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Deutschland vor Problemen: Es fehlt an jungen Menschen

Dem Statistischen Jahrbuch 2014 ist zu entnehmen, dass die Bevölkerung Deutschlands bis 2060 merklich schrumpfen wird. Dabei wird von einer Bevölkerungszahl von 64,6 bis 70,1 Millionen ausgegangen, wobei es erst 2012 ein minimales Plus bei der Entwicklung auf 80,5 Millionen Bürger gab.

Die Zahlen werden auch vom Weltbevölkerungsbericht der Vereinten Nationen unterstrichen. Demnach mangelt es Deutschland an jungem Nachwuchs. Bei den zehn- bis 24-Jährigen liegt das Land zwei Prozentpunkte unter dem Durchschnitt aller Industrienationen.

Insgesamt gibt es bei 200 Ländern nur drei Länder mit weniger Jugendlichen, wozu Spanien, Slowenien und Japan gehören. Gerade für Entwicklungsländer könnte der hohe Anteil jugendlicher Bürger zur Chance werden. Mit 1,8 Millionen jungen Menschen weltweit wurde zudem ein Rekordwert erreicht.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Nachwuchs, Population
Quelle: n24.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2014 09:46 Uhr von brycer
 
+6 | -1
 
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Na, welch ein Drama.
Trotz der Tatsache dass wir sowieso schon den Planeten überbevölkern wird gejammert, wenn irgendwo sich die Bevölkerung reduziert.
Deutschland ist sowieso eines der Länder in Europa mit der höchsten Bevölkerungsdichte.
Aber man ist nur zufrieden, wenn es immer mehr werden. Nimmt die Bevölkerung mal nicht zu, dann ist das schon ein Drama. Nimmt sie ab, dann geht die Welt unter.

Ja, die Welt wird untergehen. Sie wird viel schneller untergehen, wenn der Mensch nicht begreift dass es kein grenzenloses Wachstum geben kann. Irgendwo ist mal Schluss mit der Ausbreitung des Parasiten Mensch.
Waren es vor ein paar hundert Jahren noch ein paar hundert Millionen sind es heute über 7 Milliarden - Tendenz immer noch steigend.
Irgendwann ist der Sack voll, platzt und entleert sich rasant.
Auch wenn wir das nicht mehr erleben und unsere Kinder mit etwas Glück auch nicht. Unserer Kinder Kinder haben sehr gute Chancen davon noch etwas mit zu bekommen, wenn der Mensch mit seinem ewigen Ruf nach immer mehr Wachstum nicht aufhört.
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19.11.2014 09:50 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -0
 
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Ist doch auch logisch: Nirgendwo sonst ist es besser möglich Karriere zu machen. Und wenn man dann Kinder hat, wird man auf breiter Front benachteiligt. Würde meine Freundin jetzt schwanger, stünden ihr nichtmal 1000 Euro zu. Nach Abzug von Miete, Nebenkosten u.d.gl. wären für sie und ihr Kind noch ganze 300 Euro übrig. Wer macht das schon freiwillig?
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19.11.2014 09:56 Uhr von rubberduck09
 
+11 | -5
 
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Um diesen Jungemenschenschwund aufzufangen haben wir ja genug Kulturbereicherer importiert die sich vermehren wie die Karnickel.
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19.11.2014 10:03 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -1
 
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Macht nichts. Die Lücke wird mit Fachkindern gestopft ;)
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19.11.2014 10:07 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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Ich glaube es sollten 1.8 Milliarden junge Menschen sein, nicht 1.8 Millionen weltweit.
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19.11.2014 10:49 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+1 | -3
 
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@brycer

Du bist dann aber hoffentlich nicht der der jammert wenn im ausland noch mehr Pflegepersonal angeworben werden muss.
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19.11.2014 12:31 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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Solange man für die Pflegeausbildung noch Geld von zu Hause mitbringen muss, wird sich daran nichts ändern. Jeder Sesselpuper wird mit Entlohnung ausgebildet, dort wo es brennt eben nicht.
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19.11.2014 12:56 Uhr von limasierra
 
+1 | -1
 
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Die Maschinen werden dieses Defizit schon kompensieren.
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19.11.2014 13:19 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+1 | -2
 
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@quade
Ich kenne niemanden der dafür zahlt. Ich kenne konkret eine altenpflegehelferin azubiene die über 600 € im ersten und einzigen lehrjahr verdient.

Welche sesselpupser meinst du? Wie stellst du dir ein bwl Studium vor?
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19.11.2014 14:45 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -0
 
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so wie in Deutschland und dann jung - bitte lieber nicht! Das war bei mir so.
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20.11.2014 21:10 Uhr von Luelli
 
+0 | -0
 
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Warum gab es denn in den 50-70er Jahren genug Kinder?
Vater ging schackern und Mutter hat die Kinder erzogen.
Dadurch, das heute BEIDE arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen, ist das Angebot an Arbeitsplätzen eben deutlich begrenzter als früher.

Über die vergangenen Jahrtausende haben sich die Rollen der Väter und Mütter bewährt, bis vor ein paar Jahrzehnten die Emanzipation und Gleichberechtigung diese Rollen in Frage stellten.

Ich habe wirklich nichts gegen Gleichberechtigung, aber ich denke, wenn ein Elternteil genug für die ganze Familie verdient, kann der andere zu Hause bleiben und sich um die Familie kümmern.
Wenn aber beide arbeiten müssen, um die Familie über Wasser zu halten, dann läuft irgendwas falsch.

Und was macht man dann?
Richtig, man verzichtet auf Kinder ...

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