahmen der EU-Fianzämter werden auf das normale Volk verteilt, siehe z.B. Stromkosten in der BRD.
Es kommt so wie es die Regierung in Zusammenarbeit mit den Unternehmen will, die Löhne, Gehälter etc. werden immer geringer und die Steuerlast höher. So das jeder "Normalo" nur noch mit dem "Hoffentlich komme ich irgenwie über die Runden" beschägtigt ist und gar nicht mehr mitbekommt wie sie zum Spielball der selbsternannten "Oberen" werden.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball/Österreich: Thorsten Fink liefert sich heftigen Streit mit Moderator
NATO-Verteidigungsausgaben: US-Präsident Trump pocht auf zwei Prozent-Ziel
Osterholz-Scharmbeck: Polizei nimmt 18-Jährigen fest, der offenbar Vater erstach


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?